Schulnetzwerk

Hallo
Mein Freund (14) hat im Schulnetzwerk eine Datei eingeschleust, die alle Computer herunterfährt (mit CMD). Dieses Programm wurde 5 mal ausgeführt und danach nie wieder. Kann man für so etwas angezeigt werden?
Lg Thomi
Ps: Da ich hier neu bin weiß ich nicht ob das der richtige Bereich ist.
 
Da er minderjährig ist, ist eine Anzeige eher unwahrscheinlich, vor allem dann, wenn kein finanzieller Schaden entstanden ist. Ausserdem zeigen Schulen ihre eigenen Schüler erfahrungsgemäss nur in extrem harten Fällen an. Allerdings kann es durchaus schulische Konsequenzen geben.
 
Das Problem ist, dass die Schulnetzwerke in der Regel ziemlich unsicher sind und meistens nur von Lehrern ehrenamtlich administriert werden, wie eine Aufforderung da unfug zu treiben ;)
Bei mir an der Schule gabs z.B. eine öffentlich schreibare Netzwerkfreigabe in die man Skripte speichern konnte, die dann auf allen PCs beim Login ausgeführt wurden. Also vielleicht einfach mal anbieten bei der Absicherung der Netzwerke zu helfen.
Mit den zuständigen Lehrern hatten wir früher nie größere Probleme wegen sowas und haben auch ähnliche Sachen gemacht ... allerdings werden Lehrer zurecht Sauer wenn man absichtlich ihren Unterricht stört oder sich nicht an die allgemeinen Regeln hält (und sich erwischen lässt).
 
Das Schulnetzwerk war komplett ungesichert. Zusätzlich wurden von den Lehrern zu Beginn des Schuljahres Benutzerdaten eines Administratoraccounts bekanntgegeben. Wie du richtig sagst eine Aufforderung. Der Schulleiter war sehr verärgert und wollte die CMD-Datei haben. Das Netzwerk wird allerdings von einem externen Netzwerkadministrator administriert. Viele Leute sagten allerdings, der Schulleiter sollte froh sein dass keine Daten gestohlen wurden. Bei dem mit nicht erwoschen lassen ist es schwer, da es eine kleine Schule ist und er der einzige Schüler ist, der solche Sachen zustande bringt.

In unserem Schulnetzwerk steht bei derartigen Angriffen immer "Zugriff verweigert". Kann man das umgehen?
 
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Das Schulnetzwerk war komplett ungesichert. Zusätzlich wurden von den Lehrern zu Beginn des Schuljahres Benutzerdaten eines Administratoraccounts bekanntgegeben. Wie du richtig sagst eine Aufforderung. Der Schulleiter war sehr verärgert und wollte die CMD-Datei haben. Das Netzwerk wird allerdings von einem externen Netzwerkadministrator administriert. Viele Leute sagten allerdings, der Schulleiter sollte froh sein dass keine Daten gestohlen wurden. Bei dem mit nicht erwoschen lassen ist es schwer, da es eine kleine Schule ist und er der einzige Schüler ist, der solche Sachen zustande bringt.

In unserem Schulnetzwerk steht bei derartigen Angriffen immer "Zugriff verweigert". Kann man das umgehen?

Nein, normalerweise nicht. Und das sollte von mir auch keine Aufforderung sein irgendwelche illegalen Dinge zu machen. Wenn der Direktor wissen möchte was ihr da genau gemacht habt solltet ihr das auch erklären, ansonsten steht man natürlich zurecht nur als Unterrichtsstörer da.

Wenn man freundlich auf Sicherheitslücken hinweist (meinetwegen auch mit Demonstration), dann geht das sicherlich in Ordnung, aber im Endeffekt ist es halt verboten ;)
 
Bei meinem Freund sind in der Klasse Ethernet-Steckdosen. Ist man da sofort im Netzwerk, sobald man sich dort mit einem Laptop verbindet, oder muss da im Netzwerk noch etwas geändert werden, damit man auch vom Laptop Zugriff hat?
 
Ich will ja kein Spaßverderber sein, aber wenn der OT schon wegen einem Batch Skript, das ein paar Rechner runterfährt, ernsthafte Konsequenzen fürchten muss, dann ist, was auch immer er mit diesem LAN Anschluss im Klassenzimmer vorhat wahrscheinlich keine gute Idee.

MfG, 5830
 
Hallo,
es ist schon ganz schön wichtig, dass die da euer Netz ordentlich absichern. Bisher scheint das ja nicht so zu sein, wenn man da so leicht alles manipulieren kann.
Ich kenne jemanden, der dachte auch alles ist in Ordnung und er macht ja immer alles richtig. Plötzlich bekommt er Post von Kanzlei .rka Rechtsanwälte aus Hamburg mit einer Abmahnung.
Da soll er unerlaubt per Filesharing Dateien bereitgestellt haben.
Er hat aber nie sowas genutzt.
Später stellt sich raus, dass sich der Nachbar in sein ungeschütztes WLAN eingeloggt hatte und Filesharing betrieb. Tolle Sache und nur Ärger hinterher.
 
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Ja sehr eklige Angelegenheit. Ich hoffe doch, dass dein Bekannter sich einen ordentlichen Anwalt gesucht hat, der denen mal etwas Dampf macht.
Ich meine, es ist nicht in Ordnung, was der Nachbar da gemacht hat. Aber solche Abmahn-Anwälte sind auch nur drauf aus, sowas zu finden und den Leuten das Geld aus der Tasche zu holen.
Da kann man nur mit einem Anwalt gegenhalten, der sich auf Abmahnungen spezialisiert hat.
 
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