Symbol Problem bei einigen Modulen nach Kernel Rekompilation

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Hi, ich habe ein DeLi Linux (Slackware 7.1) und habe den enthaltenen Kernel 2.2.26 rekompiliert da ich Sound/IrDA/ZIP Support wollte. Jetzt meckert DEPMOD das es einige Symbole von einigen Modulen (PCMCIA,....) nicht auflösen kann. Das scheinen die Module zu sein, die bei dem fertig kompilierten Kernel schon dabei waren.

Was macht man den in einem solchen Fall?
 
Ich frage ich mich, was man mit einem System will, das noch den 2.2er-Kernel nutzt und knapp 7 Jahre alt ist. Für den Kernel gibt es nur alle paar Jahre mal ein Update, wenn überhaupt noch, da er nicht mehr weiter entwickelt wird und auch für das System selbst dürfte es kaum noch Updates geben, so dass dort einige Sicherheitslücken drin sein dürften.

Zu deinem Problem, falls du es doch lösen willst... Poste bitte die genauen Fehlermeldungen von depmod. Nur mit schwammigen Aussagen wie "kann einige Symbole nicht auflösen", lässt sich schwer eine klare Aussage zur Problemlösung treffen.
 
Also ich bin erstmal froh, das überhaupt etwas läuft und das ich da langsam durchsteige. Klar Debian wäre besser aber will erstmal anfangen...

Die genaue Meldung poste ich morgen nochmal. Es werden zig Kernel Module aufgelistet, in denen einige Symbole fehlen. Mit der System.map hängt das nicht etwa zusammen?
 
Es kann durchaus auch an der System.map oder dem initrd-Image liegen. Stelle einfach sicher, dass die korrekt verlinkt sind und nicht die alte Version genutzt wird.
Und gerade, wenn du erst mit Linux anfängst, solltest du eher zu einer aktuellen Distro greifen. Die alten Distros sind nicht gerade für ihre Benutzterfreundlichkeit bekannt und laufen auf relativ neuer Hardware nur schlecht bis garnicht. Mit einer aktuelleren Distro hast du evtl. das Glück, das alles auf Anhieb funktioniert, da gerade die Hardware-Erkennung in den letzten Jahren extrem verbessert wurde.
 
01:
Ich sehe das genauso wie bitmuncher. Nimm lieber eine neuere und "ausgereifte" Distro wenn du Linux-Neuling bist. Ich empfehl dir (K)ubuntu/sidux/Knoppix oder wenn du es wirklich auf die harte Tour willst --> Slackware 11.0 oder Gentoo... :P
 
entschuldigt wenn mir hier grade der kragen platzt:
Der Jung hat ein Problem mit einem Kernel und alles was euch einfaellt ist "Nimm einen anderen!" ?
das Ist nun wirklich keine Sinnvolle Problemloesung!

So:
01: wie hast du die entsprechenden Stellen kompiliert? also hast du die Teile direkt fest in den kernel kompilieren lassen, oder versuchst du das ueber module zu loesen und der meckert wegen der Version?

Da waere evtl. der Fehler sehr interessant.
und die Kerneleinstellungen die du gemacht hast.
 
Original von Watchme
entschuldigt wenn mir hier grade der kragen platzt:
Der Jung hat ein Problem mit einem Kernel und alles was euch einfaellt ist "Nimm einen anderen!" ?
das Ist nun wirklich keine Sinnvolle Problemloesung!

Ich warte immernoch auf die Fehlermeldung um eine sinnvolle Lösung bringen zu könnnen. Siehe mein erster Beitrag im 2. Absatz. Also komm mal wieder runter, denn erst wenn die Fehlermeldung hier endlich mal auftaucht kann man ohne grosses rumspekulieren bei der Problemlösung helfen.

Trotzdem ändert es nichts an der Tatsache, dass man eine 7 Jahre alte Distro schon allein aus Sicherheitsgründen wegen fehlender Updates nicht mehr einsetzen sollte, wenn man sich nicht super auskennt und sein System per Hand aus den Sources updaten kann. Er muss ja nichtmal eine andere Distro nehmen. Ein aktuelleres Slackware wäre aber schon sinnvoll. Slackware 7.1 läuft z.B. noch mit KDE 1, wofür man heutzutage keinerlei Updates mehr bekommt, selbiges gilt für Gnome 1.2 und XFree 3.3.6,die damals verwendet wurden.
 
He Leute, nicht streiten :D Ein 9 Jahre altes Notebook (133MHz 48MB RAM kein CDD) ist halt net so einfach zu bestücken. Außerdem mag ich es ebend raw und nahe an der Hardware. Ist einfacher zu verstehen als eine GUI wo irgendwas passiert.

Also beim booten gibt es beim ausführen der Scripts verschiedene Probleme wie z.B.
Code:
/lib/modules/2.2.26/net/ppp.o: unresolved symbol request_module
/lib/modules/2.2.26/net/ppp.o: insmod ppp failed
Das selbe passiert auch bei pcmcia_core.

In der messages steht noch:
Code:
kernel: inspecting /boot/System.map
kernel: Loaded 6962 symbols from  /boot/System.map.
kernel: Symbols match kernel version 2.2.26
kernel: No module symbols loaded
Gerade mit dem letzten Eintrag kann ich wenig anfangen.

Ich habe mich nach dem selflinux "kernel howto" gerichtet und mir die Sourcen runtergeladen, entpackt, konfiguriert und gebuildet, keine Ahnung warum da einige Module wohl noch altbacken sind :-/
Aber als Einsteiger habe ich halt nicht wirklich Durchblick, gut das ich den alten Kernel noch per LILO starten kann :-)
 
4 Ursachen würde ich in Betracht ziehen.

1. Du hast einen monolithischen Kernel gebaut, also vergessen den Support zum Laden von Modulen zu aktivieren.

2. Es wird eine falsche System.map genutzt. Schau also sicherheitshalber nach, ob die /boot/System.map auf die System.map-<version> deines Kernel zeigt (sollte beim 2.2er-Kernel eigentlich ein Link sein).

3. Deine modutils passen nicht zur Kernel-Version. Welche da jetzt die richtige Version für diesen alten Kernel ist, könnte ich jetzt aber nicht aus dem Kopf sagen. Google wird da evtl. weiter helfen.

4. Sofern du ein initrd-Image benutzt, könnte auch die Version der initrdtools auf deinem System zu alt sein. Ein Update sollte da Abhilfe schaffen.

Tip um dich vielleicht doch von diesem Sicherheitsrisiko wegzubekommen. ;) Schau dir mal DSL (Damn Small Linux) an. Das sollte auch auf dieser Hardware problemlos laufen und ist wesentlich aktueller als Slackware 7.1.
 
Für sowas würd ich dir ein gentoo oder gleich ein LFS empfehlen: dubaust die platte aus wirfst allex schön drauf machst dir nen netten 2.4er kernel baust die platte ein und schon haste ein nettes system.

Falls das nicht geht hau echt ein DSL auf die selbe art und weise drauf. alles andere ist müll
 
Original von thaos2
Für sowas würd ich dir ein gentoo oder gleich ein LFS empfehlen: dubaust die platte aus wirfst allex schön drauf machst dir nen netten 2.4er kernel baust die platte ein und schon haste ein nettes system.

?? Warum denn das? Was hat gentoo in diesem Fall für Vorteile? Eine optimierung auf ein System auf dem es garnicht läuft? Von LFS habe ich keine Ahnung, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das Sinn ergibt

Ich kann als Distri grml (www.grml.org) empfehlen. Ich habe die Anforderungen gerade nicht da, aber es ist relativ sparsam afaik.
 
DSL hatte ich da schon drauf aber mangels PCMCIA support (Cirrus Logic Chip) und weil es noch ordentlich Knoppix Ballast mitschleppt wieder verworfen.... Ich will erstmal dabei bleiben, andere Systeme werde ich mir bestimmt ansehen.

Zu 1. Nein habe ich aktiviert

zu 2. Ist ein Symlink und zeigt auf \boot\System.map-2.2.26

zu 3/4. Möglich aber ich habe ja nicht den Kernel geupdatet. Da war auch vorher schon ein 2.2.26 drauf. Laut uname auch ohne Patches.

Trotzdem erstmal danke bitmuncher. Habe extra nochmal alles durchlaufen lassen, nicht das es an sowas billigem wie vergessenem modules_install läge aber auch das hat nix gebracht :-(
Depmod liefert weiterhin ~30 Module mit unaufgelösten Symbolen. Darunter aber auch USB...o was ich garnicht mit kompiliert hatte. Aber einfach alle Libs weghauen, wäre wohl arg radikal?

>ES kann mir wohl wirklich keiner helfen? ;(
 
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