Ubuntu 7.04: Bootzeit

Hi,
ich habe hier einen Laptop und einen PC mit folgender Hardware:

Laptop:
CPU 1,6 GHz
RAM 1GB
HD: 60GB über IDE

PC:
CPU Intel Core 2 Duo 2,4 GHz
RAM 2GB
HD: 2x 250GB über SATA
Mainboard: Asus P5B Deluxe Wifi

Das Problem ist, dass der Laptop ca 10 Sek weniger zum booten braucht :D Das einzige was mit bei dmesg auffällt ist das hier:
[ 28.728879] **WARNING** I2C adapter driver [NVIDIA i2c adapter 0 at 1:00.0] forgot to specify physical device; fix it!
[ 28.729223] **WARNING** I2C adapter driver [NVIDIA i2c adapter 1 at 1:00.0] forgot to specify physical device; fix it!
[ 28.729476] **WARNING** I2C adapter driver [NVIDIA i2c adapter 2 at 1:00.0] forgot to specify physical device; fix it!

Damit kann ich grad wenig anfangen, bin mir aber auch nicht sicher, dass es das ist was soviel Zeit frisst.
Hat jemand ne Idee?
 
Diese Meldungen sind sicherlich nicht die Ursache für das lange Booten. Installiere dir einfach mal rcconf, führe in einem Terminal 'sudo rcconf' aus und deaktiviere alle Services, die du nicht benötigst, wenn er dann immernoch so langsam ist, entferne mal in der /boot/grub/menu.lst die Parameter für das "stille" Booten (quiet) falls vorhanden und den Splash-Screen. Dann kannst du sehen an welcher Stelle er so lange hängt.

Aber abgesehen davon muß man sich bei einer Beta-Version nicht wundern, wenn die noch einige Macken hat.
 
Wenn ich mich reinhängen darf?
Also ich habe Suse, welche Dienste benötige ich nicht? eure Meinung nach, ich gehe nur in Inet mit FF, kmail, Webradio.
Was ist das bei zeile 11?
ps aux
Code:
aus sicherheitsgründen editiert
 
@amenophis: Postfix und Spamassassin brauchst du vermutlich nicht, wenn du deine Emails nicht in lokale Mailboxen holst, sondern mit KMail o.ä. abholst. Irgendwie glaube ich aber nicht, daß dies deine komplette Prozessliste ist (es fehlen z.B. die ganzen Kernel-Prozesse kthread, kevent usw.) und es ist auch "mühsam" dort die Services rauszusuchen. Schau besser mit 'yast runlevel' nach welche Services laufen.

Abgesehen davon geht es hier um Ubuntu, das nur deshalb mit SuSE vergleichbar ist, weil es auch ein Linux ist. ;) Die Unterschiede in den gestarteten Services und der Art und Weise der Verwaltung selbiger sind aber sehr groß.
 
@bitmuncher: thanx
Postfix und Spamassassin brauchst du vermutlich nicht, wenn du deine Emails nicht in lokale Mailboxen holst, sondern mit KMail o.ä. abholst

Mit postfix könntest du recht haben, aber ich hole ein pop3-Konto mittels Kmail ins lokale Mailbox?

Mir ist bei letzte kernel-config (xconfig) aufgefallen das Module von NSA mit integriert waren, nun wollte ich wissen haben die was mit National_Security_Agency zutun?
 
KMail braucht kein Postfix. Postfix ist ein SMTP-Server.

Module der NSA sind vermutlich NSA-SELinux. Ja, die haben was mit der NSA zu tun, da sie dort entwickelt werden. Sie stellen erweiterte Rechte für Linux zur Verfügung, wodurch User nicht nur in Gruppen, sondern auch in Rollen eingeteilt werden können. Damit ist z.B. ein eingeschränkter root-Account möglich u.a. Näheres dazu kannst du unter http://www.nsa.gov/selinux/ nachlesen. SELinux dürfte wohl das einzige nützliche sein, das der NSA jemals gemacht hat. ;) Die Sache ist auf jeden Fall "sauber" und wird von der Community natürlich ziemlich kritisch betrachtet. Da die Sache aber OpenSource ist, kannst du sicher sein, daß dadurch keine Backdoors o.ä. eingebaut werden.

Trotzdem möchte ich darum bitten beim Topic zu bleiben, denn das schweift jetzt etwas ab.
 
Zurück
Oben