Verschiedene Webdesign-Arten

Hallo Habo,

Ich und ein Kollege fangen mit einer Website-Agentur an. Gut, folgende Frage hab ich. Ist vielleicht ein wenig kompliziert.

Sachverhalt ist folgender:

Einer übernimmt Codierung, einer den grafischen Teil. Das wird logischweise später kombiniert.

Wir sind jetzt noch am Werweisen, welche Art von Website wir in Zukunft machen wollen. Flash-Seiten oder ganz normale Seiten mit ein bischen Photoshop-Grafik drin.

Ich selber übernehme den grafischen Teil, mein Kollege die Codierung.
Ist es sinnvoll, wenn ich mich an Flash setz und meine Kollege an html / css / ajax / php / java?
Kann man diese Programmiersprachen überhaupt mit Flash verwenden bzw. bringen sie was?
Oder ist es sinnvoll, mein sich mein Kollege an etwas anderes setzen würde, das uns mehr bringt?

Ich hoffe, ihr versteht meine Frage und das Problem :)

gruss
 
Was könnt ihr denn schon? Wenn man ein Geschäft auf macht, sollte man doch schon wenigstens etwas Ahung haben, oder hab ich da was falsch verstanden?

MfG
freak
 
Es ist auf jeden Fall besser, Flash _nicht_ zu verwenden. Durch Flash benachteiligt man erstens User alternativer Betriebssysteme benachteiligt, da die Flash-Player dort eher schlecht als recht funktionieren und man eine proprietäre Technologie unterstützen würde. Dazu kommt die längere Ladezeit und der Punkt, dass viele Flash per default deaktiviert haben.
In den meisten Fällen ist Flash einfach nur überflüssig(Gegenbeispiele wären z.B.Videos) und bei die meisten Flash-Seiten sind einfach nur überladen und nervig. Gibt es denn überhaupt etwas was ihr ohne Flash nicht vergleichbar realisieren könnt?
Es gibt noch mehr Gründe gegen Flash, aber das sollte so erstmal reichen.
In den meisten Fällen reicht (x)html/css/php und evtl. js aus. Aber auch Java und JavaScript würde ich nur einsetzen, wenn es unbedingt sein muss und die Seite sollte ohne Selbiges noch verwendbar sein.
 
Ich würde auch von Flash abraten. Aber um die Frage zu beantworten, ob PHP/CSS/HTML usw. in Verbindung mit Flash was bringen, erstmal ein klares Jain. Ja insofern, weil man die Flash-Objekte ja in Websites einbinden muss (Platzierung usw. lassen sich natürlich am leichtesten mit HTML und CSS machen). Nein insofern, dass man Flash-Objekte mit keiner dieser Sprachen wirklich beeinflussen kann. Flash liefert Action-Script mit und interaktive Sachen sollte man dann auch damit umsetzen, wenn man schon auf dieses Format setzt.
Allgemein klingt es für mich aber so, als würden sich da mal wieder Leute an einem Job versuchen, für den sie nicht ausreichend Ahnung habe. Sicherlich nur mein erster Eindruck, aber der zählt ja später beim Kunden nunmal auch.
 
Ich schließe mich meinen Vorrednern an, wenn man sich damit selbständig machen will, sollte man schon Ahnung von der Sache haben. ;)

Diese negative Meinung gegenüber Flash teile ich jedoch nicht. Es gibt durchaus sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für Flash. (WPF/e finde ich da weitaus schlimmer)
Und klar, JS ist "böse" und es ist schon nahezu pervers eine ganze Seite damit zu realisieren, da kommt man aber nicht drumrum wenn falls man auf der "Web2.0 - Welle mitreiten" will.

Ist es sinnvoll, wenn ich mich an Flash setz und meine Kollege an html / css / ajax / php / java?
Kann man diese Programmiersprachen überhaupt mit Flash verwenden bzw. bringen sie was?
Ajax ist keine Programmiersprache sondern ein Konzept zur Datenübertragung zwischen Client (per JS) und Server.
In Flash lässt sich CSS für Textformatierungen nutzen, auch lassen sich externe CSS Dateien per AS einbinden.
Flash kann mit gewissen HTML Codes in Textfeldern umgehen und diese rendern.
Flash kann externe AS Dateien verwenden, wodurch ist möglich ist diese dynamisch z.b. per PHP zu erstellen.
Flash kann serverseitige Scripte ansprechen und Variablen übergeben.
Flash kann die Ausgabe von Scripten lesen, meist wird dafür XML verwendet.
HTML und CSS brauchst du sowieso.
Über Flex lassen sich auch per Ajax Flash Anwendungen ansprechen.
Da Flash XML parsen kann ist auch eine Integration mit Ajax möglich. (FJAX)

Zum Thema "bringt das was": Das musst du selbst entscheiden.
 
Ich kenne die Hintergründe von deinem Kollegen und dir zwar nicht, finde es aber prinzipiell - und da muss ich den Leuten vorher bis zu einem gewissen Grad widersprechen - sehr spontan und gut, wenn ihr auch das Know-How in kurzer Zeit aneignen (und damit Geld machen?) wollt.

Flash...
...ist ein umstrittenes Thema.
Ich halte Flash für die Einbindung von Video- oder Soundinhalten ? la YouTube oder MySpace für sehr praktisch. Es ermöglicht die Erstellung aufwendig animierter Internetseiten bei verhältnismäßig kleiner Dateigrösse. Zu Werbezwecken eignet sich Flash optimal, denn es bietet die technische Möglichkeit, den Betrachter mit den Inhalten der Werbung zu erschlagen - zumindest fast ;). Scherz beiseite...

Auf der anderen Seite schließt du einen gewissen Prozentsatz an Usern aus, deine Webseite zu betrachten. Frage dich daher: Sind die Inhalte auch anders (vielleicht sogar besser) realisierbar?

HTML/CSS...
...solltet ihr BEIDE unbedingt beherrschen! Ist das um- und auf der Webseitengestaltung!

AJAX...

...schadet nicht, wenn man's kann, würde ich aber im Lernplan ganz nach hinten verschieben. Ihr kommt auch ohne ganz gut zurecht und könnt es ja noch immer lernen.

PHP...

...ist neben Python die sicher mächtigste Sprache, dynamische Webinhalte zu realisieren, allerdings ohne MySQL nur halb soviel wert!
Es kommt natürlich auf den Inhalt eurer Seite an, aber vom einfachen Webcounter über Gästebücher bis hin zum Online-Einkaufstempel lässt sich mit PHP (in Verbindung mit MySQL) so ziemlich alles realisieren!

JAVA...
...interpretiere ich hier jetzt einfach mal als JavaScript.
Schadet sicher nicht, wenn man's ein wenig kann, ist aber wie AJAX in meinen Augen zweitrangig.


Zum Abschluss eine kurze selbstparaphrase:

Ein absolutes muss ist eigentlich nur HTML (bzw. XML, damit's mit CSS bestens klappt), (sowie die Verwendung von Photoshop oder GIMP, wobei ich Photoshop für den kommerziellen Gebrauch bevorzuge).

Ein ziemliches muss sind CSS und PHP (+ MySQL), damit die Inhalte dynamisch und qualitativ hochwertig werden können.

Ein kann (je nach Bedarf und Art des Inhalts) sind FLASH, JavaScript und AJAX (wobei FLASH auch für Gebiete außerhalb des Webdesigns gut sein kann (Games, Comics, Animated GIFs, ...). JavaScript würde ich mir auch ansehen und AJAX kommt zum Schluss.

Nach dem Lernen noch ein bisschen Übung und ihr seid Vollprofis ;) !

LG
dutchman
 
Es geht nicht darum, was du kannst oder was du lernen willst, sondern um das, was der Kunde will. Will der Kunde eine Flashseite, so solltet ihr natürlich Flash können. Will der Kunde keine Flash-Seite, sondern nur normale HTML-Seiten ( Flash halte ich beispielsweise für 99,9% aller Anwendungen für unnötig ), so könnt ihr mit HTML, CSS und Javascript trumpfen. Will der Kunde dagegen eine Seite, die dynamisch generiert wird, eventl. steht dann noch eine Datenbank zur Verfügung ( nicht zwingend mysql, z.b. postgresSQL, MSSQL ), sind natürlich hier Kenntnisse von Vorteil. Hat ein Kunde nur einen IIS mit ASP(.net) zur Verfügung, so müsstet ihr hier eure Kenntnisse unter Beweis stellen. D.h. der Kunde bestimmt, wie ihr es machen müsst. Die Kenntnisse, um diese projekte durchzuführen, benötigt jedoch ihr. Um also ein erfolgreiches Projekt zu starten solltet ihr euch etwas umschauen, was zur zeit gerne gesucht wird, welche Technologien gerade in Mode sind und mit welchen Technologien man sein Geld verdienen kann. Wenn kein Mensch Ajax will, warum sollte man es dann können? Oder warum beispielsweise ruby lernen, wenn php viel gefragter ist?

Ferner kann ich euch sagen, dass wenn ihr jetzt mit lernen anfangen solltet, ihr euer Projekt doch lieber noch um 1-2 Jahre verschieben solltet. So gibt es Kunden, die Sachen verlangen, die ihr euch nach wenigen Wochen php-lernen nichtmal vorstellen könnt ( Auslesen von Datenbanken von externen Servern, automatische Überweisungen, etc. pp. )

Danneben solltet ihr euch um noch mind. 1 Programmierer kümmern. Firmen haben nicht ewig Zeit und ich würde mein Geld eher in professionelle Leute stecken, als in Schüler, die es vielleicht können, aber für die gleiche Arbeit Wochen brauchen, weil sie nicht programmieren können. Auch müsst ihr euch um Ersatz kümmern. D.h. wenn einer von euch krank werden sollte, wird das keinen Kunden interessieren. So kann aus Sicht des Kunden beispielsweise auf Schadensersatz geklagt werden, usw. Also da vorher genausestens informieren und absichern...
 
Zu Flash möchte ich auch mal was loswerden.

Ich habe auch mal eine Website komplett in Flash gemacht und es sieht ja richtig klasse aus aber die Zeit die du dafür aufwendest ist enorm und steht meiner meinung nach in keinem verhältnis zu der anzahl der user die diese seite besuchen.

Flash kann man benutzen wenn es sich nicht um Projekte handelt die Geld einbringen. Wie zum Beispiel Page's für ein Musik-Festival wo man sich nur Informiert und nicht direkt Karten kaufen kann. Genauso muss man die langen Ladezeiten bedenken die entstehen wenn man nicht mal dsl hat (z.B. wie auf den meisten Dörfern in Sachsen-Ahnhalt) oder selbst bei einem dsl zugang.

Wie die Website: www.massive-attac.de(die page war ne heiden arbeit)


Eins ist mir unklar?!

Wollt ihr das jetzt richtig als Firma aufziehen? Wenn ja denkt daran das es schon viel Firmen für Webdesign gibt und der Markt eigentlich gesättigt ist. Außer ihr habt eine super Idee die keiner hat (z.B. 12 Monate lang kostenlose Betreuung und wartung der page).

ich hab zuerst auch mit dem gedanken gespielt mich mit einer Webdesign-Firma selbstständig zumachen aber ich hab eingesehen bei uns gibt es viel zuviel. (in der nächstenliegenden stadt bei mir sinds allein 7)

Würde euch auch raten wie es "fetzer" tgemacht, das ihr damit noch wartet bis ihr das Grundwissen habt(und das ist net wenig) und ihr müsst immer auf dem neusten stand sein. Ich zum Beispiel bin mind. 2 Tage im Monat auf Seminaren und Veranstaltungen und zwischendurch auf Messen auch noch damit ich nicht den Anschluss verliere. Und allein das ist schon zeitaufwendig.

Aber wenn ihr das durchzieht dann wünsch i euch viel erfolg und alles gute für die zukunft.
 
Hey euch erstmal allen vielen dank für die zahlreichen und SEHR hilfreichen Antworten. Hat mir wirklich sehr geholfen.

Sagen muss ich als erstes mal, dass wir beide ein wenig coden können, jedoch nicht sehr gut. Ich bin auch nicht der Mensch dafür, habe kein logisches Wissen und werde niemals ein guter Programmierer sein, im Gegensatz zu meinem Kollegen.

Es ist eher so, dass ich mal hobbymässig angefangen habe mit Photoshop Webseiten anzufertigen (natürilch ohne Codierung, die hab ich Dreamweave überlassen ;-) ) Hab danach viele Anfragen erhalten von Kollegen, ob ich ihnen eine Website bauen kann, sie würden auch was zahlen etc.
Bin dann auf die Idee gekommen, dass professionell zu machen. Aber dafür brauch ich erstens eine zweite Person, weil wie ihr schon erwähnt habt, der Zeitaufwand nicht gerade gering ist, und ich nicht coden kann, und ohne Codierung kann ich nicht überleben.

Das der Markt gesättigt ist, mit dem stimmte ich mit euch zu 100% überein. Aber ich denke, im Endeffekt läuft doch alles über Vitamin B, wo es mir eigentlich nicht mangelt. Wir haben auch nicht vor, nur Webseiten zu machen. Kenn mich in der Fotografie ein wenig aus und hab auch da eine rege Nachfrage nach meinen Fotos, die ich mal den Verwandten und Bekannten geschickt habe.

Ok, zu meiner eigentlichen Frage; So hab ich mir das schon in etwa vorgestellt. Der Zeitaufwand für Flash ist sicher gross und nicht einfach zu bewältigen. Auch dass der Flash-Player bei vielen Personen Probleme macht, vor allem bei der Zielgruppe die wir ansprechen wollen (das sind übrigens eher Handwerkliche Unternehmen oder Unternehmen vom Bau, die es möglichst einfach und billig haben wollen. Sind meist Personen, die ja nicht grosse Ahnung haben und sich schon über eine nicht_so_anspruchsvollen Website freuen)

Eines ist mir noch nicht so klar / bewusst. Denkt ihr, es wird nicht klappen wenn einer die Progammierung übernimmt und einer die Grafiken? Das wird wohl das grösste Problem sein. Bei den anderen habt ihr mir ja ziemlich kompetent geantwortet :-)
Aber ich denke, so hat wirklich jeder Zeit in seinem Aufgabengebiet und kann sich auch voll darauf konzentrieren. So wird das sicher effizienter und im Endeffekt profitiert der Kunde davon.

Nochmals vielen Dank für die schnelle und kompetenten Antworten:-)
 
Um damit Geld zu verdienen gehört aber einiges mehr. Wer macht bei euch z.B. die Buchhaltung, kümmert sich um Versicherungen usw? Was passiert, wenn jemand mal krank ist und ausfällt, bleibt dann die Arbeit liegen? Was ist, wenn ihr an einen Kunden geratet, der sehr genau Vorstellungen von dem hat, was er will und ihr das nicht umsetzen könnt, weil ihr z.B. die notwendige Programmiersprache nicht beherrscht? Wollt ihr den Auftrag dann ablehnen und dadurch einen schlechteren Ruf bekommen? usw. usf.
Ausserdem solltet ihr die Ansprüche von diesen "einfachen" Kunden nicht unterschätzen. Da sollte man ausreichend Know-How mitbringen um sich nicht gleich mit den ersten Aufträgen in die Nesseln zu setzen, denn gerade kleine Unternehmen leben von guten Referenzen.
 
Also erstmal haben wir von einem Kollegen von mir einen Auftrag bekommen, Design ist schon fertig gemacht und er ist zufrieden. Bringt halt nur etwa 200 Euronen, aber dafür viel Erfahrung.

Ich glaube ihr überschätzt uns :) Wir haben auch nicht vor, mit unserem jetzigen Know-How grosse Firmen anzusprechen. Dafür fehlt uns, wie schon erwähnt, die Erfahrung. Unser Ziel ist es, bei Kollegen für wenig Profit viel Erfahrungen zu sammeln.
Dann könnten wir uns eventuell mal an grössere Aufträge heranwagen.
 
Bei einer Unternehmung dieser Größe, um die es hier geht, ist es sicherlich eher der Fall, dass man sich selbst Kunden sucht und ihnen eine Lösung anbietet, statt dass Kunden kommen und ein konkretes Bild von dem haben, was sie wollen und der Art, wie das gemacht werden soll.

Allerdings ist Webdesign ein Job, bei dem es viel Zeit aufzuwenden gibt und wenig Geld zu verdienen. Sicherlich finden einige toll, wie du 'ne Seite gestaltest, aber sind sie auch wirklich bereit, vernünftige Preise dafür zu zahlen, sodass sich das rechnet?

Über einen kleinen Auftrag (z.B. 'ne Website mit 5 Unterseiten entwerfen und umsetzen für 100 Euro) freut sich vielleicht ein Student, der sich so was dazuverdienen kann. Aber davon können nicht 2 Leute leben. Und bei der Größe (und Zahlungsbereitschaft) an Kunden, um die es hier vermutlich geht, kannst du dir ja auchrechnen, wieviele Kunden du im Monat bedienen musst, um über die Runden zu kommen... hast du tatsächlich so viele Connections? ;)

Für'n Job nebenher reicht's vielleicht, aber meine Existenz würde ich damit nicht bestreiten wollen.
 
@x4nny:
Hab danach viele Anfragen erhalten von Kollegen, ob ich ihnen eine Website bauen kann, sie würden auch was zahlen etc.

Ich möchte dir keine illusion nehmen aber der bekanntenkreis reicht nicht aus.
Bei projekten solltest du z.B. in verschiedenen Foren anfragen machen wer sich dafür interessiert.

Ich nenne dir mal ein simples beispiel:

Wenn du hier im hackerboard eine anfrage startest ob jemand interessiert wäre eine Internetseite gestalten zu lassen und du bekommst 100 mal eine interessensbekundung heißt das net das die alle eine dann auch in auftrag geben.

Ind der regel kannst du dann davon ausgehen das von 100 Personen, 25 wirklich dir einen auftrag erteilen und nochmals 25 ernsthaft darüber nachdenken. Den rest der 100 personen kannst du im normalfall abschreiben.


Bringt halt nur etwa 200 Euronen, aber dafür viel Erfahrung.

Ich geb dir recht das du an erfahrung gewinnst aber du musst immer bedenken das dein Erlös den du aus dem Auftrag bekommst auch mehr als nur die Kosten deckt (nicht nur kostendeckung) sondern du auch gewin machst und die auch zum verhältnis zum aufwand steht.

z.B. Wenn du 7 tage jeweils 8 Stunden daran arbeitest mit 2 Personen dann ist die snicht rentabel.

Sind meist Personen, die ja nicht grosse Ahnung haben und sich schon über eine nicht_so_anspruchsvollen Website freuen

Wenn du so daran gehst dann sag ich dir dein Unternehmen ist dem untergang geweiht. Du musst daran denken das die Webseiten die du machst auch Werbung für deine Firma sind. Und wenn diese schlecht oder einfach gestrickt sind (z.B. nur HTML-Code) werdet ihr nie einen großauftrag von einem größeren unternehmen bekommen. Die wollen hundertpro referenzen sehen und dies sind nun mal eure schon erstellten Seiten und wenn sie die anschaun und nur, auf gut deutsch, mist sehen ist der ruf deiner firma ruiniert.


Seh dir mal diesen Beitrag an: Selbstständigkeit
Denn hab i gestartet und wenn du dir das durchliest wirst du mitbekommen woran man denken muss und das man sich echt im klaren sein muss ob man sich selbstständig macht.
 
Zum Wirtschaftlichen Aspekt:

Ich denke, das Argument "Der Markt ist voll" kann man so nicht gelten lassen.
Ob eine Firma sich im Konkurrenzkampf behaupten kann, hängt zum größten Teil von den Produkten dieser Firma ab. Macht ihr also gute Sachen zu guten Preisen, und die restlichen Konkurrenten gute/schlechte Sachen zu überhöhten Preisen, dann seid ihr klar im Vorteil. Theoretisch kann man so die Konkurrenz zum Aufgeben zwingen (bzw. Firmen von innen zerreißen, indem man den guten Programmierer der Konkurrenzfirma Y "einkauft"), da sie keine Kunden mehr hat. So haben's zumindest schon viele Unternehmen vor euch gemacht ;) ! Mein Stil wär das aber nicht...

...ich denke, man kann kleine Webseiten auch Nebenbei betreuen. Vielleicht springt ja irgendwann soviel Geld dabei raus das man das hauptberufl. amchen kann, es hängt von euch ab!
 
Zwei Bekannte von mir machen das was du vorhast, aber nebenberuflich denn so viel springt dabei nicht raus. Okay sie haben keine Kosten also ist jeder Auftrag reingewinn und ein unregelmässiger aber netter Nebenverdienst!
So würde ich es euch auch raten, macht es nebenbei und sobald ihr einen gewissen Kundenstamm/Ruf habt solltet ihr darüber Nachdenken.
Und Selbständig machen ohne ordentliches Fachwissen ist eh eine schlechte Idee.
 
Ok, also ich stimm mit euch zum grössten Teil überein. Zu den einzelnen Beiträgen:

LX

Ja du hast recht, das war auch meine Vorstellung. Ich erwarte nicht, dass die Kunden zu mir kommen, sondern dass ich die Kunden anspreche.
Da wir beide noch Studenten sind haben wir sehr viel Zeit, an dieser wird es uns nicht mangeln.
Die Tatsache, dass wir noch Studenten sind (bzw. Azubi, die ja auch was verdienen ;) ) zeigt auch, dass wir mit unserer Idee nicht über die Runden kommen müssen und uns wie von dir gesagt auch über kleine Verdienste freuen.
Ausgaben haben wir ausser Zeit eigentlich keine, und weil es uns an dieser ja nicht mangelt ist das auch nicht wirklich eine Ausgabe. :)

Wär eine Überlegung wert, sich später selbstständig zu machen, ist aber nocht zu weit entfernt um sich ernsthafte Gedanken darüber zu machen.

Dreamer

Gutes Beispiel mit dem Habo, und auch hier stimme ich mit dir überein. Wobei 25 Aufträge für uns ja schon zu viel wären ;)
Über das Verhältnis Aufwand / Rendite hab ich mir auch schon gedanken gemacht. Unser Geschäft wird zwar auf dem Blatt faktisch nicht rendieren, dafür werden wir viel lernen und diese Früchte später ernten, wenn wir ernsthaft über eine Selbstständigkeit nachdenken. Wenn überhaupt. Vielleicht täusche ich mich ja komplett und das Geschäft mit Webseiten ist mir zu blöd. Eine berufliche Grundlage für andere Berufe hab ich bzw. bin ich dran.

dutchman2006

Jo, das denke ich auch so. Ich denke der Knackpunkt selber ist nicht das erstellen der Webseiten, sondern den Kunden zu finden. Ich will nicht wissen, wieviele Chefs zur gleichen Zeit in der ich diesen Beitrag hier schreibe in ihrem Lieferwagen umherfahren und noch nie was vonner Webseite gehört hat.

Oi!Alex
Klar, selbstständig machen ohne ordentliches Fachwissen ist ein Sprung ins kalte Wasser - darüber bin ich mir im Klaren. Aber da wir unser Fachwissen eben duch kleine "Kollegen-Aufträge" erarbeiten wollen, kann man ja jetzt noch nicht wirklich von einer Selbstständigkeit sprechen.
Und wie schon viele Male erwähnt, über die Selbstständigkeit zu reden ist noch weit weg und liegt auch erst drin, wenn man sich mit der Materie genug gut auskennt.

Nochmals vielen Dank liebe Habo-User für die vielen hilfreichen Beiträge.

p.s dreamer, schreib dir später. aber danke.
 
Ich möchte nochmal kurz was aufgreifen...
Nein insofern, dass man Flash-Objekte mit keiner dieser Sprachen wirklich beeinflussen kann

Das stimmt NICHT.
Flash kann per js eingebunden werden, sodass es möglich ist per laufzeit flashvariablen zu verändern.
Wenn man die Flash-Objekte in Abhängigkeit zu den Variablen setzt ist es also kein Problem sie zu beinflussen.
 
Original von Oi!Alex
Zwei Bekannte von mir machen das was du vorhast ... sie haben keine Kosten
Lass mich raten, sie haben keine gültigen Lizenzen für die Software die sie nutzen ... heikel ein Unternehmen mit Raubkopien zu führen ....
 
Original von Mackz
Original von Oi!Alex
Zwei Bekannte von mir machen das was du vorhast ... sie haben keine Kosten
Lass mich raten, sie haben keine gültigen Lizenzen für die Software die sie nutzen ... heikel ein Unternehmen mit Raubkopien zu führen ....

Das ist ein anderer Punkt, und dieser ist nicht gerade auszuschlagen. Wer kann sich heutzutage einfach Photoshop leisten? Photoshop ist für Profies da, dementsprechend teuer ist es und dementsprechend gut sollte auch das Geschäft laufen.

Denkt ihr, es wird nicht klappen wenn einer die Progammierung übernimmt und einer die Grafiken? Das wird wohl das grösste Problem sein.

Natürlich kann das klappen. Wenn jeder wirklich das macht, was er machen muss, dann sehe ich da keine Probleme. Das Problem hierbei ist nur, dass wenn eine Person ausfällt, du ein mächtiges Problem hast. Und nach einem Vetragsabschluss, indem ein bestimmter Fertigstellunsgzeitpunkt genannt wird, hast du da auch wirklich ein dickes Problem.

Ein Vorschlag: Ihr solltet euch eine Website machen, sozusagen als Beispiel für euer Können. Das Anbieten eurer Services würde ich jedoch unterlassen, besser wäre es, auf die Leute zuzugehen, d.h. sie zu fragen, ob ihr für sie eine Homepage machen dürft. Somit spart ihr euch einige Arbeit, bei kleinen, netten Firmen spart ihr euch meistens sogar einen Vertragsabschluss, wesshalb sie euch rechtlich am Ende kaum was können ( dabei solltet ihr euch nochmal über mündliche Vereinbarungen informieren ). Nebenbei habt ihr die Chance, Connections zu knüpfen. Z.b. macht ihr für Firma A eine Homepage die Firma B sehr gefällt. Die fragt bei Firma A und und diese leiten Firma B an euch weiter. Dadurch, dass das alles nicht geschäftlich geregelt wird, entsteht meiner Meinung nach ein persönliches Verhältnis zwischen euch und der Firma und sie werden bei guter Arbeit auch sicherlich wieder auf euch zurückkommen.
Auch bleibt euch hier, solang es sich nur um "Taschengeld" handelt, ein Gewerbeschein erspart.
Der andere Punkt ist, dass ihr wirklich aufhören könnt, wann ihr wollt. D.h. ihr könnt euch wirklich einteilen, wann und ob ihr ein Projekt macht. Kommen die Anfragen von den Firmen selbst, so habt ihr diesen Vorteil nicht.
 
Original von Mackz
Original von Oi!Alex
Zwei Bekannte von mir machen das was du vorhast ... sie haben keine Kosten
Lass mich raten, sie haben keine gültigen Lizenzen für die Software die sie nutzen ... heikel ein Unternehmen mit Raubkopien zu führen ....

Der die Grafik macht tut das auch Hauptberuflich von daher ist PS lizenziert vorhanden und die PHP-Programmierin Codet glaube mit Notepad++ (bin mir aber nicht sicher)
achja und es ist kein "Unternehmen" in diesem sinne
 
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