Es kommt immer darauf an wovor man sich schützen will, und welche Szenarien man abdecken will, und wie weit man bereit ist zu
gehen .
Vor diesem Hintergrund kann man auch
Bitlocker empfehlen, da der Sinn einer Festplattenverschlüsselung ja ist im Offline zu schützen.
Im laufenden Betrieb ist es nicht möglich, wenn der Datenträger eingehangen ist, bei verschlüsselnden Dateisystemen wäre das was anderes und selbst da wird es fraglich, wenn dein System kompromitiert wurde, da man immer sehen muss wie weit dein System kompromitiert ist.
d.H. es ist unwahrscheinlich das Leute die Bitlocker knacken können, siehe NSA und propriotär, dein System mitnehmen es knacken und wieder zurückgeben.
(Davon ab greift die NSA eher Kommunkation an was sogar noch schlimmer ist, weil die noch schwerer zu sichern ist, und Kryptographie ist ohnehin schon schwer genug)
Das schließt Polizei ein, und bei Warz wird aufgrund von IPs abgemahnt und dein Rechner nicht mehr beschlagnahmt, es sei den du tätigst massig Uploads. Aber dann hast du andere, größere/schwerwiegendere Probleme(Server, Geldbewegungen, Anonymität, Domainregistrierung, etc.)
Wir wissen ja nicht was du sichern möchtest.
Mal ein paar sehr fiese Annahmen:
Wenn du zB Abschusscodes von Thermonuklearraketen oder Terrorpläne auf deinem Rechner hast, wäre Bitlocker ggf. wirklich eine schlechte Wahl, bei gerippter Musik, etc. ist es anders, aber da würde ich auch Veracrypt/Truecrypt nicht vertrauen, siehe xkcd . Da ist es besser solche Infos gar nicht erst aufzuschreiben, aber selbst in deinem Kopf sind sie nicht sicher(und in unserer heutigen Gesellschaft können kaum noch Leute gut auswendiglernen *lach*), siehe xkcd, von daher ist Verschlüsselung immer das letzte Glied in einer Reihe von Sicherheitsmaßnahmen (Welche je nach Szenario variieren) und kein Allheilmittel.
Gruß
Fluffy
Edit:
Nicht falsch verstehen:
Es ist grundsätzlich sehr gut und lobenswert so vorsichtig wie möglich zu sein, aber Paranoia ist dann auch wieder Kontraproduktiv.