Absicht von Microsoft ?

Hi,

vor kurzen habe ich folgenes auf einer Internet-Site gelesen :

( Folgendes Problem taucht ja öfter mal auf. Man will eine Einstellung im Bios ändern, aber man hat das Passwort vergessen oder man hat bei Ebay und Co. einen günstigen PC abgestaubt und kommt nicht ins Bios.

Aber es gibt da eine Möglichkeit. Durch die nachfolgend beschriebene Methode werden auch alle Einstellungen im Bios auf die Standardwerte zurückgesetzt. Das ist nichts schlimmes, aber die Einstellungen sollten auf jeden Fall kontrolliert und ggf. korrigiert werden...

Den Rechner mit einer DOS-Startdiskette starten und im MS-DOS den Befehl debug.exe eingeben. Nun folgende Befehle eintippen:

-o 70 2e
-o 71 ff
-q

Nach dem Neustart des Rechners wird eine CMOS-Fehlermeldung erscheinen. Das Gute daran ist, das man nun ohne Probleme in das Bios kann. Aber wie gesagt, es sind alle Einstellungen auf die Standardwerte gesetzt. Kontrollieren und ggf. korrigieren... )

Absicht oder Bug ?
 
Das Bios hat nichts mir Microsoft zu tun, das wird von anderen Herstellern "geliefert"...
Du kannst das BIOS auch Hardwareseitig zurückstellen, allerdings must du dafür halt den Rechner öffnen...
Und das man die Werte zurücksetzen kann ist schon Absicht, falls man mal falsche Einstellungen ausprobiert hat, und der Rechner danach nicht mehr startet...


MfG
justj
 
hi

es reicht doch völlig aus die batterie für 30 sek zu entfernen,
danach sollten alle einstellungen auf standard sein.

cu
-= pillepalle =-
 
Ist aber eine schöne Alternative, wenn man seinen teuren Laptop nicht aufmachen will, weil man grobmotorisch veranlagt ist...
 
servuz,

OMG lernt assembler !!! :D

also das was du mit debug verwendest ist ein assembler interpreter(oder besser ein out interpreter :P - allerdings kann man mit a auch den assemblerinterpreter benutzen)^^

das hab ich schonmal gepostet... ganz normale befehle, die jeder prozessor mit x86 architektur unterstützt und zwar out.

das ist kein bug - ohne dem wäre es nicht möglich auf ports zuzugreifen, bios updates durchzuzuführen, festplatten/monitorspeicher zu beschreiben.

microsoft betriebssysteme unterbinden den zugriff auf ports erst ab nt (was man jedoch umgehen kann, da treiber weiterhin auf ports zugreifen müssen)

und es ist selbstverständlich absicht, dass man diese werte zurücksetzen kann und da gibts tausende varianten, wie man das bewerkstelligt:
zb
O 70 2E
O 71 FF
= bios checksumme ungültig machen
oder
O 70 17
O 71 17
= irgend ein bug mit den einstellungen über das erste disklaufwerk
oder
O 70 FF
O 71 17
= keine ahnung :D
usw..

alle beispiele schreiben werte auf port 70 und 71(über sie erfolgt der zugriff auf den cmos speicher)[und machen so die jetztigen cmos einstellungen ungültig] - ist wohl ne von ibm übernommene gewohnheit.

>um das ganze richtig "clean" zu reseten schreibt man alle werte von 0 bis 255 auf port 70 und den wert 0 auf port 71.<
diese methode funktioniert bei allen herstellern^^

der cmos speicher hat 255 bytes, die man über port 70 anwählt und über port 71 beschreibt.
will ich zb an position 200 im cmos den wert 30 schreiben dann
schreibe ich zuerst 200 auf port 70 und dan 30 auf port 71

abschliessend möchte ich noch hinzufügen, dass ein biospasswort gar nicht dafür gedacht ist ein system komplett abzusichern - jeder spack kann die platte ausbauen und von ihr lesen ohne das biospwd kennen zu müssen. es ist nur dafür da, dass nicht irgendwelche anwender einstellungen im bios verändern und so hardware schäden verursachen.

cya, hants
 
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