Debian mit FreeBSD Kernel

Und iwann komm Debian mit Windows Kernel :D

Nein spass ich finde das eine intressante Entwicklung. Was ich mich jedoch frage ist wie die software unterstüzung dafür aussieht. Ich meine es ist mir klar das nich alles von Linux nach BSD portiert werden kann aber was wird portiert? Und wie ist das mit den vielen kleinen Tools diie nur einer von 1000 usern braucht? Wer portiert die?
 
Ich glaube, dass sich diese Kombination genauso wenig durchsetzt wie Nexenta (Debian mit Solaris-Kernel). Dass es sich nicht durchsetzt, hat in meinen Augen aber vor allem die Ursache, dass es nur wenige Anwender dafür gibt und noch weniger Entwickler, die sich an die Portierung von Software setzen und somit irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes entsteht. Man muss sich nurmal anschauen wieviele Entwickler bei den erfolgreichen Distros wie Debian, Ubuntu, SuSE usw. beteiligt sind und wieviele an Systemen wie FreeBSD, OpenBSD, Solaris usw. hängen. Und dann vergleicht man mal die Hand voll Leute, die an solchen Projekten hängen. Mehr als Spielerei wird das nie werden, weswegen man sich da kaum um einen von 1000 Usern sorgen muss.
 
Es geht doch eher um die gesamte Idee: Ein Userland unabhaengig von einem darunterliegenden Kernel
zu betreiben. Wir haben 2009 und Linux ist designtechnisch von anfang an ein Witz gewesen.
Diese Arbeit ist imo ein grosser Schritt in eine vielversprechende Richtung und ich finde es durchaus bemerkenswert dasz gerade die Debianleute einen solchen Schritt tun (immerhin halten sie einen Grossteil der Linuxfundamentalisten).


Ausserdem ist unheimlich viel GNU Zeugs schon ewig auf *BSD portiert worden. Sicher nicht jede Nischenapplikation, aber zumindest die Highlights.

Mehr als Spielerei wird das nie werden
Durchaus moeglich, aber ich hoffe mal nicht :)
 
Joah, es wurde sogar schon soviel auf andere Systeme portiert, dass Linux nu bald die POSIX-Standards vorgibt... *g*

Denn die Arbeit an POSIX 2008 habe zu einem Großteil darin bestanden, Funktionen aus Glibc in POSIX zu bringen - die Unix-Welt schließe zu Linux auf.
http://www.golem.de/0904/66566.html

Ich persönlich halte 2 parallele Entwicklungen, die gegenseitig voneinander lernen können, für besser, wie ein Mischmasch aus beiden Systemen.

Aber naja, mal abwarten... vielleicht kommt ja doch noch was bahnbrechendes dabei raus. :P
 
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