desktoppublishing unter linux

wie der titel schon sagt, suche ich ein dtp-programm für linux... angefangen hat die suche recht vielversprechend mit stichworten wie corel draw für linux, framemaker für linux aber leider ist diese suche irgendwo vor einigen jahren versandet...

canvas komm ich irgendwie zu keinem download, jetzt bin ich bei scribus gelandet...

welche alternativen gibt es noch? besondere empfehlungen??

dankeschön
 
Das ganze Unterfangen wird nicht viel Erfolg bringen.
Habe mich langezeit mit dem Thema befasst, hinterher
war es dann doch einfach Mac OS X zu nutzen.

Ohne den Industriestandards wie Photoshop, Illustrator,
Freehand, InDesign wirst du nicht weit kommen. Und mir
möge jetzt bitte niemand mit GIMP kommen, das ist gut,
aber keine Alternative zu Photoshop.

Was dich Interessieren könnte sind folgende Programme:

- Viva Designer

- inkscape

alte Foren Beiträge von mir zum Thema:

- linux-web 1

- linux-web 2
 
Kann mir jemand den Unterschied zwischen DTP und Graphics-Editor erklären? Wikipedia hilft mir nicht weiter, ist zu viel gefasel um den heißen Brei.
 
Original von ghostdog
Kann mir jemand den Unterschied zwischen DTP und Graphics-Editor erklären? Wikipedia hilft mir nicht weiter, ist zu viel gefasel um den heißen Brei.

im wesentlichen nichts anderes als das zusammensetzen von
materialen (texte, bilder, grafiken, diagramme usw.) für print-
produkte.

vor urzeiten wurde das ganze ohne computer über reprografie geregelt.
es wurden filme erstellt die vom belichter des druckers erfasst wurden,
und reproduziert werden konnten. streng genommen konzentriert sich
das DTP ausschließlich auf indesign bzw. quarkxpress, da man mit
diesen programmen heute genau das macht, was man damals mit repro
machte. und der export in ein druckfähiges pdf, gleicht in etwa der erstellung
eines films. das pdf stellt das muster da, das der RIP verarbeitet und
von der druckmaschine dann reproduziert wird.

meiner persönlichen auffassung nach, ist der begriff DTP schwammig
geworden, ich verwende ihn für die erstellung non-print wie print
produkten. wobei in der branche streng unterschieden wird, zwischen:

DTP, EBV, Illustration, Grafik, Text. Früher waren das in agenturen alles
eigene bereiche. der mensch von der ebv (sprich elektronische
bildverarbeitung | bildbearbeitung gibt es nicht.). dann gab es
die sog. texter (gibt es auch oft heute noch) die sich rein mit dem erstellen
von texten und headlines beschäftigten. die illustratoren, die grafiker, und
schluss endlich, die DTP menschen, die alles zusammenfügten zu einer einheit.
diese einheit konnte dann technisch reproduziert werden.

als grafische editoren würde ich eher dreamweaver oder golive bezeichnen.

aber wie gesagt, das ist heute alles sehr fliessend, heute habe ich mit
dreamweaver die möglichkeit, eine website zu erstellen, in der texte und bilder
zusammengefaßt werden, allerdings vom editieren des quellcode unabhängig.

also die selben möglichkeiten wie in indesign für print, habe ich nun auch
in dreamweaver für non-print. man muss dabei beachten, dass es zur zeit, als
der begriff DTP entstand, noch keine websites gab, ganz zu schweigen vom
wysiwyg.
 
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