Die richtige PC-Sicherheit!?

die klassische terminologie ist; alle geraete die an ein tcp/ip netz angeschlossen sind nennt man "node". eine node die an mehr als ein subnetz angeschlossen ist nennt man "multi-homed". eine multi-homed node die pakete aus einem netz in ein anderes weiterleitet nennt man router.
eine firewall ist eine kombination aus hard- und software die fuer die durchsetzung von sicherheitsrichtlinien sorgt. ein beispiel fuer so eine richtlinie ist "niemand in diesem netz darf icq verwenden".
um dieses ziel zu erreichen gibt es unterschiedliche ideen die auf unterschiedlichen schichten der (in diesem fall) tcp/ip protokollfamilie ansetzen. hat man keine sicherheitsrichtlinien die man durchsetzen will oder ist man unfaehig eine firewall so zu konfigurieren, dass die sicherheitsrichtlinien durchgesetzt werden kann man mit einer firewall nichts anfangen.

im zusammenhang mit pcs und diesen consumer-routerdingern meint firewall in der regel einen paketfilter (personal "firewalls" sind oft auch paketfilter, haben aber noch andere funktionalitaet (von zweifelhaftem nutzen)). was ein paketfilter, welcher nicht vom anwender konfiguriert wurde, auf einem router der keine dienste anbietet tut ist wahrscheinlich nicht viel. z.b. koennte dieser paketfilter ip-pakete mit falscher quelladresse verwerfen. angenommen auf der "lan"-seite hat man das netz 10.1.1.0/24 und jemand schickt von der internet-seite ein paket mit einer solchen adresse koennte das ein angriffsversuch sein.
steht uebrigens alles auf wikipedia...
 
So ganz sinnlos ist die nicht die PFW, ich benutze eine. Da ich sie auf "nach gesetzten Regeln arbeiten" gestellt habe geht nichts durch und kommt nichts rein, was ich mir nicht angeschaut habe. Ich nutze sie allerdings zusätzlich zum Router. Die Portforwardingeinstellungen regelt der Router den Kleinkram die FW. Wenn bei mir ein Programm mit neuen Komponenten ins Internet will muss ich erst die Regel festlegen.
Das hilft hauptsächlich gegen Microsofts Seperate Programme, die alle mal wieder Microsoft irgendwelche Sachen schicken wollen oder ähnlichen Krimskrams.

Wer aber ein noob ist kann mit einer Firewall nichts anfangen, denn jedes Programm könnte deine Firewall killen, schließen, umgehen oder sogar simulieren. Lieber vorsichtig sein, nichts annehmen, was man nicht kennt. Im IRC nur über bouncer und +x in großen Channels agieren, keine DCC Chats und DCC Files schieben. Aber vor Flooding schützen die meisten FW's nicht, also sobald jemand deine IP hat, kann er dich im Prinzip nerven.
 
Wenn bei mir ein Programm mit neuen Komponenten ins Internet will muss ich erst die Regel festlegen.

Ich würde sowas nervig finden. Ich sag dem Programm lieber direkt was es tun soll und was es lassen soll. Wenn es nicht nach meinen Vorstellungen funktioniert, dann ist es bei mir unten durch.

Das hilft hauptsächlich gegen Microsofts Seperate Programme, die alle mal wieder Microsoft irgendwelche Sachen schicken wollen oder ähnlichen Krimskrams.

Kannst du da mal genauer sein ? Mein Windows schickt nichts.

Aber vor Flooding schützen die meisten FW's nicht, also sobald jemand deine IP hat, kann er dich im Prinzip nerven.

Nerven ? Du meinst wenn die ganze zeit Narichten von der Pappwand hochpoppen und nerven ? :D
Wenn mein Internet verlahmt, dann nervts schon. Dann gibts halt nen Router-reconnect. Und schon hob i ne neue Dynamische IP.
 
Nerven ? Du meinst wenn die ganze zeit Narichten von der Pappwand hochpoppen und nerven ? :D
Wenn mein Internet verlahmt, dann nervts schon. Dann gibts halt nen Router-reconnect. Und schon hob i ne neue Dynamische IP.
Nein ich meine wenn dich jemand mit 5000 icmp/syn/ack-signalen anpingt und dein dummmes windows darauf reagiert und dann deine verbindung abkackt.
Kannst du da mal genauer sein ? Mein Windows schickt nichts.
Naja wenn du nicht alles benutzt, dann ist das gut möglich. Aber Programme wie das Windows Update, Windows Media Player, Visual Studio machen alle paar Wochen kurzfristige Verbindungen zu "irgendeinesubdomain.microsoft.com/.net", mit welchen sie wohl gerne mal irgendwelche Infos durchschicken wollen.

Und wegen den Regeln, wenn du jetzt netsh.exe vollen zugriff aufs internet gibst, dann kann jedes Programm ankommen und sich über netsh.exe alle Sperren aufheben lassen.
Soweit ich weiss brauchst du nur netsh.exe mit irgendwelchen parametern und dem namen deiner .exe zu starten und das Programm hat keine Begrenzungen mehr und macht was es will.
(wenn ich irgendwas falsches zu netsh gesagt hab bitte korrigieren, kenn mich mit den windowsinternen programmen nich all zu gut aus, ich spreche nur aus erfahrung mit programmen, die netsh gerne mal ansteuern.)
 
@Hirnbreaker: Der folgende Beitrag aus dem HaBo-Wiki sollte helfen, die Problematik zu verstehen (so hoffe ich).

Ob und wann eine Desktop Firewall Sinn macht.

@All: Für all diejenigen, die eine externe Firewall als Alternative zur Personal Firewall vorschlagen, wäre glaube ich das hier interessant:

Was ist nun besser - eine externe Firewall oder eine Desktop Firewall?

Und alle Freaks, die einer Firewall gänzlich die Existenzberechtigung absprechen, könnten ihr Verständnis für die übrige Welt durch den folgenden Beitrag wieder finden:

Ist eine Firewall zum effektiven Schutz eines Computersystems überhaupt notwendig?

Viel spaß beim Lesen. :)

Bye, nz
 
Ja die kenn ich doch alle schon ;)

Und alle Freaks, die einer Firewall gänzlich die Existenzberechtigung absprechen, könnten ihr Verständnis für die übrige Welt durch den folgenden Beitrag wieder finden:

Ich bin tolerant. Und von mir aus kann sich jeder jedwede Schlangeölsoftware installieren wie er möchte.
Doch wenn man mich um einen Rat diesbezüglich bittet, dann kenn ich nichts. Jede Diskussion mit mir darüber endet in Polemik. :D

Wer nicht genug Ahnung von seinem System hat, kann sein System nicht effektiv schützen.
Vor was ? Eben das ist die Frage. Jeder tut so als würde er jeden Moment von der NSA oder von einem 31337 H4x0r aus Azerbadjan gehackt werden. Und die SecuritySoftware -Branche verstärkt diesen Effekt.
Das ist wie bei Versicherungsvertretern. Sie lassen euch glauben ihr bräuchtet so ziemlich jede Versicherung.
 
hmm,
mal ne etwas andere frage, die bestimmt schon oft durchgekaut wurde und wenn ja, beantwortet mir diese einfach net! ich muss zugeben, habe jetzt auch net die boardsuche etc benutzt. möchte sie jedoch einfach mal in den raum stellen!

also.

firewall hin firewall her. manche sagen ja andere nein.

zu denen die nein sagen. warum denn eigentlich net? abgesehen von den paar ram die ne firewall verbraucht ist es doch egal ob man eine drauf hat oder net!? wer sich mit den "nevrigen" meldungen zufrieden gibt. warum denn net!?
warscheinlich hab ich jetzt wieder totalen käse gelabert (wie immer), aber das liegt daran, dass ich bisher keinerlei erfahrungen diesbezüglich habe. und auch ehrlich geasgt manches nicht gleich verstehe! aber vielleicht hab ich mal mal glück! ;)
also net aufregen! :)

mfg hirnbreaker
 
Die Frage ist gar nicht so schlecht, wie Du meinst. Vornehmlich geht es darum, dass die Firewall in den Händen eines unkundigen Anwenders nichts nutzt, sondern eher Schaden anrichtet. Der Grund: Er wird den Schutz schon bei dem nächsten Fehler, den er begeht verlieren ? ohne es zu wissen. Negativ daran ist, dass er sich noch immer in einer Sicherheit wiegt, die er nicht hat und sich deshalb unvorsichtiger verhält, als ohne Firewall. Deshalb ist es für einen solchen User besser, er installiert keine Firewall. Zudem wird der Sicherheitsgewinn in der Regel viel zu hoch eingeschätzt (selbst wenn er die besagten Fehler nicht begeht), was sich nur durch Aufklärungsarbeit bereinigen lässt.

Die Alternative zum Verzicht auf eine Firewall ist, dass sich der Anwender sachkundig macht, um mit der Firewall richtig umzugehen und deren Nutzen richtig einschätzen zu können. Dazu sind die o.g. Artikel im Wiki gedacht.

Allerdings: Das Wiki befindet sich noch im Aufbau und viele wichtige Informationen zum Thema fehlen noch. So lässt sich zwar der Nutzen und die Grenzen der Firewall schon erkennen, jedoch fehlen (noch) die ?Verhaltensregeln im Umgang mit der Firewall?. Dort soll beschreiben werden, was man unternehmen muss, wenn die erweiterten Features der Desktop Firewall bspw. eine Malware erkennen (die muss nämlich nicht nur blockiert, sondern deinstalliert werden, um den Schutz nicht zu verlieren). Womöglich kann das ja jemand von den anderen Lesern hier übernehmen? :D

Auch fehlt noch der Part zur externen Firewall, welcher ebenfalls viele Missverständnisse ausräumen soll. Ich arbeite daran. Dieser Artikel ist allerdings wirklich mit Aufwand verbunden und braucht leider noch etwas Zeit, von der mir momentan nicht gerade viel zur Verfügung steht^^

Ich hoffe Deine Frage ist damit beantwortet (?).

Bye, nz

@All: Es fehlt im HaBo-Wiki zudem der Beitrag ?Verhaltensregeln im Umgang mit Systemen ohne Firewall?, welcher für diese Thematik auch sehr wichtig ist. Hätte nicht jemand von den Freaks hier Lust, den Beitrag zu schreiben? Das wäre wirklich eine große Hilfe! :D
 
zu denen die nein sagen. warum denn eigentlich net? abgesehen von den paar ram die ne firewall verbraucht ist es doch egal ob man eine drauf hat oder net!? wer sich mit den "nevrigen" meldungen zufrieden gibt. warum denn net!?

Ja warum nicht ? Die obigen Ausführungen von mir sind ja auch totaler Käse. Stimmt ich sollte mir sofort eine Pappwand zulegen, ganz einfach aus dem Grund ähh: Ja warum denn net ? :P

Ich hätte mir damals auch die Versicherung gegen Tapetenbräune und Sockenfäule zulegen sollen. Ja warum denn net ?

Es gibt da so einen Grundsatz bei mir der besagt, dass wenn etwas bei mir keine Anwendung findet oder einfach keinen praktischen Nutzen bei mir hat, dann lege ich es mir auch nicht zu.

Ich glaub ich kauf mir jetz 2kg Gummibänder. Da diese ja grad im Sonderangebot sind, frage ich mich doch einfach: Ja warum denn net ?

*cnr*
 
ja ist sie eigentlich nur da ist jetzt der knackpunkt.
angenommen ich installiere keine firewall, da ich mich net richtig damit auskenne und keine fehler machen will (wie du gesagt hast).

nun habe ich keine firewall und die malware wird nicht erkannt.
ich kann keinen fehler machen da mir die firewall net sagt, blockieren ja/nein!und ich deinstalliere auch net, da ich ja garnet mitbekommen habe, dass ich malware aufm rechner hab.

mit firewall werde ich ja informiert und ich kann dann entscheiden ob ich das durchlassen soll oder net! da habe ich ZWEI möglichkeiten. EINE davon ist falsch. die ANDERE ist richtig.

wenn ich jedoch keine firewall habe, habe ich KEINE möglichkeit und die kann richtig oder falsch sein.

damit will ich nur sagen (wenn das richtig ist), dass wenn ich ne firewall nutze, die möglichkeit habe schädlinge zu blocken. diese möglichkeit habe ich ohne net. ich kann natürlich etwas falsch machen und irgendwie ne meldung der firewall falsch "beatworten". nur dann befinde ich mich auf dem level von einem normalen system, ohne firewall.

mit der firewall habe ich ne chance die schädlinge abzuhalten. dioese habe ich ohne net!also ist doch besser eine zu installieren, selbst wenn man net mit umgehen kann. weil wenn man glück hat trifft man die richtige entscheidung einer solchen meldung der firewall und man blockt einen schädling. wenn man pech hat kommt er durch, was er ohne firewall so und so getan hätte.....


hoffe ihr versteht was ich damit sagen will. und es kann auch sein, dass das totaler müll ist, aber anders kann ich mir das net vorstellen
 
Welche Malware ? Surfst du wie verrückt mit ungepatchtem Windows , IE und mit dem Administrator-Account durch die Gegend und installierst die die neusten H4x0rt00lz wie sie auf jeder zwielichtigen Seite angeboten wird ?

Ich update regelmässig Windows, surfe mit dem Firefox, arbeite als eingeschränkter User und bin in der Lage zu erkennen was böse ist und was nicht. Ich habe seit LANNNGGEMMM keine Malware mehr bekommen.

Und NEIN. Die Malware flitzt nicht einfach so im Internet rum und kommt einfach so bei dir rein.

Guck dir den folgenden Link mal an und versteh wie genau die Malware es schafft auf deinen Computer zu kommen.

Es scheint mittlerweile einen weit verbreiteten Irrglauben unter den normalen Heimanwendern zu geben, der auch teilweise von den Medien durch unkritische Berichterstattung geschürt wird.

Nämlich, dass Schadprogramme aller Art (Viren, Würmer, Dialer etc.) sich "einfach so" im Internet verbreiten und man sie sich einfach so "einfängt". Dass gelegentliche Infektionen mit Viren und Würmern eben zum Internet dazu gehören und man sie, gleichsam wie Naturkatastrophen, eben hinnehmen muss, weil es keinen effektiven Schutz gibt. Ab und an wird noch propagiert, dass Virenscanner oder sogenannte Personal-Firewalls ein zuverlässiger Schutz seien.
Ich bin der Auffassung, dass dies alles falsch ist!

Auf dieser Seite werde ich meine Gründe für diese Auffassung darlegen und lade jeden herzlich ein, sie einer kritischen Analyse zu unterziehen.


http://www.mathematik.uni-marburg.de/~wetzmj/index.php?viewPage=sec-compromise.html
 
Es gibt da so einen Grundsatz bei mir der besagt, dass wenn etwas bei mir keine Anwendung findet oder einfach keinen praktischen Nutzen bei mir hat, dann lege ich es mir auch nicht zu.

klar, das kannst du ja auch machen und dagegen sagt ja auch keiner was.

ich wollte damit nur zu denen etwas sagen, die vielleicht net so denken wie du!denn es gibt auch "gute" freeware firewalls (beispiel:sygate firewall). und dann wieder meine aussage warum denn net! wenns die freeware gibt &&&

ist ja auch egal!


aso mit der malware war nurn beispiel, hätte auch irendwelche dienste, viren(email) etc nehmen können!
 
Hi ATHO,

nehme das dort aufgeführte Ablaufdiagram, trage vor dem Block ?Versuch gelingt? ein Überwachungstool ein und es gehen mehr Versuche in den Zeig ?nein?, als ohne Überwachungstool.

Dass Du als fortgeschrittener User andere Tools bevorzugst, als ein nicht ganz so fortgeschrittener Anwender bedeutet noch lange nicht, dass Dein Weg der einzig Richtige ist. Er mag für Dich besser sein ? für einen durchschnittlichen Anwender ist er es aber sicher nicht.

Mit anderen Worten: Nimmt Dir jemand Deine Tools weg (dazu zählen auch Informationstools wie google und Sandboxen, Debugger, Hexeditor, Stings, Sniffer, Prozessmonitore, etc.), dann sieht es auch für Dich düster aus. Also auch Du benötigst Tools, die Dir helfen, Dein System zu schützen. Die Tools eines Anfängers sehen nun einmal anders aus. Das müssen sie auch. Und das die Systemeinstellungen und Tools eines Freaks effizienter sind, erscheint logisch, nur muss man dann auch das Wissen eines Freaks mitbringen, um sie zu begreifen. Das hat aber nicht jeder, da es nun einmal nicht nur Computerspezialisten gibt (zum Glück). Im Klartext: Du solltest nicht einfach von Dir auf andere schließen, nur weil Du schon ein Stückchen weiter in der Materie vorangekommen bist. Andere User fangen erst da an, wo Du auch einmal begonnen hast. Ihnen zu zeigen, wie Dumm sie doch alle sind und wie toll das alles mit Deinem Wissenstand auch ohne DAU-Tools funktioniert, bringt dem Hilfesuchenden nicht wirklich weiter. ;)

Bye, nz
 
nehme das dort aufgeführte Ablaufdiagram, trage vor dem Block ?Versuch gelingt? ein Überwachungstool ein und es gehen mehr Versuche in den Zeig ?nein?, als ohne Überwachungstool.

Das kommt ganz auf das ÜberwachungsTool und die Malware an. Es ist wie ein Sieb.
Vertaut man voll und ganz auf sein Tool, kommen trotzdem 5/10 durch. Ohne kommen 9/10 durch. Was macht das noch für einen Unterschied ?


Ich möchte doch nur allen Hilfesuchenden und Sicherheitsfanatiker, die sagen sie möchten ihr System optimal schützen nur den richtigen Weg weisen.
Kontrolle ist gut Verständnis ist besser.
Versteht man sein System, hat man es besser im Griff, kann besser/schneller und effizienter damit arbeiten.
Ich glaub jeder hier auf dem Hackerboard hat den Wunsch seinen Horizont zu erweitern und ein umfassendes Verständis seines Systems zu bekommen.
Ich möchte jedem den Rat geben diesen Weg zu gehen.

Wenn sonst niemand einem diesen Weg weist, kann man gar nicht wissen was es da sonst noch "gibt". Man versteht sein System nur oberflächlich und bleibt stecken ohne es zu merken.

Wer dieses Verständnis hat erkennt, dass er nicht auf irgendwelche Security-Software Lösungen angewiesen ist. Ja das erkennt man dann von ganz alleine.

User die den anderen Weg gehen, stossen oft auf Rückschläge (plötzlich kommen die ganze Zeit Werbebanner, aber ich hab doch Norton "SchiessmichTod" installiert...)
und sind dann akut auf Hilfe angewiesen. Sie kommen hier aufs Board und sind ratlos. Denen möchte ich helfen und denen den Weg zur Unabhängigkeit zeigen . Wie hat man sein System besser im Griff. Sie sind dann in der Lage sich selber zu helfen.
Ist das nicht besser ?

Ich habe nie behauptet mein Weg sei der einzig Richtige. Doch behaupte ich, dass mein Weg der Bessere ist, wenn man den Willen dazu hat ihn zu gehen. Man darf allerdings nicht lernresistent oder lesefaul sein. Das ist verlangt.
Und er mag am Anfang mühevoll sein, doch das ist es allemal wert.
 
Original von NeonZero
@All: Es fehlt im HaBo-Wiki zudem der Beitrag ?Verhaltensregeln im Umgang mit Systemen ohne Firewall?, welcher für diese Thematik auch sehr wichtig ist. Hätte nicht jemand von den Freaks hier Lust, den Beitrag zu schreiben? Das wäre wirklich eine große Hilfe! :D

gibt es da denn ueberhaupt spezielle verhaltensregeln? offenbar erhaelt mein tip "keine titten und warez klicken" keinen grossen zuspruch. dafuer hab ich natuerlich verstaendnis. man muss prioritaeten setzen...

these 1: personal firewall bringt nix.

schlussfolgerung: die verhaltensregeln fuer benutzer mit und ohne personal firewall sind identisch.


these 2: personal firewall bringt was gegen programme die betriebssystemmechanismen verwenden welche die personal firewall ueberwacht (schlecht geschriebene malware, "telefonieren-nach-hause-software").

schlussfolgerung: ohne verhaltensregeln zu beachten ist man gegen ein konkretes auftreten von malware _vielleicht_ geschuetzt (man weiss nicht, ob es "gut" oder "schlecht" programmierte malware ist). also macht es sinn die verhaltensregeln auch mit personal firewall zu befolgen.

einigen wir uns auf these 2. wie +++ATH0 meiner bescheidenen meinung nach korrekt anmerkte will man "telefonieren-nach-hause-software" einfach nicht einsetzen.

@Hirnbreaker:
deine ueberlegung ist logisch korrekt. aber nur unter der annahme, dass personal firewalls wirklich halten koennen was sie versprechen. das ist aber eben nicht der fall. malware ist "mit boesen absichten" geschrieben. daher ist es eine frage der kompetenz des malwareautors, ob und wie effektiv er versucht eine personal firewall zu umgehen.
bei viren, einem beispiel fuer malware, ist es ja so, dass eine antivirensoftware nur gegen bekannte viren schuetzt fuer die eine signatur vorhanden ist. schreibt jetzt jemand einen virus nur um genau dich anzugreifen, dann bringt dir die av-software nix. die wahrscheinlichkeit, dass das passiert ist aber sehr viel geringer als die wahrscheinlichkeit, dass du eine software mit einem bekannten virus ausfuehrst. wenn du aber _wirklich_ sicher gehen willst, dann darfst du nur software aus vertrauenswuerdigen quellen verwenden (siehe "keine warez", etc...).

das problem bei den personal firewalls ist einfach, dass das darunterliegende betriebssystem nicht fuer diese funktionalitaet konzipiert wurde. man koennte sogar argumentieren, dass die personal firewalls einen designfehler in windows ausnutzen um ihre arbeit zu machen (also das blocken von anwendungen speziell).
wenn man diese funktionalitaet haben will und zwar so, dass man sich darauf verlassen kann, dann muss man ein betriebssystem verwenden welches dafuer konzipiert wurde. zum beispiel ein linux mit den selinux erweiterungen von der nsa. oder ein bsd mit aktiviertem systrace.

bevor ich jetzt wieder viel zu lang rumschwalle hier noch schnell ein paar verhaltensregeln, egal ob personal firewall oder nicht:

- alle dienste ausschalten (heisst, alle ports dichtmachen)
- nur dienste einschalten, wenn man weiss was sie machen, dass man sie braucht und dass es keine bekannten sicherheitsloecher in der verwendeten software zur bereitstellung dieses dienstes gibt
- das prinzip der geringstmoeglichen privilegien einhalten (heisst, dem benutzerkonto welches man verwendet nur soviele rechte geben wie unbedingt noetig)
- immer alle sicherheitsupdates sofort installieren
- nicht auf die get_rich_fast.exe oder ach_wie_lustig.ppt datei die an der email haengt klicken

kleiner flamebait/ketzerei:
der grund warum personal firewalls beliebt sind ist weniger technisch, sondern eher emotional begruendet. wenn man die meldungen der firewall versteht und entsprechende anweisungen gibt hat man ein gefuehl von erhoehter kontrolle ueber den eigenen rechner. und das ist eben ein gutes gefuehl.
eine andere moeglichkeit dieses gefuehl zu haben (und sehr viel staerker wahrscheinlich) ist wirklich zu verstehen wie die software (insbesondere das betriebssystem) auf dem eigenen rechner funktioniert. dass windows dafuer nicht unbedingt die erste wahl ist sollte bekannt sein.
 
bevor ich jetzt wieder viel zu lang rumschwalle hier noch schnell ein paar verhaltensregeln, egal ob personal firewall oder nicht:

- alle dienste ausschalten (heisst, alle ports dichtmachen)
- nur dienste einschalten, wenn man weiss was sie machen, dass man sie braucht und dass es keine bekannten sicherheitsloecher in der verwendeten software zur bereitstellung dieses dienstes gibt
- das prinzip der geringstmoeglichen privilegien einhalten (heisst, dem benutzerkonto welches man verwendet nur soviele rechte geben wie unbedingt noetig)
- immer alle sicherheitsupdates sofort installieren
- nicht auf die get_rich_fast.exe oder ach_wie_lustig.ppt datei die an der email haengt klicken

Wir haben ja bis jetzt immer beide Wege getrennt:

- Pappwand installieren und sich um nichts anderes kümmern.
- Verhaltensregeln einhalten und keine Pappwand installieren.

Ich meine Weg 2 ist besser. Aber andere meinen Weg2 ist zu schwer. Ich meine die Mühe lohnt sich. Und SOOO schwer ist das auch gar nicht.
Zu den Regeln würde ich noch hinzufügen:
- IE entweder richtig konfigurieren (ActiveX aus...blabla) oder alternativen Browser verwenden.


Beides zu machen ist einfach unlogisch. Wer beides macht hat nicht verstanden warum er Weg2 überhaupt macht. Wer macht das schon.
Jemand der freiwillig "Nach-Hause-Telefonier" Software benutzt ? Das macht doch keiner. Man weiss nie was ausser der "Nach-Hause-Telefonier-Funktion" noch für Spielereien der Hersteller eingebaut ist. Ich würde denen nicht vertrauen.

Das "egal ob Personal Firewall oder nicht" impliziert ja, dass die Personal Firewall einfach nicht fähig ist, Sicherheitspolicies und das Verhalten des Users zu ersetzen.
Dem stimme ich zu. Deswegen sollten alle egal wie faul sie sind es einfach in Angriff nehmen.
 
@+++ATHO:
Ah, jetzt begreife ich Deine Ambitionen. Nicht schlecht. Nur der Weg dorthin ist meiner Meinung nach etwas zu holprig. Ein unkundiger Anwender wird nicht von jetzt auf gleich ein Freak. Step by step. Ich denke, dass ein Anwender wie Hirnbreaker erst einmal lernen muss, mit den DAU-Tools richtig umzugehen, wobei er sich ganz beiläufig mit dem Konzept vertraut macht. So lernt er erst einmal deren Schwächen und Grenzen kennen. Dadurch bewegt er sich ja schon ein ganzes Stück weiter in die von Dir anvisierte Richtung. Ob er dann einen Schritt weiter geht oder nicht, ist Ihm überlassen.

Diesen Teil des Weges kann man jedoch schlecht überspringen. Das wäre in etwa so, als würde ein Newbie das Buch ?C++ für Anfänger? ignorieren und gleich bei Scott Meyers ?Effective C++? aus dem Genre professionelle Programmierung anfangen. Einige könnten das Kunststück sicher vollbringen, aber die meisten Menschen würden aus Überforderung einfach aufgeben, noch bevor sie ihr erstes, geniales Programm geschrieben haben^^ (Sinnbildlich gesehen lässt sich das auch auf diesen Fall übertragen ? was besseres ist mir jetzt nicht eingefallen :D)

@TheDude:
Man, was Du da an Hirnbreaker schreibst steht doch schon fast alles im Wiki-Beitrag drin? (Die richtige PC-Sicherheit!?) Hab keine Lust das hier wieder breitzutreten. Es sei denn, Du findest dort einen Fehler. :)

Bye, nz
 
hmmm es klingt verständlich nur ich muss NeonZero vollkommen zustimmen!

aber da mein thema ja irgendwie anders aufgebaut war, würd ich euch drei (+++ATHO, NeonZero, The Dude) gerne fragen, wass ihr für ein av-prog nutzt. ne firewall werdet ihr denke ich mal net nutzen! ;)

ich frage deshalb, da es mir vorkommt, dass ihr euch relativ gut mit dem thema auskennt!?
 
@Nz: Ack.

aber da mein thema ja irgendwie anders aufgebaut war, würd ich euch drei (+++ATHO, NeonZero, The Dude) gerne fragen, wass ihr für ein av-prog nutzt. ne firewall werdet ihr denke ich mal net nutzen

Keins. Aber ich fang jetz lieber gar net erst an...
 
Original von +++ATH0
@Nz: Ack.

aber da mein thema ja irgendwie anders aufgebaut war, würd ich euch drei (+++ATHO, NeonZero, The Dude) gerne fragen, wass ihr für ein av-prog nutzt. ne firewall werdet ihr denke ich mal net nutzen

Keins. Aber ich fang jetz lieber gar net erst an...

Also, gerade hier würde mich mal interessieren, was dich zu der Annahme verleitet, ein Antivirenprogramm würde nichts bringen. Ich mein, natürlich, man muss selbst darauf achten, sich keine Viren einzufangen... aber was würdest du machen, wenn es doch passiert? Du würdest nichts merken... Ich find deine Einstellung schon ein wenig seltsam...
 
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