Original von Chris
1. Dein Threadtopic ist nichtssagend.
2. Bitte erst denken, dann schreiben. Damit verhinderst Du solchen Wortwirrwarr wie oben und erleichterst anderen das lesen.
3. So wie ich das aus Deinem ersten Post gesehen habe (und mir groesstenteils denken musste...), benutzt Du einen Windows-XP-PC, der am Internet haengt und der mit der Internetverbindungsfreigabe diese mit dem anderen teilt. Stimmt das?
Des weiteren stimme ich Grandelbart zu: Wenn er einen anderen als Port 80 benutzen wuerde, koennte er auch nicht auf
www.google.de zugreifen...
FULL ACK --> lies mal den Link in meiner Signatur. Nun zu Deinem Problem. Es gibt da eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder haben Deine Host Schwierigkeiten einen vernünftigen DNS zu erreichen oder aber - viel wahrscheinlicher, Dein MTU-Geschraube ist die Ursache. Prinzipiell sollte man gute Ratschläge nur annehmen, wenn man weiß, was man da tut.
Zum Thema MTU: Ich zitiere aus einem Thread von
www.linuxforen.de:
Original von jockelb
Ein Ethernet Paket darf maximal 1518 Bytes gross sein. Davon sind 18 Byte der Ethernetheader und 1500 Byte Nutzdaten. Deshalb ist im Normalfall die MTU auf 1500 eingestellt.
Für pppoe kommen aber noch 8 Byte dazu die ebenfalls mit in's Paket müssen. (2 Byte ppp, 6 Byte pppoe). Bleiben also noch 1492 für unsere MTU. An dieser Stelle machen die meisten schon Schluss. 1492 funktioniert und Feierabend. Aber eigentlich wird es hier erst interessant.
Wenn wir eine MTU von 1492 Byte einstellen, muss unser ADSL Modem 1518 Byte an den DSLAM schicken und das wiederum benutzt das ATM Protokoll. ATM packt alle Daten in 53 Byte grosse Pakete. (Die Pakete müssen exakt 53 Byte gross sein.) Jedes ATM-Paket kann 48 Byte Nutzdaten transportieren nur das letzte eines ATM Streams schafft nur 40.
Für unsere 1518 Bytes braucht das ADSL Modem also 32 ATM Pakete, die dann 31 * 48 + 40 Bytes an Nutzdaten transportieren können. Das sind 1528 Byte. Da wir aber maximal 1518 Bytes verschicken können, und die ATM Pakete ein fixe Größe von haben, werden die restlichen 10Byte einfach aufgefüllt (Padding Bytes), d.h. auf Deutsch, mit jeder 1492 grossen Transfer Unit muss das ADSL Modem 10Byte an heisser Luft mit auf die Leitung packen.
Da wir die 10Byte nicht mit Nutzdaten auffüllen können müssen wir, wenn wir den ATM-Stream optimal bepacken wollen, 1 ATM Paket streichen und nachsehen was für unsere MTU übrig bleibt. Also 30 * 48 + 40 - 18 - 8 = 1454.
Eine Gegenrechnung
1. 32*53Byte ATM mit 1492 Byte Nutzdaten.
TDSL macht 96 * 1024 Byte/sec, also (96 * 1024) / (32 * 53) ATM-Streams/sec * 1492Byte = 86480 Bytes/sec
2. 31*53Byte ATM mit 1454 Byte Nutzdaten.
(96 * 1024) / (31 * 53) ATM-Streams/sec * 1454Byte = 86996 Bytes/sec
Ergebis ist also.
MTU 1492 funktioniert aber 1454 ist optimal
So, bevor Du jetzt loszockelst, und Deinen MTU änderst, musst Du Dir aber folgendes klar machen. Oben beschriebenes trifft nur zu, wenn Du ein DSL-Modem
direkt an Deiner Ethernetkarte stecken hast, also tatsächlich das Protokoll ppp over ethernet (pppoe) genutzt wird. Da Du Dich aber in einem Netzwerk befindest und wohl über einen Router rausgehst, benutzt Du auf den Win-Büchsen ausschließlich Ethernet, da ist - wie beschrieben - der Oprtimale MTU Wert 1500, ein Wert von 1492 ist da völlig sinnfrei.
Vorsicht also bei gut gemeinten Ratschlägen. Immer erst verstehen und nachfragen
warum man denn dies oder jenes machen soll und verstehen!
EDIT: Habe noch Deinen zweiten Beitrag übersehen. Wenn Du sagst, es geht erst seit kurzem nicht richtig, dann deutet alles doch auf ein DNS-Problem hin. Schau mal, ob Deine Büchsen einen DNS haben, der auch erreichbar ist. Der Grund, warum einige Seiten noch gehen, liegt daran, dass die Windowsbüchsen DNS-Anfragen cachen.