der mythos von der "anfaengerdistribution" die man irgendwann wegwirft um was "richtiges" zu nehmen ist IMHO schwachsinn. ich wuesste gern mal was man so fortgeschrittenes auf einer suse, fedora oder ubuntu installation nicht machen kann. ich hab gestern das neue ubuntu in einer vm installiert. danach build-essential und glibc-doc geholt. trotzdem gab es keine manpages von syscalls wie z.b. execve. das richtige paket hiess dann ubuntu-dev-doc oder so aehnlich. das war zwar etwas laestig, aber solche probleme hat man bei jeder distribution. man muss eben wissen in welchem paket der kram enthalten ist den man haben will.
fedora core 4 hab ich seit kurzem auf meinem dedicated server. vorher hatte ich nie fedora oder red hat, weil ich irrationale vorurteile gegen rpm-basierte distributionen hatte. bisher hab ich keine probleme, alles funzt prima und ich finde mich zurecht. was mir an fedora gefaellt ist, dass einige proaktive sicherheitsfeatures enthalten sind. es ist zwar kein openbsd, aber IMHO kein schlechter kompromiss zwischen bequemlichkeit und sicherheitsmassnahmen. andererseits muss man aber auch sagen, dass fuer viele probleme auf desktop rechner der in den foren genannte workaround ist selinux abzuschalten...