Neues von LibreOffice zum Thema Schriftartenersetzung ::

Quellenlink: https://blog.documentfoundation.org/blog/2026/03/03/further-update-about-font-replacement/
Italo Vignoli hat vor wenigen Stunden sich zu diesem Thema geäußert: vgl. hier: Further Update about Font Replacement - TDF Community Blog
Quellenlink: https://blog.documentfoundation.org/blog/2026/03/03/further-update-about-font-replacement/
Tipp: Seht euch die Slides von Italo an auf der Seite... - sehr aufschlussreich!
Tatsächlich ...
Viele Grüße

Quellenlink: https://blog.documentfoundation.org/blog/2026/03/03/further-update-about-font-replacement/
Italo Vignoli hat vor wenigen Stunden sich zu diesem Thema geäußert: vgl. hier: Further Update about Font Replacement - TDF Community Blog
Ich habe das Thema Schriftartenersetzung in LibreOffice bereits 2020 und 2025 behandelt.
Leider ist den meisten PC-Nutzern dieses Problem nicht bewusst. Sie glauben, dass die auf ihrem PC installierten Schriftarten die einzigen verfügbaren sind. Ihnen ist nicht klar, dass PC-Schriftarten Software sind und daher wie jedes andere Programm auf einem PC installiert werden können, sofern eine Lizenz erworben wurde (im Falle proprietärer Schriftarten von Unternehmen wie Adobe und Microsoft) oder eine offene und kostenlose Lizenz vorliegt.
Die Schriftartenverwaltung ist eines der Hauptprobleme, auf die Benutzer stoßen, wenn sie LibreOffice zur Bearbeitung von Dokumenten verwenden, die mit einer proprietären Office-Suite erstellt wurden. Das Fehlen der Originalschriftart (z. B. Arial und Times New Roman bei älteren Versionen, Calibri und Cambria bei mittleren und Aptos bei aktuellen Versionen) führt zu einem veränderten Textfluss – da die Ersatzschriftarten nicht metrisch kompatibel sind. Dies lässt den Benutzer fälschlicherweise annehmen, LibreOffice funktioniere nicht. LibreOffice ist die einzige Office-Suite mit einer Funktion zur Konvertierung von Eingabe- und Ausgabeschriftarten. Bei korrekter Anwendung reduziert oder beseitigt diese das Problem deutlich.
LibreOffice denkt an seine Benutzer. Natürlich braucht es aber auch wissbegierige Benutzer, die sich nicht von einem kleinen Problem – wie beispielsweise einem veränderten Scrollverhalten im selben Dokument – abschrecken lassen, sondern aktiv nach Lösungen suchen, anstatt sofort an einen Softwarefehler zu denken.
Die folgenden Folien, die ich für einen Workshop auf der letzten SFScon in Bozen verwendet und bereits veröffentlicht habe, fassen das Problem und seine Lösung zusammen. Ich werde das Thema baldmöglichst mit weiteren Informationen erneut aufgreifen und hoffe, dass die Wiederholung Nutzern hilft, die nicht aktiv nach Informationen suchen und daher den Strategien von Anbietern proprietärer Office-Suiten schutzlos ausgeliefert sind.
Quellenlink: https://blog.documentfoundation.org/blog/2026/03/03/further-update-about-font-replacement/
Tipp: Seht euch die Slides von Italo an auf der Seite... - sehr aufschlussreich!
Tatsächlich ...
- Das Problem ist vielen nicht bewusst: Die meisten Nutzer glauben, nur die auf ihrem PC vorinstallierten Schriftarten seien verfügbar. Dabei ist nicht klar, dass Schriftarten im Grunde genommen ja Software sind, die (mit entsprechender Lizenz) nachinstalliert werden kann.
- Fehlende Originalschriftarten verursachen Probleme: Werden Dokumente aus proprietären Suiten (wie Microsoft Office) in LibreOffice geöffnet, fehlen oft die Originalschriftarten (z. B. Aptos, Calibri, Arial). Da die Ersatzschriftarten nicht metrisch kompatibel sind, verändert sich der Textfluss, was fälschlicherweise wie ein Fehler von LibreOffice aussieht.
- LibreOffice bietet eine einzigartige Lösung: Es ist die einzige Office-Suite mit einer speziellen Funktion zur Konvertierung von Schriftarten. Bei richtiger Anwendung kann das Problem der Darstellungsfehler deutlich reduziert oder sogar ganz behoben werden.
- Benutzer sind gefragt: Die Funktion ist zwar vorhanden, erfordert aber wissbegierige Nutzer, die aktiv nach Lösungen suchen, anstatt vorschnell einen Softwarefehler zu vermuten.
Viele Grüße