GPU ansteuern und CPU entlasten

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sw33tlull4by

Guest
Hi!
Da ich wmii nicht ans laufen bekommen habe, und es fuer Fedora nur eine unzuverlaessige RPM-Quelle fuer WMII gibt habe ich mich nochmal ein bischen umgehoert.
Nun wollte ich fragen ob Beryl besser fuer die GPU gecoded wurde als das normale Standardpacket von KDE 3.5, sprich, Beryl entlastet die CPU mehr als KDE, indem es auf die GPU zugreift, denn genau das habe ich gehoert.
Graka ist NVidia 8400 GS Club .
OS: Fedora 7
Desktopumgebung ist KDE 3.5
mfg

sw33t
 
?

vergleichst du grad KDE mit Beryl?
Beryl ist nur der windowmanager, bei kde ist das standardmäßig KWin. Das besondere an Beryl ist halt, dass er die _tollen_ 3d-effekte liefert.
 
Original von Heinzelotto
Beryl ist nur der windowmanager, bei kde ist das standardmäßig KWin. Das besondere an Beryl ist halt, dass er die _tollen_ 3d-effekte liefert.

jaein. kwin kann ich jetzt nicht vergleichen, aber mit metacity ists recht einach zu testen: nimm ein fenster und zieh es ordentlich immer wieder über den bildschirm -> cpu-last steigt enorm, da die CPU alleine die bilder berechnet. das ganze mit beryl: load ging bei mir sogar noch runter, da die grafikkarte die arbeit übernimmt
 
also wenn ich das recht verstanden habe, bekommst du wmii nicht ans laufen und benutzt stattdessen beryl? ist das nicht irgendwie das genaue gegenteil von wmii? wenn es dir um einen sparsamen windowmanager geht, dann könntest du auch (v)twm oder icewm benutzen
 
Jaein.
Also, was ich machen will ist die CPU entlasten, und da ich wmii nicht ans laufen kriege,
dachte ich mir ich halste meiner Graka die ganze arbeit auf, dann habe ich mehr freie CPUzeit und
mehr RAM.
Ich habe beryl mal installiert, hat aber nicht den gewuenschten effekt.
mfg

sw33t
 
also wenns ums einsparen von prozessorzeit geht, dann kann ich dir nur vtwm empfehlen, der ist einfach unglaublich gut zu konfigurieren, kommt dir beim arbeiten nicht in die quere und sieht einfach schick und minimalistisch aus. nebenbei braucht der halt auch noch fast keine ressourcen, hat also ein sehr geringes memory footprint und braucht kaum prozessorzeit.
 
Zuersteinmal: "Besser für die GPU gecoded" gibt es nicht. Niemand "codet" für die GPU außer die Treiberprogrammierer. Man programmiert für eine Systemschnittstelle; in diesem Falle höchstwahrscheinlich XRENDER mit AIGLX/XGL-Unterstützung, welche eine OpenGL basierende Erweiterung für den Desktop darstellt, d.h. es werden einige Operationen, die sonst per Software (und damit über die CPU) erledigt werden, als OpenGL Anwendung realisiert (Fenstergröße verändern; bewegen usw.). Dabei kommt es darüber hinaus allerdings auch auf die Qualität des Window Managers an, denn auch ein Window Manager mit noch so viel OpenGL unter der Haube kann langsam sein, wenn er schlecht programmiert ist (siehe Metacity unten).

Wenn ich deine "Frage" (kann man kaum so nennen) richtig verstanden habe, möchtest du lieber "Beryl" anstatt "KWin" (der Window Manager von KDE) einsetzen, richtig?
Beryl selbst ist veraltet, es gibt jetzt ein gemeinsames Paket aus Compiz und Beryl, Compiz Fusion genannt. Ich bin mir sicher für deine Distribution gibt es dort Pakete. Darüber hinaus wird dir einen Suchanfrage viele nützliche Tipps für die Integration in KDE liefern.

Weniger RAM wird KDE dadurch allerdings nicht verbrauchen und auch deine CPU wird nicht wesentlich entlastet; die Arbeit des Window Managers macht bei modernen CPUs eine Belastung im Nachkommastellenbereich aus (auch wenn es beim Fenster rumschubsen anders aussieht; das liegt eher an der Umsetzung (lies: Programmierung) dieses Vorgangs).

PS: Metacity ist einfach langsam und schlecht programmiert. Das sollte man nicht zu Vergleichen heranziehen.
 
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