"Hackerbetriebssystem"

Hallo,
ich nutze derzeit Windows7,XP & 8.
Unter Linux nur Ubuntu 10, das Linux aus dem Buch Die Kunst des Exploits und aus Hacking School und Backtrack5,4,3 und Kali-Linux.
Ich möchte gerne neue Betriebssysteme ausprobieren.
Ich habe mal gehört, es gibt ein Anonymous-Betriebssystem ?
Jedenfalls wollte ich mal hören, welches Betriebssystem ihr noch kennt und wie ihr es bewerten würdet.Speziell suche ich "Hacker-Betriebssysteme...

Danke und Grüße,:)
 
Hacker-Betriebssysteme? :rolleyes:
Versuchs mal mit *BSD oder wenn es Linux sein soll mit Slackware, LFS oder für den Anfang vielleicht noch Gentoo.
 
Ja es gibt ein anonymousbetriebssytem. Ist nen billiger kaliabklatsch. Fand kali immer ausreichend.
Lg
 
Wenn du jeden Teil deines Systems kennen willst und zwar bis zur letzten Datei, dann wirst du um Linux From Scratch nicht herum kommen. Was du dann daraus machst, steht auf einem anderen Blatt. Prinzipiell ist jedes Betriebssystem gleichermassen zum "hacken" geeignet (wie auch immer man "hacken" definieren mag). Ein tiefgreifendes Verständnis in das System, das man selbst nutzt, ist auf jeden Fall Grundlagenwissen und LFS bietet dafür eine gute Basis, die bis in's kleinste Detail erläutert wird. Ein Blick über den Tellerrand des Handbuchs ist dennoch brauchbar, damit man noch zusätzlich Dinge wie Shell-Scripting etc. lernt, was die Automatisierung des eigenen Systems enorm erleichtert. Ähnliche gut kann man natürlich auch Windows mit der Dokumentation von MS kennenlernen oder BSD mit dem BSD-Handbuch usw.
 
nur Ubuntu 10, das Linux aus dem Buch Die Kunst des Exploits und aus Hacking School und Backtrack5,4,3 und Kali-Linux.
Die ganzen Distributionen sind prinzipiell nur vorkonfiguriertes Ubuntu (bei Kali, laut Wiki - Debian) mit ein paar vorinstallierten "Hackertools".

anonymousbetriebssystem
Anonym.OS - basiert auf uraltem OpenBSD
AnonymousOs - auch Ubuntu.

Ein Betriebssystem ist nur eine Plattform für Anwendungen. Und je nach Ziel (z.B "Softwareprotection" ) kann auch Windows die beste Plattform sein.

Grundsätzlich halte ich von "Hackerbetriebssystemen" in etwa so viel, wie von "Hacker/Crackertoolz"-CDs/DVDs - es ist für Anfänger absolut ungeeignet und die Fülle an Tools lenkt nur vom Wesentlichen ab.
Man bekommt leider keine "+100 auf alle Computerskillz", nur weil man die Teile nutzt und/oder ein paar Tools abfeuern kann - viel eher rechtliche Probleme US-Gericht verurteilt Jugendlichen wegen DDoS-Angriff | heise online

D.h, imho - man sollte die Tools selbst zusammensuchen. Denn dann wird man sich erst mal eine gewisse Wissensbasis aufbauen müssen, Abläufe verstehen, merken, dass man diese automatisieren möchte oder komfortablere Tools, als den Hexeditor braucht und erst dann sich passende Tools suchen.

PS, obligatorisch:
komm auf die dunkle Seite - wir haben zwar auch massenhafte Probleme, die aus Entwickler- und Mittelmangel resultieren - was uns aber nicht im geringsten daran hindert, auf die Pinguinler und Fensterler herabzublicken :) nicht nur Kekse!
BSD.jpg


https://www.freebsd.org/doc/de/books/handbook/ <- Anwenderhandbuch
https://www.freebsd.org/doc/de/books/porters-handbook/ <- Für Software-Portierer
https://www.freebsd.org/doc/de/books/developers-handbook/ <- Für Entwickler
https://www.freebsd.org/doc/en/books/arch-handbook/ <- Achitektur/Aufbau
https://www.freebsd.org/doc/en/books/design-44bsd/
https://www.freebsd.org/doc/en/books/dev-model/
https://www.freebsd.org/doc/de/books/faq/
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https://www.freebsd.org/doc/en/articles/
 
Danke euch alle (: ich mach mich mal an lfs ran. Sowas hab ich mir schon immer gewünscht :D
 
Hallo, würde mich ebenfalls gerne mit LFS beschäftigen, das Problem ist ich hab es nicht so mit Englisch, gibt es davon eine Übersetzung?? Kann ruhig auch kostenpflichtig sein z.B ein Buch oder E-book.
 
Es gibt die 6.4 alss deutsche version samt kostenlosen ebook (: links sich ich noch raus (:
 
Zuletzt bearbeitet:
Da war wohl jemand schneller :D

Ich gehöre vermutlich zu den wenigen, die LFS aktiv nutzen um diverse Test-Szenarien besser aufbauen zu können. Da stossen "normale" Distros aufgrund der vorgegebenen Abhängigkeiten und Compiler-Flags zumeist an ihre Grenzen. Die Wartung ist halt wesentlich aufwendiger als bei jedem anderen System, da man alles (und zwar wirklich alles) selbst kompilieren und implementieren muss. Daher lohnt es sich nur für spezielle Anwendungsfälle oder halt zum Lernen.
 
Ich sehe es als chance linux bis zum quellcode hin zu verstehen. Sowas lässt mein nerdherz schneller schlagen xD Mein ziel wird nen lfs für den pi sein..
 
Ja ich hab mir den code noch nie richtig angesehen :D aber es zu versuchen schadet ja nie. Die bücher werd ich mir auf jedenfall anschauen! Danke für den tip (:
Lg
 
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