Heimnetz aber trotzdem anonym bleiben?

Gibt es eine Möglichkeit beispielsweise über Hansenet, sich mit seinen eigenen Benutzerdaten einzuloggen und der Anbieter trotzdem nicht prüfen kann auf welchen Servern man sich aufhält ?
Wie lange ist eigentlich die gewöhnliche Datenspeicherung von Proxyservern im Ausland?
Kann man zurückverfolgt werden wenn die Proxyserver bereits gelöscht wurden?

M.f.g.
 
Du könntest einen VPN-Tunnel in's Ausland nutzen, wenn der Provider nicht sehen soll, welche Seiten du ansurfst. Alternativ geht natürlich auch ein SSH-Tunnel u.ä. zu entsprechenden Proxy-Servern.

Wie lange und ob überhaupt Proxyserver die angesurften Seiten loggen, hängt vom Anbieter ab. Da wirst du den Anbieter deiner Wahl wohl selbst fragen müssen.

Ob man zurückverfolgbar ist, hängt natürlich auch von den Client-Einstellungen ab. Wer z.B. clientseitige Skripte, Java-Applets u.ä. ausführen lässt, die Daten an den angesurften Server übermitteln können, der wird selbst mit den besten Tunneln nicht anonym surfen.
 
Und wie ist es wenn sich jemand vom Wlan des Nachbarn einloggt, kann der Provider erkennen um welchen Benutzer es sich im einzelnen handelt?
 
Nein, kann er natürlich nicht, sonst müsste er ja Zugriff auf das LAN haben. Was hälst du davon, wenn du dir im Netz einfach mal ein paar Einführungen zu Netzwerkprotokollen und Routing durchliest? Dann dürften sich die meisten deiner Fragen von selbst beantworten.
 
Ich bin mir jetzt nicht 100% sicher, aber ich glaube der größte Fehler ist das die meisten denken das sie wenn sie eine andere IP haben nicht zurück zu verfolgen sind, das stimmt nicht ganz, denn in jedem gesendetem Paket befindet sich die MAC Adresse. Hier sollte man einen MAC Changer verwenden um zu mindestens auch in der Richtung seine Spuren zu verwischen.

Sollte ich irgend etwas bestimmtes vorhaben und dieses würde an einem Tag bewerkstelligt werden, dann würde ich ein Internetcafe in einem anderen Ort nutzen welches ich danach nie wieder betreten würde. Am besten eins wo ich mein Laptop oder PC selber mitbringen kann. :wink:
 
Ich hoffe, dass es hier eher darum geht die Datensammelwut von Gevatter Staat und diversen Firmen zu umgehen. Da helfen Internet-Cafes nur bedingt.
 
Also...die MAC wird bedingt mitgesendet - zur Rückverfolgung ist die aber nur bedingt einsetzbar, da es durchaus einfache Wege gibt diese zu verändern. Wer also nicht mit irgend etwas in Bezug gebracht werden möchte wird die MAC seiner Netzwerkkarte ohnehin verändern.
Die Provider haben oft durchaus LAN-Zugriff. Viele Konsumenten nutzen die vom jeweiligen Provider angebotene Hardware - und die kann ganz schnell vom einfachen Servicetechniker (sprich Call-Center-Agent) ausgelesen werden. Zumindest klappt das bei Vodafone... Wer Zugriff auf das Gerät hat und alle möglichen Daten auslesen kann, dem ist unter Garantie - wenn auch u.U. nicht offiziell - ebenfalls der Zugriff ins entsprechende Subnet möglich.
 
Also...die MAC wird bedingt mitgesendet

Die mac wird nicht mitgesendet! Eine Mac Adresse ist spätestens dann nicht mehr sichtbar, wenn ein Datenpaket ein Routerinterface/Bridginginterface passiert. Ob Hardwarespionagefunktionen durch Provider möglich sind, hängt von der Hardware ab, ich persönlich würde so eine Hardware niemals einsätzen.

Niklas hat gesagt.:
das stimmt nicht ganz, denn in jedem gesendetem Paket befindet sich die MAC Adresse

Ja aber die MAC Adresse wird bei jedem Passieren eines Routerinterfaces durch dessen MAC Adresse ersätzt und ist somit Protokollimmanent nur innerhalb eines LAN's sichtbar. So ist es eben....
 
Die mac wird nicht mitgesendet! Eine Mac Adresse ist spätestens dann nicht mehr sichtbar, wenn ein Datenpaket ein Routerinterface/Bridginginterface passiert. Ob Hardwarespionagefunktionen durch Provider möglich sind, hängt von der Hardware ab, ich persönlich würde so eine Hardware niemals einsätzen.



Ja aber die MAC Adresse wird bei jedem Passieren eines Routerinterfaces durch dessen MAC Adresse ersätzt und ist somit Protokollimmanent nur innerhalb eines LAN's sichtbar. So ist es eben....
Okay...da habe ich mich dämlich ausgedrückt, die MAC wird lediglich innerhalb der jeweiligen "Direktverbindung" mitgesendet. Also bleibt die eigene MAC im Subnet gefangen. Ich war irgendwie auf der WLAN-Schiene und einer dortigen Protokollierung des jeweiligen Accesspoints...
 
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