HILFE - Gibt es auch gute Hacker?

FREIHEIT8769

New member
Hallo zusammen,
ich brauche die Hilfe von guten Hackern - es muss auch gute Hacker geben.

Die bösen Hacker / Straftäter haben folgendes getan:
- Emailkonto gehackt - sie lesen Emails, bevor ich sie lese, es ist egal, ob ich das Passwort ändere oder nicht
- Sie blockieren meinen "normalen" Browser. IE und Chrome gehen überhaupt nicht.
- Sie haben mein Laptop völlig sabotiert - zum Teil war alles "eingefroren" und ich konnte keine Datei mehr öffnen. Außerdem stand da: "Datei durch anderen Benutzer gesperrt" (Wie kann das sein, wenn keine anderen Benutzer angemeldet sind?) Ich habe es an die 80 Male neu installiert und es war 8 mal in Reparatur. Auch die Spielstände meines Kindes wurden im Offline-Modus gelöscht.
- Sie haben das Passwort vom Nintendo meines Kindes geändert, obwohl wir damit NIE online gehen (wie kann das bitte funktionieren?)
- Sie manipulieren mein Handy. Nachrichten, Anrufe werden je nach Inhalt (was diesen Psychopathen nicht gefällt) nicht verschickt bzw. kommen um Stunden oder Tage verspätet an. In einem Notfall konnte ich das Handy nicht benutzen, weil das Telefondisplay "von alleine verschwand" und die gewählte Nummer einfach wieder gelöscht war. Als dann endlich mal eine Verbindung zustande kam, wurde die Verbindung total verzerrt, mein Gesprächspartner konnte mich nicht hören, ich konnte ihn nicht verstehen, das Telefonat wurde abgebrochen. Das ging 40 Minuten so und ist alles andere als normal.
- Sie blockieren die Browser in meinem Handy.
- Sie sabotieren sogar so was wie Ebay Kleinanzeigen, was ja total albern ist, weil - was haben diese Psychopathen davon????????

Weiß jemand von euch, wie ich diese Psychopathen
- identifizieren kann
- ihre Aktionen zurückverfolgen kann
?

Freue mich über ernst gemeinte, seriöse Tipps.
 
persönlich halte ich Deinen Thread für etwas viel Overhead, aber sei es drum...
Auf die Schilderung bezogen geantwortet:
- Alles an Multimedia (Rechner/Laptop/Smartphone/usw.) ausschalten
- WLAN an der Fritzbox sowie an den Laptops, PC, Smartphone, etc. deaktivieren.
- Fitzbox vom Datennetz trennen und einen Masterreset durchführen. Ggf. eine veraltete Version einmal gegen eine neue Fritzbox austauschen
- Passwörter in der Box neu vergeben und weitere Zugänge in der Fritzbox einschränken (MAC Adresse Filter usw.)
- Je nach Kenntnis eine externe Hardware-Firewall einbinden und vor die Fritzbox schalten.
- Wenn alles Offline ist den PC/Laptop/USB Sticks/Festplatten extern, usw mit einer Linux Distribution (z.B. Knoppicillin) nach Viren/Trojaner/Rootkits etc scannen, hierzu aber vorher eine akutelle Viren Signatur von einem fremden Rechner downloaden und via USB o.ä. einbinden.
- Die Handys und die anderen Betriebssysteme würde ich zum testen vorab WLAN seitig-/ oder zum testen 1-2 Tage ganz abgeschaltet lassen.
- Zur Sicherheit den Rechner komplett neu aufsetzen und nur das nötigste wieder installieren (keine Spiele, Mods, etc.)
- Rechner wieder inbetriebnehmen
- Fitzbox wieder an die Datenleitung anschliessen
- Passwörter für die Internetseiten, welche eventuell verwendet werden, erneuern und nicht "Hase", oder "12345678" als solches verwenden.
- Nimm hier eine 8-10 stellige Kombination aus (a-zA-Z0-9.!"§$%&/()=?*'<>), oder so ähnlich.
Wenn jemand in Deinem Netz ist, wird er das zu 99% via Rootkit,Trojaner sein, der sich irgendwo in eines der Bertiebssysteme versteckt.
Also, wenn ein Bekannter dir eine verseuchte Software gegeben hat und diese wieder installiert wird war die Arbeit umsonst.
Auch besteht die Möglichkeit über einen ständigen Besuch auf www.dicke****te.com sich immer wieder das gleiche Ding einzufangen.
Es gibt tausend Wege...
Mir fällt momentan nichts weiter ein...
mfg
 

Kirby

Stammuser
- Je nach Kenntnis eine externe Hardware-Firewall einbinden und vor die Fritzbox schalten.
Sicher, dass du das so gemeint hast? Vor der Fritzbox würde bedeuten, sie braucht ein Modem oder?
Falls nicht, würde mich interessieren, wie man das so hinbekommt. Denn bei mir diente die Fritzbox nicht nur als Router sondern eben auch als Modem fürs DSL, was ja der Standard ist.
 
Hallo,
ich wollte nur testen ob jemand den Beitrag liest ... :wink:

Sicher, dass du das so gemeint hast?
Nein, so habe ich das nicht gemeint :) - Danke für den Hinweis

Wäre zwar auch möglich, je nach Model der Firewall, aber dann wäre die Fritzbox überflüssig und die Firewall würde alles übernehmen (Modem, Filtern und Routing).

Die Fritzbox brauchen wir als Modem (quasi nur zur Einwahl zum Provider), und dann kommt die Firewall, die den Verkehr (auf digitaler Ebene) filtert und die Clients bedient.
Ja nach dem welches Model von Hardware Firewall wir haben mit oder ohne WLAN, wobei dann aber WLAN ggf. als separates Modul erhältlich ist. Auch eine Fritzbox besitzt ggf. eine interne Hardware Firewall,
was aber nicht das gleiche an Konfiguration und Bedienung beinhalten muss.

mfg
 

Kirby

Stammuser
Ah okay. Dann ergibt das schon Sinn :)

Ja, so ist es im Moment bei mir auch eingerichtet. Fritzbox selber nur als Modem.
Ein Kabel führt zu meinem Raspi Server und ein zweiter zu meiner Firewall (Raspberry Pi Zero) mit Wlanstick, USB- und Ehternet Hub um mein privates Netzwerk noch abzusichern.
Und ja, die Fritzbox selber hat auch noch eine Firewall integriert.
 

Shalec

Stammuser
Hey,
viele tun sich damit schwer ein kryptographisch sicheres Passwort zu nutzen, was nicht ohne weiteres daran liegt, dass man sie sich nicht merken kann :D

Dazu gibt es aber ein paar Tricks:

1. Satz bilden, wie z.B. "Heute zeige ich dem doofen Hacker was ein Haken ist!"
2. Anfangsbuchstaben und Satzzeichen notieren: HziddHweHi! (Sieht schon kryptischer aus, ist aber noch nicht sicher genug.)
3. einige Buchstaben in dem Satz lassen sich hervorragend durch Zahlen ersetzen, z.B. sind sich e/E und 3 sich sehr ähnlich, oder A und 4, i/I und 1, L und 7, ... nun ersetzen wir noch ein paar: und erhalten Hz1ddhw3H1! (Dieses Passwort ist bereits sicherer)
4. Man kann jedem so generierten Passwort noch eine kryptische Sequenz vorschalten, als Beispiel nehme ich meinen Nick: Shalec -> #h4L3c, dies kann man dann immer vorne vor oder hinten an stellen: #h4L3cHt1ddhw3H1!
5. Sonderzeichen (.:$%&?!) an leicht zu merkenden Stellen einfügen: #h4L3c$:$Hz1ddhw3H1!

Dieses Passwort ist recht leicht zu merken (der Satz muss einem immer im Sinn liegen..) und sehr sicher, da viele verschiedene (sog.) Alphabete (Klein- und Großbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen = 4 Alphabete) genutzt werden und die Länge mit 20 Zeichen sehr groß ist. Solche Passwörter halten jedem Dictonary-Angriff stand und sind praktisch immun gegen Bruteforce. (je nachdem wie lange das Passwort und wo es genutzt wird. Bietet die Seite parallelisierte Verbindungen und Einwahlen an, hat keine Wartezeit für den Login eingerichtet und auch sonst wenig Gegenmaßnahmen integriert, muss das Passwort wesentlich schneller gewechselt werden.) Genereller Wechsel bei solchen Längen sollte (momentan) alle 2 Jahre erfolgen. Bei 8-stelligen alle 90 Tage.


Alternative Passworterzeugung:
Es gibt "Passwortkarten" wo das reguläre Alphabet durch eine Substitutionchiffre dargestellt ist. Auf dieser Karte wird jeder Buchstabe einem eindeutigen Zeichen zugeordnet. Man erzeugt sich quasi einen solchen Satz und übersetzt diesen mit der Passwortkarte. :) Solche Karten lassen sich im Netz runterladen und ausdrucken oder bestellen. Beispiel dafür ist z.B. Personliche Passwortkarte - INES-IT

Das Anhängen eines immer gleichen kryptographischen Wertes (wie unter 4.) macht die Passwörter länger und erschwert Bruteforcemethoden, kennt aber ein Angreifer diese Zeichenfolge, muss er nur noch den Rest berechnen. Also ist das immer nur als "Passwortlänger, und zu 50% sicherer machen" zu betrachten.
 
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