Image von defekter HDD mit dd_rescue erstellen

Chef32

Member
Hallo, ich bin auch mal wieder da
smile.gif
Ich brauche dringend Hilfe.

Die defekte HDD hat die Bezeichnung /dev/sda, die externe Platte, auf die ein Image erstellet werden soll, ist /dev/sdb1.

Ich möchte nun ein Image erstellen, welches eine Statusanzeige ausgibt, defekte Sektoren maximal 3 mal versucht, auszulesen sowei das deine error.log Datei geschrieben wird. Auch gerne mittels bs=1024 um es etwas zu beschleunigen. Könnte ihr mnir bitte den Befehl mit den Angaben von mir posten? Bitte, sonst drehe ich noch durch. DANKE!
 

schwedenmann

Stammuser
Hallo
https://www.030-datenrettung.de/datenrettung-linux-ddrescue-anleitung


1.Aufruf
ddrescue -f /dev/sda /dev/sdb1 /home/users/knoppix/Desktop/log0.log # die /home... Zeile muß an deine Umgebung natürlich angepaßt werden.

2.Aufruf
ddrescue -f -R -r3 /dev/sda /dev/sdb1 /home/users/knoppix/Desktop/log0.log

erstellt ein

mfg
schwedenmann

P.S
Richtig anstelle von /dev/sdb1 sollte /Pfadzumimagestehen, wie bei dd auch.
 
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CDW

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ddrescue to the rescue
https://www.gnu.org/software/ddrescue/
Was man damit macht (bzw. wie es eingesetzt werden soll)
https://www.forensicswiki.org/wiki/Ddrescue

First you copy as much data as possible, without retrying or splitting sectors:

ddrescue --no-split /dev/hda1 imagefile logfile

Now let it retry previous errors 3 times, using uncached reads:

ddrescue --direct --max-retries=3 /dev/hda1 imagefile logfile

If that fails you can try again but retrimmed, so it tries to reread full sectors:

ddrescue --direct --retrim --max-retries=3 /dev/hda1 imagefile logfile
/dev/hda1 ist die defekte platte(Quelle), Imagefile ist Ziel (kann durch /dev/foo ersetzt werden)
-b=1024 kann natürlich auch benutzt werden, es sollte aber IMHO die (physikalische) Sektorgröße sein.
Ferner wird das ganze ohne Cache gelesen.


D.h. zuerst, solange die Platte überhaupt noch funktioniert, alles kopieren was geht:
ddrescue -b=4096 --no-split /dev/sda /dev/sdb1 /woaichimmer.error.log
dann in Ruhe versuchen die defekten Sektoren zu lesen:
ddrescue --direct --max-retries=3 /dev/sda /dev/sdb1 /woaichimmer.error.log
 

Chef32

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Vielen Dank an euch beide!!!

@CDW

So, wie von dir beschrieben, also


ddrescue -b=4096 --no-split /dev/sda /dev/sdb1 /Ordner&error.log

Hat es leider nicht funktioiert. Aber ich nuze dd_rescue, das koennte bezueglich der Befehle falsch sein. Aber mit

dd_rescue -b=4096 -v /dev/sda /media/root/Samsung/Ordner/rescue.img

funktioniert es. Das Image wird erstellt. Aber viele Fehler. Wie kanmn ich diese Sektoren spaeter auslesen? Und wieos geht dein Befehl nicht?
 
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CDW

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@CDW

So, wie von dir beschrieben, also


ddrescue -b=4096 --no-split /dev/sda /dev/sdb1 /Ordner&error.log

Hat es leider nicht funktioiert.
Weil dd_rescue ein anderes Tool ist.
http://www.garloff.de/kurt/linux/ddrescue/ (dd_rescue)
http://www.gnu.org/software/ddrescue/ddrescue.html (ddrescue)
kann sein, dass beide in Denem Repo sind, daher Verwechslungsgefahr.

Ich hab' mal die man-page überflogen - scheinbar soll bei dd_rescue ein script benutzt werden dd_rhelp und man kann den Lesevorgang nicht in mehrere Schritte aufteilen. Allgemein (vom Eindruck her) wurde in ddrescue (ohne Unterstrich ;) ) deutlich mehr Aufwand für die Dattenrettung gesteckt, während bei dd_rescue nur paar Modifikationen darstellt.

Ich würde empfehlen, ddrescue (ohne Unterstrich und mit den angegebenen Optionen) zu nutzen.
Zuerst Image ziehen,
ddrescue -b=4096 --no-split /dev/sda /dev/sdb1 mapfile
dann im zweiten Schritt versuchen "direkt" auszulesen:
ddrescue --direct --max-retries=3 -b=4096 /dev/sda imagefile mapfile

mapfile ist wichtig, weil hier vermerkt wird, was gelesen wurde und was nicht, so dass bei späteren Durchläufen versucht wird nur die nicht gelesenen Blöcke einzulesen.

max-retries kann man auch höher setzen. Blockgröße solle gleich ECC-Größe (vermutlich "echte" Sektorgröße - bei alten Platten 512, bei neuen 4096, mehr dazu kann nur smartmontool Ausgabe oder das Internet liefern).
Smartmontools kann zudem helfen, auch die Größe des Schadens einzuschätzen - zumindest die Anzahl der Badsectors sowie die SMART-Diagnose Meldung sollte man lesen.

Wichtig beim zweiten/dritten/usw. Durchgang ist: direktes lesen (--direct). Jegliches cachen des Lesevorgangs seitens des Kernels ist kontraproduktiv.

Man kann danach noch einen dritten Durchlauf starten
ddrescue --direct --retrim --max-retries=3 /dev/sda imagefile mapfile
dann wird versucht die Badsectors in einer anderen Reihenfolge einzulesen (so dass vielleicht einige doch gelesen werden können)
Ebense kann "--reverse" noch etwas bringen.
All zu viel sollte man sich da aber nicht erhoffen - moderne Platten haben schon seit Jahrzehnen eine eigene Fehlerkorrektur (ECC) eingebaut, d.h. dass die Lesefehler erst dann rausgehauen werden, wenn die Plattenfirmware die Sektoren "ganz sicher" nicht mehr selbst lesen/korrigieren kann.


Die einzige Vorbeugung - regelmäßig SMART-Test laufen zu lassen und den Status zu beobachten:
Code:
% smartctl -a /dev/ada0
<snip>
Short self-test routine
recommended polling time:        (   2) minutes.
Extended self-test routine
recommended polling time:        (  18) minutes.
%  smartctl -t long /dev/ada0
alternativ eben im Hintergrund:
Code:
% dd if=/dev/mydisk of=/dev/null bs=1M
und dann
smartctl -l error -H /devmydisk

wobei sich das auch komplett automatisieren lassen sollte (smartd, im Paken smartmontools enthalten)
https://manpages.debian.org/stretch/smartmontools/smartd.conf.5.en.html
 
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Chef32

Member
Also erst mal vielen, vielen Dank für deine ausführlichen Erläuterungen!

Weil dd_rescue ein anderes Tool ist.

Ich weiß, aber ich hatte damit schon öfters sehr große Erfolge bei ebenfalls defekten Platten (von Freunden usw.), sodass ich noch Millionen von Bildern usw. retten konnte. Ausgelsen habe ich das Image mittels Scalpel und Foremost.

Die Imageerstellung läuft, aber nach fast sechs Stunden knapp 3 % fertig, was ~ 8-9 GB sind. Es gibt sehr viele I/O Errors, was ich ja aber weiß.

Kannst du mir posten, wie ich für den Fall der Fälle ddrescue installiere? Ich nutze eine Live CD dafür (Kali)

ddrescue -b=4096 --no-split /dev/sda /dev/sdb1 mapfile

Das mit "mapfile", o.k., mache ich. Aber wenn ich nicht in das Wurzelverzeichnis schreiben will? Ich möchte ja nicht Device zu Device, sondern Device zu Image, also in eine Datei. Eine Frage, wenn ich auf sdb1 den Ordner "Sicherung" erstellt habe, dann müsste es heißen

".../dev/sdb/Sicherung/rescue.img"? Oder nicht? Ist aufgrund von Mapfile error.log uninteressant, oder?


Die HDD ist glaube ich aus dem Jahre 2014.

. Jegliches cachen des Lesevorgangs seitens des Kernels ist kontraproduktiv.

Ich werde es so machen, aber warum wäre es anders kontraproduktiv? Und was wäre,. wenn ich das Image in WinHex oder X-Ways Forensics unter Win einlesen würde?

ddrescue --direct --retrim --max-retries=3 /dev/sda imagefile mapfile

Warum sda? Das Image liegt ja dann auf sdb. Oder verstehe ich dich falsch?

Abschließend habe ich eine allgemeine Frage. Und zwar, wann muss ich die Optionen setzen? Imnmer erst so

"ddrescue --> Optionen --> Quelllaufwerk --> Ziellaufwerk"

Wo muss der Error.log stehen? Müssen die "Schalter" nach dem Alphabet sein? Also kann ich -v (verbose) machen und dann z.B. b (Blocksize)?

Ich danke dir sehr!!!!
 

CDW

Moderator
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Die Imageerstellung läuft, aber nach fast sechs Stunden knapp 3 % fertig, was ~ 8-9 GB sind. Es gibt sehr viele I/O Errors, was ich ja aber weiß.
Ja, es läuft solange weil es, afaik, versucht alles nacheinander einzulesen. Auch die fehlerhaften Sektoren, eben mit retries, was den weiteren Lesevorgang blockt.

Kannst du mir posten, wie ich für den Fall der Fälle ddrescue installiere? Ich nutze eine Live CD dafür (Kali)
Ich hab's nachgeschaut, bei Debian (und Kali) heißt das Packet UND (warum auch immer) die Binary gddrescue:
https://packages.debian.org/sid/amd64/gddrescue/filelist
Aber k.A. ob das auf der LiveCD dabei ist.

Das mit "mapfile", o.k., mache ich. Aber wenn ich nicht in das Wurzelverzeichnis schreiben will? Ich möchte ja nicht Device zu Device, sondern Device zu Image, also in eine Datei. Eine Frage, wenn ich auf sdb1 den Ordner "Sicherung" erstellt habe, dann müsste es heißen

".../dev/sdb/Sicherung/rescue.img"? Oder nicht? Ist aufgrund von Mapfile error.log uninteressant, oder?

Ich habe Dich so verstanden, dass Du ein Image auf die zweite Platte "direkt" ziehst. Daher "/dev/sdb1" (/dev steht ja für device).
Falls es eine Datei sein sollte, so natürlich zuerst die Platte mounten und den Pfad im Dateisystem angeben: /mnt/mydrive/Sicherung/imagefile
Ebenso kann die mapdatei da erstellt werden /mnt/mydrive/Sicherung/mapfile



Die HDD ist glaube ich aus dem Jahre 2014.
das sagt mir nichts ;)
hier sollte die Ausgabe von smartmontools helfen:
smartctl -a /dev/ada0
Code:
<snip>
User Capacity:    240.057.409.536 bytes [240 GB]
Sector Sizes:     512 bytes logical, 4096 bytes physical


Ich werde es so machen, aber warum wäre es anders kontraproduktiv?
Weil Du dann den Kernel mit seinem Cache dazwischen hast ;)
Es kann sein, dass (aus Performancegründen) z.B. größere Blöcke eingelesen werden, ein einzelner Badsektor macht dann aber den kompletten Block "ungültig" oder dass wiederholte Lesevorgänge ignoriert (gecacht) werden, weil eben der ganze Umgang mit den Laufwerken auf den "Normalfall" getrimmt ist und nicht auf diese Ausnahmeszenarios.

Und was wäre,. wenn ich das Image in WinHex oder X-Ways Forensics unter Win einlesen würde?
k.A. das kommt darauf an, wie das Laufwerk unter Windows eingehängt und angesteuert wird.


Warum sda? Das Image liegt ja dann auf sdb. Oder verstehe ich dich falsch?
k.A. ob das für Deinen Fall korrekt ist. Der Sinn der Angabe ist:
lese von defekter Platte (sda) ins Imagefile und nutze dazu die Daten in der mapfile
Also vollständig in etwa so:
ddrescue -b=4096 --no-split /dev/sda /dev/sdb1 /mnt/mydrive/Sicherung/imagefile /mnt/mydrive/Sicherung/mapfile
ddrescue --direct --max-retries=3 /dev/sda /mnt/mydrive/Sicherung/imagefile /mnt/mydrive/Sicherung/mapfile
ddrescue --direct --retrim --max-retries=10 /dev/sda /mnt/mydrive/Sicherung/imagefile /mnt/mydrive/Sicherung/mapfile

Abschließend habe ich eine allgemeine Frage. Und zwar, wann muss ich die Optionen setzen? Imnmer erst so

"ddrescue --> Optionen --> Quelllaufwerk --> Ziellaufwerk"

Wo muss der Error.log stehen? Müssen die "Schalter" nach dem Alphabet sein? Also kann ich -v (verbose) machen und dann z.B. b (Blocksize)?

Ich danke dir sehr!!!!
Also:
das Format ist folgendes:
ddrescue [options] quelle ziel [mapfile]
die Optionen können normalerweise "duchreinander" angegeben werden, es fängt ja alles mit "-" an, wichtig ist nur, dass die "benannten" (mit "-name") Argumente vor den unbenannten ("quelle" "ziel" "mapfile") kommen.

Da es ein sehr mächtiges Tool ist, kann man das nicht einfach in zwei Zeilen zusammenfassen, daher kommt man um die umfangreiche Hilfe nicht herum:
https://www.gnu.org/software/ddrescue/manual/ddrescue_manual.html
die Mapfile ist eigentlich schon ein Errorlog und kann mit ddrescuelog betrachtet werden (es enthält ja die Liste mit Badsektoren):
https://www.gnu.org/software/ddrescue/manual/ddrescue_manual.html#Ddrescuelog
zusätzlich kann die Ausgabe auf stderr (ob mit oder ohne -v) des Programms selbst über die Umleitung am Ende (zsh, bash) in eine Datei geleitet werden
mycmd foo bar 2> /mnt/pfadzulog/errors.txt
 
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Chef32

Member
@CDW

Zunächst vielen Dank! Ich wollte gerade meinen Post bearbeiten - geht das nicht mehr? Statt dessen habe aus Versehen geantwortet. Kannst du bitte den ursprünglichen Beitrag dem gerade anpassen?

Ja, es läuft solange weil es, afaik, versucht alles nacheinander einzulesen. Auch die fehlerhaften Sektoren, eben mit retries, was den weiteren Lesevorgang blockt.

Ich habe das abgebrpchen, weil nach knapp 24 Stunden gerad einmal 4 % fertig waren. Wie lange es dauert, ist mir eig. egal, aber ich will die Platte schonen.

Aber k.A. ob das auf der LiveCD dabei ist.

Es ist nur dd_rescue dabei. Aber wie wäre der Installationsbefehl?


Falls es eine Datei sein sollte, so natürlich zuerst die Platte mounten und den Pfad im Dateisystem angeben: /mnt/mydrive/Sicherung/imagefile
Ebenso kann die mapdatei da erstellt werden /mnt/mydrive/Sicherung/mapfile

Also in meinem Falle dann /mnt/Samsung(also Bezeichung der HDD)/Sicherung/mapfile?

Wieso muss das aber jetzt über /mnt laufen? bisher war das nicht som, also so habe ich es ja gestern nicht gestartet. Sorry, dass ich dumme Fragen stelle :-D

das sagt mir nichts

Ich wollte damit sagen, die Platte ist als "neuer" zu betrachten.

Weil Du dann den Kernel mit seinem Cache dazwischen hast ;)
Es kann sein, dass (aus Performancegründen) z.B. größere Blöcke eingelesen werden, ein einzelner Badsektor macht dann aber den kompletten Block "ungültig" oder dass wiederholte Lesevorgänge ignoriert (gecacht) werden, weil eben der ganze Umgang mit den Laufwerken auf den "Normalfall" getrimmt ist und nicht auf diese Ausnahmeszenarios.

Vielen Dank für deine Erklärung!

k.A. das kommt darauf an, wie das Laufwerk unter Windows eingehängt und angesteuert wird.

Was meinst du damit genau? Jedenfalls, gehen tut das, X-Ways Foremsics ist ja ein Tool, welches auch Behörden nutzen und das nur unter Win läuft.

ddrescue -b=4096 --no-split /dev/sda /dev/sdb1 /mnt/mydrive/Sicherung/imagefile /mnt/mydrive/Sicherung/mapfile

Ich werde heute zuerste diesen Befehl dan nutzen. Da es sich um eine HDD mit OS handelt, wäre es vieleicht sinvoll, von hinten auszulesen. 'Im vorderen Bereich sind sehr viele Fehler.

Ich schaue, welche Schalter das wäre und setze diesen dann z.B. vor "-b".

das Format ist folgendes:
ddrescue [options] quelle ziel [mapfile]
die Optionen können normalerweise "duchreinander" angegeben werden, es fängt ja alles mit "-" an, wichtig ist nur, dass die "benannten" (mit "-name") Argumente vor den unbenannten ("quelle" "ziel" "mapfile") kommen.

Vielen Dank!! Das war hilfreich!

die Mapfile ist eigentlich schon ein Errorlog und kann mit ddrescuelog betrachtet werden (es enthält ja die Liste mit Badsektoren)

O.K., das reicht dann.

zusätzlich kann die Ausgabe auf stderr (ob mit oder ohne -v) des Programms selbst über die Umleitung am Ende (zsh, bash) in eine Datei geleitet werden
mycmd foo bar 2> /mnt/pfadzulog/errors.txt

Ich denke, mapfile reicht in dem Fall.
 

CDW

Moderator
Mitarbeiter
@CDW
Ich wollte gerade meinen Post bearbeiten - geht das nicht mehr?
Diese neue Forensoftware ist "viel zu smart" und hat hier mal wieder die Antispamfunktion eingeschalftet.
z.B alle Deine Beiträge in diesem Thema sind in der "Genehmigungsliste" gelandet und mussten händisch freigeschaltet werden, damit sie für andere Nutzer auch sichtbar werden.
Hab' das jetzt mal im Modbereich angesprochen diese "KI" mal abzuschalten, weil bis jetzt nur false-positives gab.

Es ist nur dd_rescue dabei. Aber wie wäre der Installationsbefehl?
Vermutlich
sudo apt update
sudo apt install gddrescue
Falls die LiveCD überhaupt erlaubt, Software nachzuinstallieren.

Also in meinem Falle dann /mnt/Samsung(also Bezeichung der HDD)/Sicherung/mapfile?
Wieso muss das aber jetzt über /mnt laufen? bisher war das nicht som, also so habe ich es ja gestern nicht gestartet. Sorry, dass ich dumme Fragen stelle :-D
Weil ich es gewohnt bin, manuelle mounts (z.B. für Backups) an "/mnt" anzuhängen ;).
/media ist natürlich auch nutzbar, der genaue Pfad (sowie ob und welche HDD-Bezeichung vergeben wird) hängt halt davon ab, ob man manuell montiert oder automatisch montieren lässt.
In der Regel reicht ja auch die Automountfunktion, wenn man die HDD anschließt.
Mittels Tab-betätigung beim Pfadeintippen a la "/media/<Tab>", also Autoergänzung der Shell, kann man sich viel Tipperei sparen und es werden nur die existierenden Pfade vorgeschlafen.

Was meinst du damit genau? Jedenfalls, gehen tut das, X-Ways Foremsics ist ja ein Tool, welches auch Behörden nutzen und das nur unter Win läuft.
Ich meine damit, dass ich keinerlei Erfahrungen mit den Softwarestücken habe und auch keine Ahnung, wie es (zumindest im Groben) funktioniert, daher kann ich auch schlecht irgendwas dazu sagen ;)



ddrescue -b=4096 --no-split /dev/sda /dev/sdb1 /mnt/mydrive/Sicherung/imagefile /mnt/mydrive/Sicherung/mapfile

Ich werde heute zuerste diesen Befehl dan nutzen. Da es sich um eine HDD mit OS handelt, wäre es vieleicht sinvoll, von hinten auszulesen. 'Im vorderen Bereich sind sehr viele Fehler.
Dir ist schon klar, dass hier "/dev/sdb1" als Angabe zu viel ist?
 
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Chef32

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Diese neue Forensoftware ist "viel zu smart" und hat hier mal wieder die Antispamfunktion eingeschalftet.

Ja, ich habe es gemerkt, war früher nicht so. Aber ich bin ein seriöser Nutzer :)

Vermutlich
sudo apt update
sudo apt install gddrescue
Falls die LiveCD überhaupt erlaubt, Software nachzuinstallieren.

Normal schon, allerdings sollte ich dann nicht die "Forensic" Methode starten, sondenr ganz normal. Evtl. geht es da nicht. Wobei es ja dabei um andere Dinge geht. Ich teste es.

Mittels Tab-betätigung beim Pfadeintippen a la "/media/<Tab>", also Autoergänzung der Shell, kann man sich viel Tipperei sparen und es werden nur die existierenden Pfade vorgeschlafen.

Ah, in Ordnung, bei Kali kann man den Pfad auch einfach in das Terminal "reinziehen", dann geht es. Aber wie kann ich den genauen Pfad feststellen? Mit fdisk -l sehe ich ja nur, ob sda oder sdb1 etc.

Ich meine damit, dass ich keinerlei Erfahrungen mit den Softwarestücken habe und auch keine Ahnung, wie es (zumindest im Groben) funktioniert, daher kann ich auch schlecht irgendwas dazu sagen

Ich hatte bisher nur gute Erfahrungen damit.

Dir ist schon klar, dass hier "/dev/sdb1" als Angabe zu viel ist?

Warum? So stand es doch bei deinem Beispiel.
 

Chef32

Member
Also erlauben tut es die CD, aber die Quelle scheint ein Problem zu haben

"Reading package lists... Done Building dependency tree Reading state information... Done The following NEW packages will be installed: gddrescue 0 upgraded, 1 newly installed, 0 to remove and 0 not upgraded. Need to get 136 kB of archives. After this operation, 420 kB of additional disk space will be used. Err:1 http://http.kali.org/kali kali-rolling/main i386 gddrescue i386 1.22-1 404 Not Found E: Failed to fetch http://http.kali.org/kali/pool/main/g/gddrescue/gddrescue_1.22-1_i386.deb 404 Not Found E: Unable to fetch some archives, maybe run apt-get update or try with --fix-missing?"
 
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Chef32

Member
Komisch, in einer VM geht es ohne Probleme. aber warum. Ähm, ich hatte oben einen Spoiler mit der Fehlermeldung eingefügt.
 

schwedenmann

Stammuser
Hallo

systemrescuecd benutzt ddrescue
grml benutzt gddrescue

mfg
schwedenmann


P.S.
Knoppix nutzt eigentlich kaum einer der Linux selbst einsetzt:LOL:
 

Chef32

Member
Leute, ich drehe noch druch...habe nun Systemrescue CD. Was mir hier schon nicht gefaellt, ist die Tatsache, dass - im Gegensatz zu Kali - der Dateimanger anders ist. Die Platten werden nicht angeyeigt. WIE mounte ich die platten?

DAs zweite ist, "nosplit" gibnt es dort nicht mehr, es heisst hier "no-scrape". Dann kan ein weiterter Fehler, und zwar

ddrescue: Bad or missing numerical argument.

Was ist denn das schon wieder
 

schwedenmann

Stammuser
Hallo

Die Platten werden nicht angeyeigt. WIE mounte ich die platten?

die quellplatte darfst du auf keinen Fal mounten (bei dd auch nciht), sonst bekommst du Müll, bzw. das image ist nciht zu gebaruchen.

Nur die Zielplatte darf gemountet werden.

mfg
schwedenmann

P.S.
mc sollte aber drauf sein, wenn du unbedingt einen Dateimanger haben mußt. Ich würd das Gnaze aber ohne X laufen lassen, was du ja am Ende des bootvorgangs von systemrescuecd hast, wenn du kein startx eintippst!
 

schwedenmann

Stammuser
Hallo

lsusb und fdisk -l ausführen

Dann solltest du die externe Platte als sdb bzw. sdb1 identifiziert haben, wenn nur 1HDD im PC steckt und weiterhin kein USB-.Stick angesteckt ist.

Dann auf der Konsole zuerst ein Mountverzeichnis anlegen
also mkdir /mnt/platte

Dann
mount /dev/sdb1 /mnt/platte
sollte reichen, das Dateisystem der externen Platte sollte automatisch erkannt werden, ansonsten muß du dies nach dem mountkommando per -t mitgeben (im falle von ntfs) also:
mount -t ntfs-3g /dev/sdb1 /mnt/platte


mfg
schwedenmann
 

Chef32

Member
Also, das mit dem Mounten hat funktiomniert. Aber ich bekomme folgende Fehlermdelung

ddrescue: Bad or missing numerical argument.

wenn ich

ddrescue -b=4096 --no-split /dev/sda /dev/sdb1 mapfile

eingebe. Ich verstehe das nicht, so schwer kann das doch nicht sein...

Wenn ich

drescue --no-scrape /dev/sda /dev/sdb1 /mnt/Platte/Image/HDD.img /mnt/Platte/Image/mapfile

eingebe, kommt too many files.
 
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