Internet infiziert frisches Windows nach nur 20 Minuten

Schadhafte Software befällt ungesicherte Windows-Rechner in 20 Minuten

Schließt man einen PC mit frisch installiertem Windows-Betriebssystem an das Internet an, so wird der Rechner bereits im Schnitt nach 20 Minuten über offene Sicherheitslücken durch Würmer, Viren oder andere schadhafte Software befallen, fand das Internet Storm Center heraus. Noch vor einem Jahr war diese Zeitspanne etwa doppelt so lang und betrug rund 40 Minuten.

Das zum US-amerikanischen SANS Institute gehörende Internet Storm Center zeigt in einer grafischen Ansicht die so genannte Überlebensdauer eines frisch installierten Windows-Systems im Verlauf des vergangenen Jahres. Die Überlebensdauer gibt an, wie lange es dauert, bis ein an das Internet angeschlossener, frisch installierter Windows-Rechner ohne Patches, Firewall oder Virenscanner angegriffen wird und sich schadhafte Programme auf das System schleusen. Diese Zeitspanne nahm im vergangenen Jahr weiter ab und liegt nun bei durchschnittlich 20 Minuten, während man noch ein Jahr zuvor 40 Minuten mit einer frischen Windows-Installation im Internet surfen konnte, ohne dass sich schadhafte Software installiert hat.

Die deutliche Reduzierung der Überlebensdauer sorgt dafür, dass bis zum Ablauf dieser Zeit nicht einmal die wichtigsten Updates und Patches installiert werden können, fand das Internet Storm Center heraus. Durch die Installation und Einrichtung einer Firewall vor einem ersten Internet-Besuch lässt sich das Risiko immerhin reduzieren, während die Installation eines Virenscanners nur wenig Hilfe verspricht. Denn dieser arbeitet erst mit aktuellen Virensignaturen effektiv, die zunächst über das Internet geladen werden müssen, wozu eben nur 20 Minuten Zeit bleiben.

Quelle
 
Ach was es reicht schon, bei der Installation im Internet zu haengen - bei mir hats jedenfalls mal gereicht;i ein Kollegen, der ohne HFW im Internet war, hat das sogar vier mal hintereinander geschafft.... ;)

LG ~chrisi ~
 
Direkt am Internet infiziert sich der frisch aufgelegte Rechner in unter 30 _sekunden_.
Hinter meinem Router _gar nicht mehr_ (juhu).
Und wenn man DFW installiert auch nicht, kommt auf die FW an.

Es ist mir tatsächlich einmal passiert, dass sofort nach dem booten nach der installation ich im taskmanager nach ein paar sekunden den blaster hatte und nach 10 weiteren sekunden gleich die fehlermeldung zum shutdown. Gut ich hab den shutdown dann abgebrochen (-a), aber danach immer offline aufgelegt die wichtigsten securityupdates drauf, danach hinter nen router gesteckt. windows update aufgemacht, alle updates gezogen, update deaktiviert und deinstalliert. iexplore.exe deinstalliert firefox drauf und ab geht die post :)
 
Bin ich froh das ich nur mit XP zocke. Den Rest erledige ich mit meinem Lieblingsalternativ-Betriebssystem (Debian). :]

Naja was will man von M$ schon gross erwarten :D
 
Naja was will man von M$ schon gross erwarten

Ach komm ;P

Wenn alle Win-User zu Linux (und Vorgänger, Nachfolger und Abwandlungen,...) wechseln hast du genau das selbe Problem *behaupt*.
Aber bevor ich Linux den Vorwurf mache: es ist - wie auch beim Win - meist die Schuld der User.

Das Windows so schnell "belegt" ist liegt an seiner Verbreitung und an seiner langen Starre-Zeit (bei Debian & Friends kann man ja fast täglich updaten) und daran, dass viele Benutzer einfach nichts von der Offenheit wissen.

Eine Firewall past prima auf ne Cd und nen Hardware FW sollte man heutzutage sowieso haben - von daher: selbst Schuld ^^
 
brabax, das problem hast du dann sicher nicht, weil du unter linux wohl kaum dauernd als root unterwegs bist :)
 
Sehe ich genauso, auf unixoiden Systemen ist diese Gefahr einfach nicht gegeben, dank geschickter Benutzerverwaltung.
Da kann man noch so oft behaupten "Wenn mehr Leute Linux nutzen würden, gäbe es auch mehr...". Vielleicht würden virenschreiber und ähnliches versuchen sich eher auf diese Systeme zu fokussieren, aber in der Art, wie Windowssysteme infiziert werden, halte ich sowas im Moment für undenkbar.
Allein dieses Verbreitungspotenzial ist auf unixähnlichen Betriebssystemen nicht gegeben.
Und es gibt mehr als genug unixrechner im internet, hauptsächlich Server, welche jawohl für Menschen mit dunklen Absichten weitaus interessanter sein dürften als Windows Desktopsysteme. Von daher müsste es ja im Prinzip schon jetzt diese vielen Leute geben, die Viren für eben diese Systeme schreiben. Gibt es aber nicht, oder sie haben halt keinen Erfolg.
Meine Meinung ;)


Zum Thema: ist leider einfach so, durfte ich auch vor kurzem erst am eigenen Leib erfahren.
 
Was Linux anbetrifft denke ich, dass solche Probleme nicht auftauchen, wie bei Windows.

Erstmal haben die meisten Programme selber kein Zugriff auf das System, weil sie nicht als root laufen, sondern unter anderen Benutzernamen. Somit ist schonmal ein großer Teil von Software außen vor, was Sicherheitslücken angeht. Also kann das Problem dann nur noch am Kern(el) von Linux liegen.

Hierauf legen die Entwickler aber einen großen Schwerpunkt. Es gibt zwar auch im Kern(el) solche Problem wie Bufferoverflow, aber da der ganze Kram ja Open Source ist und es auch Leute gibt, die den Source Code auf Fehler überprüfen und nicht zum Entwickler Team gehören, sind Sicherheitslücken weitaus schneller geschlossen.

Durch das häufige Update der Distributionen ist es fast ausgeschlossen, dass Angreifer von einer Standardkonfiguration ausgehen können. Sowas gibts bei Linux IMHO nicht.
 
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