Zu der Monitorgeschichte:
Mit Funkwellen hat das meines Wissens nach nichts zu tun, da wird etwas verwechselt, glaube ich.
Bei Netzwerkleitungenund PC´s ist dies aber möglich. Sah mal einen Bericht über die Ex-DDR und einen ehemaligen Stasi-Bunker, der komplett mit Kuper abgeschirmt war um eine solche Spionage auszuschliessen. Sah sehr seltsam und äußerst ungemütlich aus.
Was die Spionage von Monitoren angeht, war mal ein Bericht in der Datenschleuder. Dort wurde erläutert, wie es möglich ist, mit Hilfe von Photozellen die Reflektionen/Bildwiederholfrequenz eines Röhren (CRT) -Monitors an einer hellen Wand abzulichten.
Ein User der in einem Hotelzimmer/Labor/ etc. sitzt und dessen Fenster einsehbar ist, kann auf diese Weise von einer gegenüberliegenden Gebäudefront bei der Eingabe von Passwörten/vertraulichen Daten ausspioniert werden, wenn er mit dem Rücken / bzw der Monitorfront vor der Zimmerwand sitzt.
Kenne die genauen Ausführungen leider nicht mehr.
Zur ursprünglichen Frage wegen Angriff auf IP-Adresse:
Ein Computer ist nur dann sicher, wenn du ihn physikalisch von einem Netzwerk trennst. Wenn ein Angreifer deine IP-Adresse kennt, ist es für ihn natürlich leichter, gezielte Angriffe auszuführen.
Die Frage ist immer, ob sich das für den Angreifer lohnt. Und genau darauf solltest du deine "Verteidigungsstrategie" aufbauen.
Wie wichtig sind die zu schützenden Daten? Daran kannst du auch das Niveau des Angrefers/Angriffs messen. Ein Profi wird sich wohl kaum an deinem System die Finger schmutzig machen. Alle Spielkinder werden es wohl versuchen aber an einigen, wenigen Schutzmechanismen scheitern.
Ein ordentlich gepatchtes System und ein gesundes Gefühl für Sicherheit taugen mehr als jede Firewall.
gruss
root