Japan und das 3D-TV

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Im Rahmen eines nationalen Projekts will Japan mit Wissenschaftlern der Technologiekonzerne Matsushita und Sony sowie mehreren Universitäten 3-D-Fernsehen innerhalb der nächsten 15 Jahre zur Realität machen. Auch der Geruchs- und Tastsinn der Nutzer soll dabei angesprochen werden.

Beim Projekt "Virtual Reality"-TV geht es nicht nur darum, den Zuschauern dreidimensionale High-Definition-Bilder zu liefern: Zusätzlich sollen diese auch mit Gerüchen versorgt werden und die Möglichkeit erhalten, bestimmte Objekte "anzugreifen". Verschiedenste Firmen und Forschungseinrichtungen rund um die Welt haben schon umfangreiche 3-D-Anwendungen entwickelt. Die größte Herausforderung an dem Projekt ist laut Yoshiaki Takeuchi, Direktor für Forschung und Entwicklung des japanischen Ministeriums für Innere Angelegenheiten und Kommunikation, die Entwicklung von Technologien, die Geruch und Berührung ermöglichen. Für Takeuchi sei es dabei durchaus vorstellbar, künftig ein Fußballspiel per TV so mitzuerleben, dass man Stadionluft schnuppern und dem Torschützenkönig auf die virtuelle Schulter klopfen kann.

Die Wissenschaftler experimentieren dabei mit Ultraschall, elektrischer Stimulation und Luftdruck als mögliche Stimulatoren für den Tastsinn. Ein solcher Fernseher hätte breite Anwendungsmöglichkeiten zu bieten: So könnten Zuseher etwa ein Produkt, das sie bei einem Home-Shopping-Kanal kaufen möchten, vorher "angreifen". Auch in der Medizin sehen die Forscher Möglichkeiten, wie etwa simulierte Operationen an 3-D-Bildern. "Virtual Reality"-TV ist Teil eines größeren nationalen Projekts, in dem Japan "universelle Kommunikation" fördern will, also Technologien, die einen von Sprache und Ort unabhängigen Informationsaustausch ermöglichen.

Bis Ende des Jahres sollen im Rahmen dieses Projekts bereits fortgeschrittene Suchmaschinen-Anwendungen und Sprachübersetzung vorgestellt werden. 2006 stellt Japan neun Millionen Dollar für die Entwicklung des 3-D-Fernsehens zur Verfügung.

Text & Quelle: fuzo
 
Wetten, dass das mit der Stadionluft nicht klappt? Was ist, wenn im Stadion ein Taifun weht.. wollen die dann die 200km/h Luftgeschwindigkeit zuhause am TV simulieren? :D
Aber das mit dem Torschützenkönig virtuell in die Eier treten, da bin ich dabei.
 
Auf der Expo damals in Hannover gab es schon einen 3D-Fernseher zu bestaunen.
Da waren Bilder im 16:9 Format zu sehen welche ohne Hilfsmittel wie eine Shutterbrille oder ähnlichem eine beeindruckende Tiefenwirkung hatten.
Allerdings waren das nur Standbilder... aber ich denke es ist kaum ein Problem auch bewegte Objekte so darzustellen.

MfG
Lord
 
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