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Rushjo
Guest
Wie heise.de heute berichtet hat sich nun auch die "Junge Union" (= politische
Jugendorganisation des CDU/CSU) mal zum Thema "Neues Urheberrecht" geäußert.
Dazu hatte Sie am 24.01.2004 einen Bundesvorstandsbeschluss gefaßt, der Ihre
Meinung wiederspiegelt:
Sehr interessant, weil bestimmt mit dem Grundgesetz NICHT vereinbar, ist der
folgende Punkt:
Vorallem der zweite Teil, indem sie die Möglichkeit zu Sperrung von Internetseite
aus dem Ausland fordern, erinnert doch sehr an "totalitäre Regieme" und ist garantiert
nicht konform zum Gedanken der Informationsfreiheit.
Generell sieht Daniel Walther, der medienpolitische Sprecher der JU, die "deutsche
Kultur- und Medienlandschaft als bereits existenziell bedroht an.". Und damit seien
als "Folge der Piraterie sind tausende Arbeits- und Ausbildungsplätze in der
Musikwirtschaft gefährdet." Weiterhin malt er folgendes Schreckenszenario:
"Weniger rentable Musikbereiche wie Klassik und Jazz könnten laut Walther nicht
mehr quersubventioniert werden. Nationale Film- und Musikproduktionen verlören
zu Gunsten internationaler Produktionen."
Die gesamte Strategie und Meinung der Jungen Union zum Thema "Raubkopien"
kann man auch hier nochmal nachlesen unter dem schönen
und nur "wenig" reisserischen Titel: "Fluch der Raubkopie".
Scheinbar darf Jeder was zum Thema "Raubkopien" sagen, nur die Leute, die es betrifft (= UNS), werden sicherheitshalber nicht gefragt, wie Sie es sehen.
[1] Quelle, heise.de (deutsch)
[2] "Fluch der Raubkopien", junge-union.de (deutsch)
[3] frühere Ideen der JU zum "Urheberrecht", heise.de (deutsch)
MfG Rushjo
Jugendorganisation des CDU/CSU) mal zum Thema "Neues Urheberrecht" geäußert.
Dazu hatte Sie am 24.01.2004 einen Bundesvorstandsbeschluss gefaßt, der Ihre
Meinung wiederspiegelt:
Zitat aus dem Programm der JU
- "Im Interesse aller Urheber und Musik- und Filmliebhaber muss der rot-grüne
Gesetzgeber endlich der massenhaften Verbreitung von Raub- und Privatkopien
wirksam entgegen treten"
- "Gesetzliche Maßnahmen gegen technische Kopierschutzmaßnahmen sollen nach Meinung der Jungen Union unterlassen werden."
- "Sie fordert eine "deutliche Einschränkung der Privatkopie auf den Nutzer beziehungsweise für Personen seines Haushalts."..."
Sehr interessant, weil bestimmt mit dem Grundgesetz NICHT vereinbar, ist der
folgende Punkt:
Zitat aus dem Programm der JU
- "Um eine zivilrechtliche Handhabe gegen Rechteverletzer zu erhalten, müsse ein
rechtsstaatlich begrenzter Auskunftsanspruch gegen Internet-Provider eingeführt
werden. Sie sollen auch dazu verpflichtet werden können, ausländische
Internetangebote zu sperren, wenn darüber gegen deutsches Urheberrecht
verstoßen wird."
Vorallem der zweite Teil, indem sie die Möglichkeit zu Sperrung von Internetseite
aus dem Ausland fordern, erinnert doch sehr an "totalitäre Regieme" und ist garantiert
nicht konform zum Gedanken der Informationsfreiheit.
Generell sieht Daniel Walther, der medienpolitische Sprecher der JU, die "deutsche
Kultur- und Medienlandschaft als bereits existenziell bedroht an.". Und damit seien
als "Folge der Piraterie sind tausende Arbeits- und Ausbildungsplätze in der
Musikwirtschaft gefährdet." Weiterhin malt er folgendes Schreckenszenario:
"Weniger rentable Musikbereiche wie Klassik und Jazz könnten laut Walther nicht
mehr quersubventioniert werden. Nationale Film- und Musikproduktionen verlören
zu Gunsten internationaler Produktionen."
Die gesamte Strategie und Meinung der Jungen Union zum Thema "Raubkopien"
kann man auch hier nochmal nachlesen unter dem schönen
und nur "wenig" reisserischen Titel: "Fluch der Raubkopie".
Scheinbar darf Jeder was zum Thema "Raubkopien" sagen, nur die Leute, die es betrifft (= UNS), werden sicherheitshalber nicht gefragt, wie Sie es sehen.
[1] Quelle, heise.de (deutsch)
[2] "Fluch der Raubkopien", junge-union.de (deutsch)
[3] frühere Ideen der JU zum "Urheberrecht", heise.de (deutsch)
MfG Rushjo