Komisches verhalten von KDE

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sw33tlull4by

Guest
Hallo!
Folgendes Szenario:
In Benutzeraccount auf meinem PC eingeloggt(gehört einer anderen Person).
Habe der Person eingeschärft den PC nicht auszuschalten weil ich per ssh darauf zugreifen muss.
Anschliessen habe ich noch in demselben Account mittes Bash und su die IPtables geändern so das meine Remotadresse zugreifen kann.

Diese Person hat sich nachher nur ausgeloggt, und schon konnte ich nicht mehr auf meinen PC zugreifen.

Das ist mir nun schon 2x in Folge passiert.

kann es sein das KDE alle veränderungen welche nicht persisten sind, zurrückschraubt sobald eine Session beendet ist?
KDEversion 4.4
OS Fedora13

Mfg

sw33t
 
Wenn du dich aus KDE ausloggst, wird KDE "beendet" und du kommst zum Login zurück (KDM, GDM, whatever) und deine User-Session ist damit vollkommen beendet. Wenn du Änderungen machst, die nur deine Session betreffen und nicht von Dauer sind, sind diese natürlich damit auch verschwunden.

lG

Brabax
 
Wird evtl. der Netzwerk-Manager von KDE verwendet? Dann dürfte mit dem Beenden von KDE nämlich die Netzwerk-Verbindung getrennt werden.
 
nutze statt dem kde-networkmanager lieber den wicd - der speichert die Zugangsdaten nicht pro Session, sondern global im System und startet noch bevor überhaupt ein User eingeloggt ist.

Somit wird die Netzwerkverbindung auch nach dem Abmelden nicht getrennt.
 
Kennt einer eigentlich den Grund für dieses Verhalten des KNetworkManagers?
Das ist mir beim letzten KUbuntu-Release ziemlich hart aufgestossen - da hat das System sogar teilweise gar nicht auf den KNW/KControl reagiert, was mich dann veranlasst hat, das System manuell über eine root-Shell umzubiegen (/etc/network war sogar leer).
Das ist nämlich dann problematisch, wenn ein GUI-User in ein anderes Netz möchte und die Systemeinstellungen nicht wieder zurück biegen oder erweitern kann und gerade KUbuntu mit seiner "Einfachheit" sollte das doch eigentlich anders regeln - oder vertue ich mich?

lG

Brabax
 
sowohl KDE als auch Gnome sind der Meinung, dass jeder Nutzer individuell seine Netzwerk-Verbindungen einrichten können soll.

Es macht aus Sicht der Privatsphäre auch Sinn, wenn ein Laptop z.B. von mehreren Leuten verwendet wird.
(z.B. als Außendienst-Lappi für verschiedene Mitarbeiter in 'ner Firma)

Aber in den MEISTEN Fällen (also ganz normale Privat-Anwender) ist es eigentlich sinnvoller, die Netzwerk-Einstellungen systemweit zu setzen, auf dass nicht jeder Nutzer der Familie z.b. das WLAN selbst einrichten muss, sondern dass es eben nur EIN Nutzer EINMAL machen muss.
Und daher haue ich bei jeder Debian- oder Ubuntu-Installation als erstes den Standard-Netzwerkmanager runter und installiere wicd...

Wenn man nicht gerade VPN-Verbindungen bequem über den Netzwerkmanager haben möchte, reicht der wicd voll aus - schön schlank und die Settings sind systemweit. Die WLAN-Zugangsdaten stehen dann halt plain in 'ner Config - bei sicherheitskritischen Sachen also vielleicht nicht ganz so doll, aber für private Zwecke ganz schön, da man sich alle Zugangsdaten einfach durch's Kopieren von /etc/wicd sichern kann und nicht irgendwelches umständliches Exportieren/Importieren mit gconf...
 
sowohl KDE als auch Gnome sind der Meinung, dass jeder Nutzer individuell seine Netzwerk-Verbindungen einrichten können soll.

Kann doch aber gar nicht aufgehen, wenn man unprivilegierte User hat ...


Ich werde es demnächst mal mit deinem Prog versuchen, Danke.

lG

Brabax
 
Danke für die vielen Antworten. Lag am KDE-Networkmanager. Habe das nun per /etc/rcX.d/network gemacht. Mfg sw33t
 
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