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Nachdem der chinesische PC-Hersteller die Übernahme von IBMs PC-Sparte abgeschlossen hat, strebt das Unternehmen ein höheres Ziel an: Lenovo soll zu einer international anerkannten Marke werden und nach den Plänen von Chef Steve Ward bis 2010 den Markt beherrschen.
Seit der Akquisition von IBMs PC-Geschäft ist Lenovo hinter Dell und Hewlett-Packard der drittgrößte PC-Verkäufer weltweit. Ward sieht die Zukunft auf jeden Fall positiv: "In fünf Jahren haben wir eine starke Chance, die führende Marke auf dem PC-Markt zu sein." In China beansprucht das Unternehmen bereits jetzt den Spitzenplatz bei den Marktanteilen für sich, im zweiten Quartal sogar drei Mal so viel wie der nächste Konkurrent. Ab dem ersten Quartal 2006 sollen Lenovo-PCs auch außerhalb von China verkauft werden, schon bald werden auch IBMs Thinkpad-Notebooks in Lenovo-Geschäften erhältlich sein. Um sein Ziel zu erreichen, muss Lenovo sowohl an den Produkten feilen und neue Funktionen hinzufügen als auch weiter Kosten senken, um profitabel zu bleiben. Für das laufende Jahr rechnet der Marktforscher Gartner bei einem Wachstum der PC-Verkäufe um 12,7 Prozent auf 206,6 Mio. Einheiten nur mit einem Umsatzplus von 0,5 Prozent auf 202,7 Mrd. Dollar. 2006 werde der Umsatz sogar um 0,4 Prozent sinken, während der Absatz um 10,5 Prozent anziehen soll.
Bereits jetzt investiert das Unternehmen 1,5 Prozent seiner Umsätze in die Entwicklung, das ist fast doppelt so viel wie sonst in der Branche üblich. Zwei neue Forschungszenteren sind bereits in North Carolina und Peking geplant. Die Haupt-Wachstumsmärkte, auf die das Unternehmen setzt, sind Indien, China und Brasilien. In Nordamerika sank der Lenovo/IBM-Marktanteil im vergangenen Quartal, was jedoch auf Unsicherheiten rund um den Merger zurückzuführen ist. Was den Chinesen durchaus zum erhofften Erfolg verhelfen könnte, ist die Zusammenführung der Produktlinien, die einander perfekt ergänzen: Während IBM mit seinen stabilen Thinkpad-Notebooks hauptsächlich Business-Kunden - von kleinen Firmen zu großen Unternehmen - angesprochen hat, setzt Lenovo mit bunten Notebooks und Desktop-PCs vor allem auf den Endkunden. Im Portfolio gibt es also relativ wenig Überlappung.
Die Zusammenführung der beiden Unternehmen ist nicht nur ein logistischer Aufwand - es treffen auch zwei kulturell völlig unterschiedliche Welten aufeinander. Um die Aufgabe zu meistern, hat sich Lenovo in drei Gruppen gegliedert: eine für PCs für China, eine für Handys für China und eine für den internationalen Markt - die ehemalige IBM-Sparte. Zudem ist ein guter Teil der ehemaligen IBM-Führungsmannschaft zu Lenovo gewechselt.
Text & Quelle: futurezone.orf.at
naja, ich weiss nicht ...
Seit der Akquisition von IBMs PC-Geschäft ist Lenovo hinter Dell und Hewlett-Packard der drittgrößte PC-Verkäufer weltweit. Ward sieht die Zukunft auf jeden Fall positiv: "In fünf Jahren haben wir eine starke Chance, die führende Marke auf dem PC-Markt zu sein." In China beansprucht das Unternehmen bereits jetzt den Spitzenplatz bei den Marktanteilen für sich, im zweiten Quartal sogar drei Mal so viel wie der nächste Konkurrent. Ab dem ersten Quartal 2006 sollen Lenovo-PCs auch außerhalb von China verkauft werden, schon bald werden auch IBMs Thinkpad-Notebooks in Lenovo-Geschäften erhältlich sein. Um sein Ziel zu erreichen, muss Lenovo sowohl an den Produkten feilen und neue Funktionen hinzufügen als auch weiter Kosten senken, um profitabel zu bleiben. Für das laufende Jahr rechnet der Marktforscher Gartner bei einem Wachstum der PC-Verkäufe um 12,7 Prozent auf 206,6 Mio. Einheiten nur mit einem Umsatzplus von 0,5 Prozent auf 202,7 Mrd. Dollar. 2006 werde der Umsatz sogar um 0,4 Prozent sinken, während der Absatz um 10,5 Prozent anziehen soll.
Bereits jetzt investiert das Unternehmen 1,5 Prozent seiner Umsätze in die Entwicklung, das ist fast doppelt so viel wie sonst in der Branche üblich. Zwei neue Forschungszenteren sind bereits in North Carolina und Peking geplant. Die Haupt-Wachstumsmärkte, auf die das Unternehmen setzt, sind Indien, China und Brasilien. In Nordamerika sank der Lenovo/IBM-Marktanteil im vergangenen Quartal, was jedoch auf Unsicherheiten rund um den Merger zurückzuführen ist. Was den Chinesen durchaus zum erhofften Erfolg verhelfen könnte, ist die Zusammenführung der Produktlinien, die einander perfekt ergänzen: Während IBM mit seinen stabilen Thinkpad-Notebooks hauptsächlich Business-Kunden - von kleinen Firmen zu großen Unternehmen - angesprochen hat, setzt Lenovo mit bunten Notebooks und Desktop-PCs vor allem auf den Endkunden. Im Portfolio gibt es also relativ wenig Überlappung.
Die Zusammenführung der beiden Unternehmen ist nicht nur ein logistischer Aufwand - es treffen auch zwei kulturell völlig unterschiedliche Welten aufeinander. Um die Aufgabe zu meistern, hat sich Lenovo in drei Gruppen gegliedert: eine für PCs für China, eine für Handys für China und eine für den internationalen Markt - die ehemalige IBM-Sparte. Zudem ist ein guter Teil der ehemaligen IBM-Führungsmannschaft zu Lenovo gewechselt.
Text & Quelle: futurezone.orf.at
naja, ich weiss nicht ...