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antcool
Guest
Mit einem Posting in der Kernel Mailing List (linux-kernel@vger.kernel.org) hat Linus Torvalds Stellung in der Diskussion über die Unterstützung von Digital Rights Management (DRM) unter Linux bezogen. Auslöser dieser Diskussion waren Ankündigungen von Unternehmen wie SideSpace Solutions (siehe Newsletter vom 15.4.), DRM auch unter Linux zu ermöglichen.
Torvalds führt in seinem Posting aus, dass er selbst DRM nicht möge. Es sei aber seiner Überzeugung nach kein Grund vorhanden, DRM unter Linux verhindern zu wollen, wie dies manche DRM-Gegner am liebsten hätten. Seine klare Aussage hierzu: "I want to make it clear that DRM is perfectly OK with Linux!" Im Gegensatz zu anderen sähe er Linux in erster Linie als Betriebssystem, und lehne es ab, Politik mit Linux machen zu wollen. Jeder sollte vielmehr unter Linux das verwirklichen können, was er wolle.
Er wisse, dass diese Position nicht von allen Linuxern geteilt werde, so Torvalds weiter - er sei auf heftige Flames eingestellt, die Asbest-Unterwäsche habe er bereits angezogen, merkt er zugleich scherzhaft an.
Letztlich sei die Diskussion um dieses Thema ein weiteres Beispiel, warum rms (gemeint ist Richard Stallman, der bekannte Gründer des GNU-Projektes) ihn "nur einen Technker" nenne und glaube, dass er keine Ideale habe, so Torvalds weiter. Für ihn dagegen sei es dagegen eine Tugend, zu versuchen, die Welt ein wenig besser zu machen - ohne zu versuchen, anderen die eigenen Moralvorstellungen aufzudrängen.
Weitere Informationen unter:
http://linuxtoday.com/developer/2003042401126OSKNLL
Quelle: http://www.linux-nachrichten.de/Archiv/2003-04-29#Thema4
Torvalds führt in seinem Posting aus, dass er selbst DRM nicht möge. Es sei aber seiner Überzeugung nach kein Grund vorhanden, DRM unter Linux verhindern zu wollen, wie dies manche DRM-Gegner am liebsten hätten. Seine klare Aussage hierzu: "I want to make it clear that DRM is perfectly OK with Linux!" Im Gegensatz zu anderen sähe er Linux in erster Linie als Betriebssystem, und lehne es ab, Politik mit Linux machen zu wollen. Jeder sollte vielmehr unter Linux das verwirklichen können, was er wolle.
Er wisse, dass diese Position nicht von allen Linuxern geteilt werde, so Torvalds weiter - er sei auf heftige Flames eingestellt, die Asbest-Unterwäsche habe er bereits angezogen, merkt er zugleich scherzhaft an.
Letztlich sei die Diskussion um dieses Thema ein weiteres Beispiel, warum rms (gemeint ist Richard Stallman, der bekannte Gründer des GNU-Projektes) ihn "nur einen Technker" nenne und glaube, dass er keine Ideale habe, so Torvalds weiter. Für ihn dagegen sei es dagegen eine Tugend, zu versuchen, die Welt ein wenig besser zu machen - ohne zu versuchen, anderen die eigenen Moralvorstellungen aufzudrängen.
Weitere Informationen unter:
http://linuxtoday.com/developer/2003042401126OSKNLL
Quelle: http://www.linux-nachrichten.de/Archiv/2003-04-29#Thema4