Linux als Firewall

Hallo Zusammen,

Ich habe nun das Haus in dem ich wohne mit den drei Parteien via WLAN an DSL angeschlossen.
Nun sagte mir nen Kollege, dass ich mal besser nen Linuxserver als Firewall konfiguriere, und den dazwischen packe, dann könnte ich den auch gleich noch als Mail-Server verwenden.


So, dass ist ja ganz nett.
Ich hab noch nen alten Rechner, AMD K6-2, 128 MB-RAM rumstehen. reicht der?
Es handelt sich um 5 angeschlossen Rechner.

Und wie mache ich das?
Ich bin Windoof Nutzer, aber immer schon an Linux interessiert gewesen.
Geht das einfach? Nen Suse 8.2 Pro hab ich zu Hause.
Kennt jemand verständliche Tipps für nen Linux-Noob?

Danke im vorraus.

Dragonear
 
Jepp, also nach den Erfahrungen, die ich mit Linux gemacht habe empfehle ich dir, dass du dir ein (möglichst gutes) Linuxbuch zulegst. Denn meistens kommt man durch viel rumprobiererei nicht so einfach weiter, wie das bei Windoofs der Fall ist.

Master-X
 
Suse reicht....der Rechner reicht eigentlich auch - jedoch würd ich dann entweder ne andere Distribution nutzen oder den RAM aufstocken...

Ich such Dir mal aus meiner Linksammlung nen paar nützliche Seiten zum Thema Linux als Router raus - sind alle sehr verständlich und gut geschrieben.
Bei besonderen Probs helf ich Dir gern weiter - bin zwar auch noch nicht sooo lang Linuxer aber ab dem ersten Tag begeistert! :]
 
Also ich habe mit diesem Buch sehr gute erfahrungen gemacht, als ich mit Linux angefangen habe.
Damit hab ich hier auch auf einer alten Möhre eine reine Konsolenfirewall Installiert und konfiguriert.

grüße
 
http://www.linux-tin.org/tin.german/setupguide/server/suse/html/mailserver.htm

Einige interessante Links zur Sicherheit unter Linux oder zur Sicherheit allg.

http://www.irc-security.de/?go=firewall

http://www.debian.org/doc/manuals/securing-debian-howto/index.de.html
Dieses Dokument berscheibt den Prozess eine Debian-Standard-Installation abzusichern und abzuhärten. Es deckt die alltägliche Arbeit, ein sichere Netz-Umgebung mit Debian GNU/Linux zu schaffen ab, und gibt zusätzlich Informationen über verfügbare Sicherheits-Tools und die Arbeit des Debian Sicherheit-Teams.

http://www.debianhowto.de/howtos/de/ipac-ng/
Trafficmessung mit ipac-ng unter Debian beschreibt die Installation und Konfiguration

http://www.tecchannel.de/betriebssysteme/695/
In dem Beitrag wird von Grund auf gezeigt, wie eine dedizierte Firewall mit Linux aufgebaut wird. (Tecchannel - Teil 1) (May 9, 2001)

http://www.tecchannel.de/betriebssysteme/704/
Auf einem abgesicherten Linux lässt sich mittels ipchains eine wirkungsvolle Firewall realisieren (Tecchannel - Teil 2). (May 22, 2001)

http://www.tecchannel.de/betriebssysteme/751/
Dieser Beitrag beschreibt wie eine Iptables-Firewall mit dem Tool Firewall-Builder unter Red Hat 7.1 eingerichtet wird. (Tecchannel - Teil 3) (September 10, 2001)
 
Hi,
das einfachste und schnellste ist hier, wenn Du Dir die Distribution IPCOP installiert.
Infos und auch die Downloads findest Du schnell unter www.ipcop.de. Diese Distribution ist als Router mit Firewall, IDS, DYNDNS gedacht und ist auf reine Sicherheit aufgebaut. Eine grosse Distribution, wie z.B. SuSE funktioniert dafür natürlich auch, aber man sollte schon einiges von Linux verstehen. Das ist bei IPCOP nicht notwendig.

Peter
 
Hi!

IPCOP oder auch SMOOTHWALL stellen da ganz gute Lösungen dar. Geht auch mit einem "Schrottrechner", also sowas wie 486er. Hat zumindest bei mir mit der Smoothie geklappt.

Wenn Du eine Linux Distri verwenden möchtest, hast Du zwar mehr Einfluß durch mehr Einstellungsmöglichkeiten, aber Du solltest dann wirklich ein gutes Linux-Buch neben Dir liegen haben.

Für SuSE gibt's hier eine ganz passable Anleitung zur Konfiguration eines Routers mit einfacher Firewallfunktion (IPTABLES): http://linuxrouter.minots.net/index.php

Gruß

nowonda
 
Jo, der Rechner reicht ganz dicke. auch für suse (ein Router braucht keine grafische Oberfläche)
IPCop hab ich noch net gestet, aber das soll gut gehen, ist per Web-Frontend (einfach per Browser auf den Rechner) konfigurierbar und kann alles wichtige.

Nur lernt man da nicht wirklich was über Linux imho.

Suse 8.2 ist auch net wirklich aktuell, wenn du das verwendest (IPCop ist ne eigene Distribution), solltest du schleunigst ein Online-Update machen sobald DSL läuft.

Eine wirklich gute Seite zum Thema ist meiner Meinung nach www.adsl4linux.de
da kann man Provider und Distribution auswählen, dann bekommt man ne Anleitung, wie man nen DSL-Router baut.
 
gibts da irgendwelche Distris die sich dafür eher eignen?Aber bitte nicht sowas wie IPCOP denn ich möchte schon einiges dabei lernen.
Z.B hab ich mal gehört Red Hat soll was für Sicherheitsfanatiker sein und so halt.
Also lasst mal hören.
thx
 
Hi,

Bei mir sind 6 Rechner drann, Der Server besteht aus einem AMD K6 450 mit 256MB RAM und SuSE 8.1. Das System ist zu 90% idle, sofern man nicht irgendwas lokal/per VNC startet (KDE, Anwendungen usw.)

Drauf laufen
Samba (Fileserver)
Apache (Webserver)
SuSEfirewall2
Bind (Nameserver)
Squid (Proxyserver)
...

2GB HD und 128MB Ram sollten ausreichen, sofern Du nicht grössere, Leistungshungrigen Anwendungen laufen lassen willst.

Als Literatur kann ich Dir www.linuxfibel.de nenen, alles andere wären dann bücher, die käuflich zu erwerben sind.

Gruß
Elmar

[Edit]
Sofern die KDE nicht läuft, begnügt sich mein Server mit 24MB Ram, der Rest ist cache. Die Swappartition hat der noch nie angetastet, selbst beim transcodieren von Videos nicht.
[/Edit]
 
hallo E S,

da du den Server auch als Firewall einsetzt, warum hast du da eine graphische Oberfläche.
Ich nutze SuSE 9.0 als FW und habe davon abstand genommen, mir da eine graphische Oberfläche draufzuziehen.
Nur Konsole, mehr nicht :))

grüße
 
Hi,

die KDE ist installiert, um mal eben im keller arbeiten zu können. Im Sommer wird meine Dachwohnung ziemlich heiss und der Keller bleibt angenehm kühl. Außerdem dient der Server im Partykellerauch als Jukebox. Zudem kann man da prima irgendwas im internet nachsehen, wenn man gerade schön feiert und im Suff ein Streit entsteht ;)

Per VNC kiann man dann auch auf einer Windose parallel Linux-Zeugs machen und den Server im Keller vor sich hin ackern lassen. Auch kann man da prima per PDA einen "richtigen" PC benutzen.

Administriert wird der aber bevorzugt über die RS232 über ein IBM3101 terminal. 5sec vom power upß zum login - welcher PC kann da mithalten?

Gruß
Elmar
 
naja, das macht dann doch jeder so wie er will ;)

Meine FW steht hier in der ecke, ohne Monitor oder Tastatur. Die rödelt gemütlich bei einer CPU auslastung von 0,7% vor sich hin.
Da ist nur eine reine konsole installiert. glaube die habe ich das letzte mal vor 50 tagen neu gestartet, als ich eben was abgeändert habe.
QSC ist da von vorteil, da man da keine 24h trennung mehr hat :D

grüße
 
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