Linux in der Schule

Wir haben ca. 300 Computer in der Schule, wobei auf 150 Debian installiert ist.
Eingeloogt wird sich viva Novell.
Unser Pinguadmin ist recht fit, hilfsbereit und kompetent.
Hauptsächlich arbeiten wir allerdings mit Windows 2k & Windows XP.
Da viele Anwenungen ala wysiwyg das Lernen im Unterricht vereinfachen.

Im Unterrichtsfach Linux beschäftigten wir uns Gott sei Dank nur mit der Konsole. Lernen wichtige Befehle kennen und was mir vorallem sehr viel Spaß mach batch-scripting.
 
Ja wie ich aus einigen Poste entnehmen kann, sind viel Lehrer (zumindest an Allgemein Bildenen Schulen) einfach "unfähig" die ham nen Lehrgang von nem WE für Computer belegt und schmücken sich dann mit dem Tital "Informatiklehrer" wow.... was meine Realschule-IF-Lehrerin konnte / kann konnte ich schon mit 13... und dann auch noch besser ô.O

Wobei ich sagen muss die Lehrer auf Berufsbildenden Schulen, ich red jetzt mal von meiner, ide haben "überplan" von dem was sie mache. Mein SYA-Lehrer (Systemanwendungen etc.) der hängt zuhause den ganzen tag im Netz rum oder Codet sache. Der ist auch, soweit ich weiß, der Sysadmin von unserem IT-Schulnetz. Sprich, der und mein ITS-Lehrer haben den ganzen Kram selber aufgesetzt.

Okay, die Kaufmännischeabteilung bei uns, die setzten lieber auf "externe" Sysadmins, weil soweit ich die Kaufmänner/frauen einschätze und die Lehrer, ham die nur Plan von Excel und bissl Word *fg* ;)
 
Letztens hatte ich mit einem Lehrer aus meiner Berufschule ne diskussion, er meinte das der Direktor meint das wir Papier sparren sollten, zwecks papiergeld... wir meinten so, das das papiergeld nur ein paar eure kostet, doch die 50 Computer und 30 Laptops mit Windows Lizensen, würden hingegen mehere Tausend euro kosten (und bald kommt Vista).
Der Rektor meinte er könnte keine Linux computer einführen da die Kaufmännische schiene darauf angewiesen ist, bzw. in den Büros "da drausen" benutzen auch Excel und Word, und die schüler damit umgehen lernen müssen...

naja ich denke mir, so viel anders ist M$-Office zu Open-Office auch nicht! schade jetzt muss ich meine Presentationen auf Win machen :(
 
Original von Indiziert
Der Rektor meinte er könnte keine Linux computer einführen da die Kaufmännische schiene darauf angewiesen ist, bzw. in den Büros "da drausen" benutzen auch Excel und Word, und die schüler damit umgehen lernen müssen...

naja ich denke mir, so viel anders ist M$-Office zu Open-Office auch nicht! schade jetzt muss ich meine Presentationen auf Win machen :(
Also diese Argumentation find ich i-wie net so dolle, es gibt genügend OpenSource Projekte, sprich OpenOffice, die auch Word- und Excelfunktionallitäten bieten. Da sieht man mal, das der Rektor, sry dass ich das sage, keinen Plan hat und noch nie an einem Linuxrechner konstruktiv, bis garnicht, gearbeitet hat.

Ich persönlich, würde die Umstellung auf Linux nur begrüßen, da dies viel mehr an Leuten hat, die nicht unter vertrag stehen, daran arbeiten und Patches etc. schnell verbreiten. Zwar wird es ne große Umstellung, da müsste man dann aber langfristig durch
 
Original von Abstauber
Da sieht man mal, das der Rektor, sry dass ich das sage, keinen Plan hat und noch nie an einem Linuxrechner konstruktiv, bis garnicht, gearbeitet hat.

hi, ich kann das nur bestätigen, der Rektor hat wirklich keine ahnung, so wie alle anderen Lehrer der Berufschule, selbst der Lehrer der mir zugestimmt hat antwortete auf die frage welche Distri er benutz: "Ich benutze Linux 7.1" das sagt ja wohl alles...
man kann das auch an der Super Homepage der schule sehen^^

mfg
 
Man mag von Windows halten was man will, aber es ist nunmal traurige Tatsache, dass gerade Buchhaltungsprogramme wie Datev oder Lexware nur unter Windows anständig funktionieren und dass es keine Software für Linux gibt, die an deren Funktionalitäten auch nur annähernd rankommen. Datev ist z.B. der einzige Grund, warum es bei uns in der Firma noch einen Windows-Server gibt. Es gibt einfach keine Alternative unter Linux dafür. Von daher kann ich den Rektor verstehen, wenn er Windows-Rechner für die kaufmännische Ausbildung benötigt.
 
linux *träum*

ich bein auf einer kaufmännischen schule (jetzt 3 HAK) und habe seit diesem jahr fachzweig WINO(vertiefte wirts. info) und das einzige Linuxdingens steht im server raum der schule sonst alles XP weil ja word so schön einfach is und die leute das ja schon können..-.-

nach 2 jahren info in gym
2 jahren ifom(info managment)/winf(wirts.info access excel usw. -.-) auf der hak hab ich nun versucht michb bissl mit linux (suse 9.5 schön bei der GUI bleiben ^^) zu beschäftigen
und ich sags euch es ist schwer von der deppen sicheren handhabung von WIN XP loszukommen :( btw. hab heute endlich geschaft inet und suse zum laufen zu bringen *stolz bin* aber ich bleib dran
 
Ich hab diesen Thread mal ausgegraben.

Ich bin an einem altsprachlichen Gymnasium in RLP. Ein Lehrer, der einzige Informatiklehrer an der Schule (kein Wunder, das Fach gibts bei uns ja auch nicht), dafür sehr kompetent und ich kümmern uns um die Rechner der Schule. Ich mach dabei das Schülernetz.
Auf den freizugänglichen Rechnern läuft nur noch Gentoo. Die Schüler haben damit kein Problem, schon Kinder aus der 5. Klasse arbeiten gut damit. Bei den Lehrerrechnern haben wir auch versucht Linux durchzusetzten aber als der 10. gefragt hat, ob das Windows da nicht kaputt sei den Versuch aufgegeben.
Lizenzen für Win2k haben wir, nutzen sie dort aber nicht. Jede Woche mussten die Systeme repariert werden, weil sie einfach zu anfällig waren. Das Gentoosystem läuft seit Monaten stabil und sauber. Von der Software her kein Aufwand mehr. Alle 6 Monate verteile ich aktualisierte Bilder. Mein Vorgänger und ich haben mit Linuxbordmitteln eine Art KIOS Modus entwickelt. Sehr einfach aber sehr effektiv. Sollte sich jemand dafür interessieren, kann er ja schreiben. ;-)
In dem einen Computerraum den wir haben, läuft Win2k und Gentoo als Dualboot. Auch hier läufts stabil. Die Computer werden hier nur von Mathekursen, 10-Finger-Schreiben und der Informatik-AG genutzt. Leider haben wir große Probleme mit Vandalismus. Anscheinend lassen es einige Lehrer, dass Schüler während der Stunde PC's eintreten, Kabel durchschneiden oder RAM klauen. Mausbälle wurden geklaut, optische Mäuse angeschafft. Die wurden abgeschnitten. Die Schulleitung reagierte sofort und kompetent.
Infolehrer: Da hat einer eine Maus mitgehen lassen.
Schulleiterin: Ohhh wie süüüüß...
lehrer: Was ist daran süß?! Das ist Vandalismus und Diebstahl.
Schulleiterin: Achso...eine Computermaus.
Wunderts, dass unsere Politiker über sowas wie Bundestrojaner reden?
 
Wir haben genau zwei Linuxrechner. Den Firewallrechner (mit IPCop) und einen AMD Athlon64 im Informatikraum mit Debian, wobei der aber nur von drei Menschen (mich eingeschlossen) benutzt wird. Das ganze übrige Netz besteht aus XP Clients und zwei Win2000 Servern und ist notorisch instabil. In Informatik verbringen wir mehr Zeit damit sind, die Systeme zu reparieren, als irgendwas sinnvolles zu tun.

Ich sollte noch erwähnen, dass es die Fachschaft Informatik fertig gebracht hat, nagelneue Athlon64er durch Celerons zu ersetzen.

Letztendlich bin ich dann dazu übergegangen, in Informatik alles über SSH zu Hause zu machen, wo auch bisher keiner was gegen hatte.
 
Wir haben Win XP auf allen Rechnern, eigentlich sollte eine Firma unser Netzwerk verwalten, aber die Schule hat kein Geld mehr dafür und eshalb läuft nicht alles so richtig, wie mans gern hätte. Ich hatte mal dem verwaltendem Lehrer vorgeschlagen, eine Distri überall draufzumachen (z. B. SUSE), den Browser in die Mitte vom Desktop zu machen, damit die Internetsüchtigen kein Problem damit haben und dann im Infokurs damit zu ARBEITEN. Aber wie schon oben gesagt ist der "Informatik"-unterricht nicht auf sowas ausgelegt :(

Unser Server läuft aber mit Linux ;)
 
wir haben 1997 unsere schule komplett auf linux umgestellt und den gesamten informatikunterricht unter linux gemacht.
32 diskless-Xterminal-clientrechner in 2 infozimmern und ein surfterminal im gang (486er) einer für den schulfunk (irgendein pentium 200 glaub ich, musik und programmbeiträge lief alles über einen linuxrechner)

server hatten wir
2stück 200mhz pentium/256mb (stolz!) ram für die xterminals, tftpboot, images, anwendungen, je einer der rechner pro zimmer
einen für dns, dhcp, nis
einen als http-proxy, inet-gateway email, firewall, remote-einwahl
einen als druckserver mit 6 paralleldruckern

alles selbst installiert und konfiguriert von den infolehrern

1999/2000 war nbc-giga bei uns (erste schule in ostdeutschland) um sich das ganze im rahmen "schulen ans netz" zu zeigen.

wir haben damals einiges unternommen um die trommel für linux zu rühren (schulamt/stadtverwaltung)
und 2002 wurde die schule geschlossen......

heute läuft hier in chemnitz das sys-c projekt
dabei werden nach und nach alle schulen in eine systemlösung einbezogen. administration läuft zentral, alle schulen in einem virtuellen-vpn-netz
auf den clientrechnern läuft win+debian-server vor ort und demnächst ist auch ein debian auf den clienten verfügbar.

geht doch wenn man will, dauert eben nur....
 
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