In der Zeit, genauer gesagt in der Kolumne von Eric T. Hansen, bin ich über eine sehr interessante Idee der Occupy-Bewegung (ja, die scheint's noch zu geben) gestolpert: Die Idee basiert auf dem Umstand das viele Amerikaner durch die Immobilienkrise zwar ihre Häuser verloren, aber ihre Schulden behalten haben. Die Folge ist, dass die Banken jetzt auf einem riesigen Berg "schlechter" Schulden sitzen, die von den Schuldnern vermutlich nie getilgt werden können. Um diese Schulden loszuwerden, verkaufen die Banken die zu Paketen gebündelten Schuldscheine zu einem Bruchteil des ursprünglichen Wertes. Das Angebot zielt eigentlich auf Inkassounternehmen, die dann die Schulden für ein paar Cent pro Dollar aufkaufen können und anschliessend versuchen wenigstens ein Teil der Gesamtschuld aus den Schuldnern rauszuquetschen um Gewinn zu machen. Und genau da setzt die Occupy-Bewegung an: Sie kaufen mit Spendengeldern solche Schuldenpakete auf und informieren anschliessend die Schuldner, dass ihre Schulden sich in Luft aufgelöst haben...
Das Projekt der Occupy-Bewegung nennt sich Rolling Jubilee und wird durch Spenden finanziert. Bis jetzt wurde etwa eine halbe Million Dollar eingenommen und damit konnten "schlechte" Schulden im Wert von etwa 8 Millionen Dollar aufgekauft werden. Angesichts einer Gesamtverschuldung amerikanischer Bürger von etwa 11 Billionen Dollar ist das natürlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber die Idee ist so gut, dass Occupy jetzt damit bei den oberen Zehntausend hausieren geht und die, traditionell viel spendenden, Millionäre & Milliardäre des Landes um Unterstützung bittet.
Ich finde das ist eine schöne Idee und wenn sie angemessene Publicity & Unterstützung bekommen, kann Occupy damit vermutlich das Leben von vielen Menschen wieder lebenswert machen, die nach der Immobilienkrise alles (bis auf die Schulden) verloren hatten. Weiter so!
Quelle:
USA: Die erste gute Idee von Occupy | Politik | ZEIT ONLINE
Das Projekt der Occupy-Bewegung nennt sich Rolling Jubilee und wird durch Spenden finanziert. Bis jetzt wurde etwa eine halbe Million Dollar eingenommen und damit konnten "schlechte" Schulden im Wert von etwa 8 Millionen Dollar aufgekauft werden. Angesichts einer Gesamtverschuldung amerikanischer Bürger von etwa 11 Billionen Dollar ist das natürlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber die Idee ist so gut, dass Occupy jetzt damit bei den oberen Zehntausend hausieren geht und die, traditionell viel spendenden, Millionäre & Milliardäre des Landes um Unterstützung bittet.
Ich finde das ist eine schöne Idee und wenn sie angemessene Publicity & Unterstützung bekommen, kann Occupy damit vermutlich das Leben von vielen Menschen wieder lebenswert machen, die nach der Immobilienkrise alles (bis auf die Schulden) verloren hatten. Weiter so!
Quelle:
USA: Die erste gute Idee von Occupy | Politik | ZEIT ONLINE
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