Hallo zusammen,
ich komme nicht umhin ein bischen auszuholen, um mein Problem richtig zu beschreiben. Es mag Anfangs so aussehen, als hätte ich ein Windows-Problem, aber letztlich läuft wohl alles auf Linux hinaus.
Im August hat ein Blitz in mein Haus eingeschlagen und mit meiner Sicherungsplatte etwas "angestellt", das ich technisch nicht ganz kapiere. So bin ich jetzt seit Wochen auf der Suche nach einer Lösung, um wieder an meine Daten heranzukommen. Dabei habe ich ausschliesslich englischsprachige sites besucht, was sehr mühsam wird, wenn es ins Detail geht. Ich hoffe es finden sich hier welche, die mir weiterhelfen können. Es köönte recht spannend werden.
Zur Technik:
Ich habe einen AMD Athlon 64 3,2G mit einer Samsung HDD (SP2004C S-ATA 200G, NTFS) unter Win XP Pro laufen und eine Maxtor Shared Storage Plus 300G (MSS+) per Netzwerk angebunden. Die MSS+ hat laut Maxtor ein EXT3 Dateisystem.
Zum Problem:
Die MSS+ ist elektronisch und hardmäßig völlig in Ordnung. Sie lässt sich problemlos anpingen, wird aber von Windows nicht mehr im Netzwerk erkannt. D.h. sie kann nicht gemappt werden.
Um an meine Daten zu kommen habe ich folgende Versuche durchgeführt (meine Win-Betriebssystemplatte im PC nenne ich PC-HDD, die mit der defekten Partition MSS-HDD):
Habe die MSS-HDD aus ihrem Gehäuse ausgebaut und direkt an den PC-Bus als Slave-Platte angeschlossen. Die Platte wurde von Win erkannt.
1) Habe Ontrack EasyRecory Pro gekauft und versucht die Dateien wiederherzustellen. Totaler Fehlerschlag. Ausser dass ich mir sehr sicher bin, dass meine Daten noch da sind.
2) Mit TestDisk habe ich versucht die EXT3 Partition wiederherzustellen. Fehlschlag.
3) Habe mir als "Muster" eine neue baugleiche MSS+ gekauft und mit WinHex die ersten vier Sektoren kopiert, auf die MSS-HDD geschrieben und die MSS-HDD wieder in ihr altes Gehäuse einbegesetzt. Fehlschlag; die Platte konnte wieder nicht gemappt werden (gleiche Win-Meldung: Netzwerkpfad nicht vorhanden).
4) Ein Mitglied im Forum von OpenMSS hat mich auf eine vielleicht verrückte Idee gebracht und mir folgende Anleitung gegeben, die ansich funktionieren sollte:
Von meiner PC-HDD habe ich die ersten 512 Byte kopiert und auf die MSS-HDD geschrieben mit dem Ziel, dass Windows die MSS-HDD direkt erkennen kann. Das hat auch funktioniert, nur hatte ich noch keine Partition um das Dateisystem ansprechen zu können.
Dann habe ich in Sektor 1 ab Offset 1BE 64 Byte als EXT3-Partition geschrieben (jeweils 4 Bytes invertiert von der Kopie aus Sektor 2 der neuen MSS-HDD) und mit 55AA abgeschlossen. Die Idee war mit TotalCommander und dem ex2fs Plugin auf das Dateisystem zu kommen. Dannach startete Windows nicht mehr; möglicherweise liegt es an den 2 gleichen MBRs auf der PC-HDD und MSS-HDD. Ich komme jetzt also nicht mal mehr an die Platte heran, um den alten Zustand wieder herstellen zu können.
Jetzt kommt Linux ins Spiel.
Habe mir eine KNoppix 5.01 Boot-CD erstellt, gestartet und prompt wurden beide Platten erkannt. Unter Knoppix kann ich auf die PC-HDD mit zugreifen, die MSS-HDD sehe ich aber nur dargestellt mit 3 Driveicons als hdc1, hdc2 und hdc3 mit jeweils 566 B Größe - sind wohl 3 Partitionen ? Nun ist meine Idee, die ersten 512 Byte von Sektor 1 mit Nullen zu überschreiben, um von vorne beginnen zu können. Da ich Bedenken habe mit falscher Syntax mir die Platte zu weit zu überschreiben, bitte ich hier um Unterstützung. Bin natürlich um jede Idee dankbar, wie ich wieder an meine Daten komme. Vielleicht ist mein Vorgehen ja auch nicht der beste Weg, jemand hat das schon einmal gemacht oder ihr sagt mir alles Quatsch, mach´s so und so ...
Also um die 512 Nullen zu schreiben wollte ich unter KNoppix folgenden Command ausführen: dd if=/dev/null of=/dev/hdc1 bs=512 count=1
Ist das korrekt ? Wo gibt man eigentlich den command ein unter Knoppix ein (sorry, bin blutiger Linux-Anfänger, aber ich fange an Linux zu mögen) ? Soll ich meine PC-HDD besser vorher abhängen ?
In der Hoffnung auf Hilfe
Henri
ich komme nicht umhin ein bischen auszuholen, um mein Problem richtig zu beschreiben. Es mag Anfangs so aussehen, als hätte ich ein Windows-Problem, aber letztlich läuft wohl alles auf Linux hinaus.
Im August hat ein Blitz in mein Haus eingeschlagen und mit meiner Sicherungsplatte etwas "angestellt", das ich technisch nicht ganz kapiere. So bin ich jetzt seit Wochen auf der Suche nach einer Lösung, um wieder an meine Daten heranzukommen. Dabei habe ich ausschliesslich englischsprachige sites besucht, was sehr mühsam wird, wenn es ins Detail geht. Ich hoffe es finden sich hier welche, die mir weiterhelfen können. Es köönte recht spannend werden.
Zur Technik:
Ich habe einen AMD Athlon 64 3,2G mit einer Samsung HDD (SP2004C S-ATA 200G, NTFS) unter Win XP Pro laufen und eine Maxtor Shared Storage Plus 300G (MSS+) per Netzwerk angebunden. Die MSS+ hat laut Maxtor ein EXT3 Dateisystem.
Zum Problem:
Die MSS+ ist elektronisch und hardmäßig völlig in Ordnung. Sie lässt sich problemlos anpingen, wird aber von Windows nicht mehr im Netzwerk erkannt. D.h. sie kann nicht gemappt werden.
Um an meine Daten zu kommen habe ich folgende Versuche durchgeführt (meine Win-Betriebssystemplatte im PC nenne ich PC-HDD, die mit der defekten Partition MSS-HDD):
Habe die MSS-HDD aus ihrem Gehäuse ausgebaut und direkt an den PC-Bus als Slave-Platte angeschlossen. Die Platte wurde von Win erkannt.
1) Habe Ontrack EasyRecory Pro gekauft und versucht die Dateien wiederherzustellen. Totaler Fehlerschlag. Ausser dass ich mir sehr sicher bin, dass meine Daten noch da sind.
2) Mit TestDisk habe ich versucht die EXT3 Partition wiederherzustellen. Fehlschlag.
3) Habe mir als "Muster" eine neue baugleiche MSS+ gekauft und mit WinHex die ersten vier Sektoren kopiert, auf die MSS-HDD geschrieben und die MSS-HDD wieder in ihr altes Gehäuse einbegesetzt. Fehlschlag; die Platte konnte wieder nicht gemappt werden (gleiche Win-Meldung: Netzwerkpfad nicht vorhanden).
4) Ein Mitglied im Forum von OpenMSS hat mich auf eine vielleicht verrückte Idee gebracht und mir folgende Anleitung gegeben, die ansich funktionieren sollte:
Von meiner PC-HDD habe ich die ersten 512 Byte kopiert und auf die MSS-HDD geschrieben mit dem Ziel, dass Windows die MSS-HDD direkt erkennen kann. Das hat auch funktioniert, nur hatte ich noch keine Partition um das Dateisystem ansprechen zu können.
Dann habe ich in Sektor 1 ab Offset 1BE 64 Byte als EXT3-Partition geschrieben (jeweils 4 Bytes invertiert von der Kopie aus Sektor 2 der neuen MSS-HDD) und mit 55AA abgeschlossen. Die Idee war mit TotalCommander und dem ex2fs Plugin auf das Dateisystem zu kommen. Dannach startete Windows nicht mehr; möglicherweise liegt es an den 2 gleichen MBRs auf der PC-HDD und MSS-HDD. Ich komme jetzt also nicht mal mehr an die Platte heran, um den alten Zustand wieder herstellen zu können.
Jetzt kommt Linux ins Spiel.
Habe mir eine KNoppix 5.01 Boot-CD erstellt, gestartet und prompt wurden beide Platten erkannt. Unter Knoppix kann ich auf die PC-HDD mit zugreifen, die MSS-HDD sehe ich aber nur dargestellt mit 3 Driveicons als hdc1, hdc2 und hdc3 mit jeweils 566 B Größe - sind wohl 3 Partitionen ? Nun ist meine Idee, die ersten 512 Byte von Sektor 1 mit Nullen zu überschreiben, um von vorne beginnen zu können. Da ich Bedenken habe mit falscher Syntax mir die Platte zu weit zu überschreiben, bitte ich hier um Unterstützung. Bin natürlich um jede Idee dankbar, wie ich wieder an meine Daten komme. Vielleicht ist mein Vorgehen ja auch nicht der beste Weg, jemand hat das schon einmal gemacht oder ihr sagt mir alles Quatsch, mach´s so und so ...
Also um die 512 Nullen zu schreiben wollte ich unter KNoppix folgenden Command ausführen: dd if=/dev/null of=/dev/hdc1 bs=512 count=1
Ist das korrekt ? Wo gibt man eigentlich den command ein unter Knoppix ein (sorry, bin blutiger Linux-Anfänger, aber ich fange an Linux zu mögen) ? Soll ich meine PC-HDD besser vorher abhängen ?
In der Hoffnung auf Hilfe
Henri