Programmiersprache der Zukunft?

Was ist für euch die Programmiersprache der Zukunft (für Windows, Linux , Unix, MacOS X oder für Webandwendungen ist egal).
Bitte mit Begründung!

mfg Fat Tony
 
java und C# (bzw. .NET framework)

begründung:
plattformunabhängig, umfangreiche bibliotheken, viele einsatzgebiete (desktopanwendungen, web, ...), sprachlich einfach gut
 
die Programmiersprache der Zukunft hat noch keinen namen.. aber da wir auch noch nicht die entsprechenden quantencomputer haben is das eh egal :D
 
Im PC Bereich in absehbarer Zeit meiner Meinung nach eine Sprache die auf C basiert (C++ oder auch Variante von Arthi)
Allgemein jedoch wahrscheinlich Java eben wegen seiner Plattformunabhängigkeit und den vielen Einsatzmöglichkeiten in Handys und ähnlichem.
C# wird sich niemals so durchsetzen wie die "normalen" C Varianten da Linux Systeme die Version niemals so unterstützen werden.

PHP wird im dynamischen Webbereich dominieren.

Es gibt einfach zu viele Einsatzmöglichkeiten für ne Programmiersprache deswegen wird es nie die Sprache geben. Sprachen wie Perl haben einen ganz anderen Einsatzzweck als Vb und es wird niemals eine Sprache geben die alles so gut kann wie die darauf spezialisierten Sprachen
 
Programme und Betriebssysteme
Windows C# das ist denke ich so gut wie sicher
bei Linux wird es wohl keine große Veränderung geben C/C++

Web ganz klar PHP

Also wie es wohl die meisten schon bemerkt haben, ganz klar auf C aufbauend, wieso sollte man auch altbewertes ändern. ;)
 
Wie Phuket richtig sagte, hängt die Wahl der Sprache vom Zweck des zu schreibenden Programmes ab.
Wenn ich ein Script schreiben will, dass mir in der Shell beim Login "Hallo" schreibt, nehm ich nicht erst den C-Compiler her sondern bediene mich idealerweise der bash-Scriptsprache.
Wenn ich eine Webpage schreiben will, auf der einfach nur eine Adresse ausgegeben wird, nehm ich auch HTML und nicht PHP.
Waher ist die Fragestellung, was die beste oder eben auch zukunftsfähigste Sprache ist, unsinnig in meinen Augen.
 
Original von Chris
Wenn ich eine Webpage schreiben will, auf der einfach nur eine Adresse ausgegeben wird, nehm ich auch HTML und nicht PHP.

1. HTML ist keine Programmiersprache sondern eine Seitengestaltungssprache.
Okay ein bisschen unssinnig ist die Frage schon.
Aber ich dachte immer, dass Java eher Linux ist und nicht C++.

mfg Fat Tony
 
Ich tendiere zu Java wg der Plattformunabhängigkeit (Win,Lin,Solaris,Mac,Handys...) und weil es ebenfalls rasant weiterentwickelt wird (nicht nur von SUN sondern auch von vielen Usergroups).
 
Glaubst du auch das C++ von Java abgelöst wird oder C++ die führende Rolle in der Programmierung verliert?

mfg Fat Tony
 
@Tec: Möglich, für mich allerdings nur im privaten HomeOffice-Bereich vorstellbar. Bei allen anderen scheiterts an der Performance.
 
Performance wird ständig verbessert und in Zeiten von GHZ-Rechnern ist das ein Argument das eigentlich nicht mehr zählt. Im Webserver Bereich konkurriert JSP stark mit ASP und hat den Vorteil das es nichts kostet. Apache Tomcat ist free ebenso die JSP-Taglibs im Gegensatz zu ASP, bei welchem man nen IIS und das .NET-Framework benötigt (was beides Lizensgebühren kostet) und beides nur auf M$ Plattformen läuft.
 
hi leute.
ich habe vor ca. nem halben jahr nen report gesehen, das italienische programmer ein program geschrieben haben, in dem der kunde seine wünsche eingibt und das program ein voll funktionsfähiges program geschrieben hat was dann auf exakt seine bedürfnisse zugeschnitten war.

steckte damals allerdings noch in den kinderschuhen.
das halte ich für sehr übel zukunftsträchtig, da dies auch wieder arbeitsplätze kosten dürfte :(

mfg gucky
 
hallo!

Ich habe schon mal darüber gelesen, ich glaube es nennt sich "eclipse" und ist in Version 3.0 erschienen.
Die Idee dazu hatten IBM, Sun und Yoxos.(glaube ich zumindest)

Die Programme werden in Java geschrieben.

um z.B. ein sichtbares Fenster auszugeben gibt man folgende Zeilen Code in den
"Visual Editor" (so nennt sich die IDE von eclipse)

Runtime
Graphical Editing Framework
Eclipse Developement
Visual Editor Source
UI Development
Visual Editor

Trotzdem glaube ich, dass sich das nicht durchsetzen wird. Außerdem braucht man ja Programmierer die diese IDE's programmieren und so etwas kann niemals mit echter Programmierung in Konkurrenz treten. Oder was meint ihr?

mfg Fat Tony
 
ich persönlich gehe davon aus, dass der trend, der mit dem .NET framework begonnen hat sich weiter fortsetzen wird. d.h. die weitgehende integration verschiedenerimperativer sprachen, die eigentlich mehr und mehr zu dialekten verkommen werden. die wirklichen unterschiede wird man dann zwischen den vertretern von zB funktionalen un imperativen sprachen finden.
 
Original von Tec
Performance wird ständig verbessert und in Zeiten von GHZ-Rechnern ist das ein Argument das eigentlich nicht mehr zählt.
Hm, würd' ich so nicht sagen.
Die Performance von Java-Anwendungen im Vergleich zu Cpp bzw. Assembler (Ok, Assembler ist kein guter Vergleich) ist noch sehr schlecht, rechenintensive Programme wie Computerspiele (extrem wichtig) oder CAD bzw. Bildbearbeitung etc. werden bestimmt nie in Java geschrieben, weil es ja wegen der Interportabilität nicht so effizient arbeiten kann wie Cpp.
Bei Tools und kleineren Programmen würde ich persönlich Java vorziehen, wegen der einfacheren Entwicklung und der so viel gelobten, schon erwähnten Portabilität.
Ich glaube, es wird sich gar nicht so viel im Bereich Programmiersprache tun, eher werden Computer auf neuraler Basis andere Möglichkeiten aufwerfen, aber das ist schon wieder ein anderes Thema.
 
Hallo,
ich glaube die Sprache Dylan wird es nocht weit bringen, denn im Gegensatz zu C (C++) hat es viele Vorteile.

Hier ein kleiner Text aus der Datenschleuder #82:

Dylan ist eine dynamisch und stark typisierte, objekt-orientierte Sprache mit Funktionen höherer Ordnung. Eine optionale statische Typsierung von Bindungen ermöglicht es dem Optimierer, bestimmte Typchecks und Methodendispatches zur Compile-Zeit zu erle-digen, und damit in kritischen Code-Sektionen die Ausführgeschwindigkeit zu erhöhen (optimistic type inferencing). Dylan ist in vielen Aspekten mit Lisp ver-wandt, hat in Gegensatz zu diesem jedoch eine Pas-cal-artige Syntax, die sicherlich vielen Programmierern vertrauter ist.

Sämtliche nicht von L4 bereitgestellten Mechanismen: Speicherverwaltung, Gerätetreiber, Netzwerkprotokol-le, Systemdienste etc. werden in Dylan implementiert. Der Adreßbereich ist für alle Prozesse einheitlich, dies ermöglicht das Einziehen von zusätzlichen Zugrifss-schutzbereichen (protection domains) zwischen Modu-len, ohne daß dazu ein IPC-Interface programmiert werden muß, wie das bei Interfaces zwischen z.B. UNIX-Prozessen der Fall ist.

Es existiert keine semantische Grenze mehr zwischen Kernel und Programmen, es gibt nur noch Module, Objekte, und Funktionsaufrufe. Die Systemsicherheit wird dadurch gewährleistet, daß jedes Modul nur noch die ihm zur Verfügung gestellte API benutzen kann, und diese Grenze auch nicht durch Manipulation von Pointern verletzen kann. Zusätzlich können die Adreß-bereiche anderer Module beim Funktionsaufruf ausge-blendet werden (function call boundary == protection domain boundary).

Der größte Nachteil an C (C++) ist, das man den Pointer manipulieren kann.

Wenn ein Prog in C einen Bug anfällig ist, kann ein Exploit schnell das ganze System übernehmen.

Mit Dylan würde das ganze System nur noch aus Modulen bestehen, und ein Fehler wäre dann im Modul begrentzt.

Als erster interessanter Dienst käme ein Server für Verschlüsselung in Frage. Statt zum Beispiel einen PGP- oder ssh-Schlüssel in Linux aufzubewahren, wo er im Falle eines Systemeinbruchs kompromittiert wäre, wird er in einem sicheren Bereich in einem Dylan-Subsystem gehalten.
 
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