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die Programmiersprache der Zukunft hat noch keinen namen.. aber da wir auch noch nicht die entsprechenden quantencomputer haben is das eh egal
Original von Chris
Wenn ich eine Webpage schreiben will, auf der einfach nur eine Adresse ausgegeben wird, nehm ich auch HTML und nicht PHP.
Hm, würd' ich so nicht sagen.Original von Tec
Performance wird ständig verbessert und in Zeiten von GHZ-Rechnern ist das ein Argument das eigentlich nicht mehr zählt.
Dylan ist eine dynamisch und stark typisierte, objekt-orientierte Sprache mit Funktionen höherer Ordnung. Eine optionale statische Typsierung von Bindungen ermöglicht es dem Optimierer, bestimmte Typchecks und Methodendispatches zur Compile-Zeit zu erle-digen, und damit in kritischen Code-Sektionen die Ausführgeschwindigkeit zu erhöhen (optimistic type inferencing). Dylan ist in vielen Aspekten mit Lisp ver-wandt, hat in Gegensatz zu diesem jedoch eine Pas-cal-artige Syntax, die sicherlich vielen Programmierern vertrauter ist.
Sämtliche nicht von L4 bereitgestellten Mechanismen: Speicherverwaltung, Gerätetreiber, Netzwerkprotokol-le, Systemdienste etc. werden in Dylan implementiert. Der Adreßbereich ist für alle Prozesse einheitlich, dies ermöglicht das Einziehen von zusätzlichen Zugrifss-schutzbereichen (protection domains) zwischen Modu-len, ohne daß dazu ein IPC-Interface programmiert werden muß, wie das bei Interfaces zwischen z.B. UNIX-Prozessen der Fall ist.
Es existiert keine semantische Grenze mehr zwischen Kernel und Programmen, es gibt nur noch Module, Objekte, und Funktionsaufrufe. Die Systemsicherheit wird dadurch gewährleistet, daß jedes Modul nur noch die ihm zur Verfügung gestellte API benutzen kann, und diese Grenze auch nicht durch Manipulation von Pointern verletzen kann. Zusätzlich können die Adreß-bereiche anderer Module beim Funktionsaufruf ausge-blendet werden (function call boundary == protection domain boundary).
Als erster interessanter Dienst käme ein Server für Verschlüsselung in Frage. Statt zum Beispiel einen PGP- oder ssh-Schlüssel in Linux aufzubewahren, wo er im Falle eines Systemeinbruchs kompromittiert wäre, wird er in einem sicheren Bereich in einem Dylan-Subsystem gehalten.