RedHat: Namenstreit um Fedora

  • Themenstarter Themenstarter Rushjo
  • Beginndatum Beginndatum
R

Rushjo

Guest
Wie heise.de in der neusten Online-Ausgabe berichtet,
stellt sich für RedHat nur ein neues, unerwartetes Problem mit Ihrem freien, non-supported
Linux-Desktop-Projekt. Dies wurde von RedHat auf den Namen "Fedora" getauft und den Name
liess sich RedHat bei "United States Patent and Trademark Office" sichern. Nur das Problem ist,
das der Name "Fedora" schon lange vorher verwendet wurde, unter anderem durch Forscher der
"Universitäten Cornell und Virginia". Diese haben seit 1998 ein Open-Source-Management unter
diesem Produktnamen, das Informationen von digitalen Bibliotheken und anderen Informations-
systemen durch Web-basierte Techniken wie XML zusammenführt und unter einer einheitlichen
Oberfläche zugänglich macht. Die Forscher hätten sich laut eigenem Bekunden bemüht, sich mit
RedHat zu einigen, aber dies sei alles durch RedHat strikt abgelehnt worden. Ausserdem seien die
Forscher durch die Verwendung des Namens "Fedora" durch RedHat zu einer erheblichen Aufklä-
rungsarbeit über den Unterschied zwischen RedHat's Fedora und Ihr Fedora gezwungen gewesen.
Nun werden von Seite der amerikanischen Universitäten rechtliche Schritte gegen RedHat geprüft.

Weiterhin sei der Name "Fedora" garnicht so neu und schon 1988 erstmals aufgetaucht als Bezeich-
nung für eine "Europäische Vereinigung von Studenten" in Belgien ("Forum Européen de l'Orientation Académique" = FEdOrA).

Das fängt ja gut an mit dem End-User-Linux-Projekt von RedHat.

MfG Rushjo

[1] Quelle, heise.de (deutsch)
[2] Quelle, Forum Europ?en de .... (english)
[3] Quelle, Universitäten Cornell & Virginia (english)
 
himmel, kann den hüten mal einer kräftig auf den hinterkopf schlagen?
 
Zurück
Oben