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Zum Entsetzten von 200 anwesenden Sicherheitsexperten gelang es dem deutschen Informatiker Tobias Klein auf dem Kongress "IT Defense 2005" in Köln, innerhalb von Sekunden alle Barrieren zu überwinden. Das von ihm geschriebene Computerprogramm "Zecke" schleuste potenziell gefährliche Befehle durch die Firewall. Die Schutzwälle standen wie Scheunentore offen, da sie von dem Angriff nichts mitbekamen. Im Ernstfall wäre der Angriff schon deshalb besonders fatal gewesen, da er sich im Nachhinein nicht hätte rekonstruieren lassen.
Die "Zecke" operiert nur im flüchtigen Hauptspeicher des Computers und vermeidet sorgsam alle Operationen, die Spuren hinterlassen könnten. Bei der anschließenden Kontrolle zeigten sämtliche Protokolldateien hinterher nur grüne, also unbedenkliche Einträge.
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Kleins Trick: Er gab den hinter den elektronischen Firmentoren lagernden Programmen Anweisungen, mit denen er sich einen privaten Zugang durch die Schutzmauern bauen konnte. Da die "Firewalls" den eigenen Programmen blind vertrauten, reagierten sie nicht.
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Fazit
Was den in Köln anwesenden Fachleuten besonders den Angstschweiß auf die Stirn trieb: Die von Tobias Klein aufgezeigte Schwachstelle ist kein Programmierfehler einer einzelnen Firewall, sondern eine systembedingte Lücke. "Gegen diese Lücke gibt es noch kein Patentrezept", glaubt Tobias Klein, "nur die Ausdehnung der Schutzmaßnahmen auf die Anwenderprogramme und die Kombination aller bekannten Maßnahmen Sicherheitsmaßnahmen kann diese Lücke kurzfristig wieder schließen". Ein möglicher Ausweg ist, innerhalb des Firmennetzes strenge Restriktionen für Nutzer und Programme aufzustellen. Wenn alles verboten ist, was nicht wegen der betrieblichen Abläufe erlaubt werden muss, kann ein Eindringling zumeist keinen wirklich großen Schaden anrichten.
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Quelle: Tom's Hardware Guide vom 04.02.2005
Hier gehts zum Gesamtartikel.
greetz
magic
Erschreckende Entwicklung, die sich da anbahnt...
Zum Entsetzten von 200 anwesenden Sicherheitsexperten gelang es dem deutschen Informatiker Tobias Klein auf dem Kongress "IT Defense 2005" in Köln, innerhalb von Sekunden alle Barrieren zu überwinden. Das von ihm geschriebene Computerprogramm "Zecke" schleuste potenziell gefährliche Befehle durch die Firewall. Die Schutzwälle standen wie Scheunentore offen, da sie von dem Angriff nichts mitbekamen. Im Ernstfall wäre der Angriff schon deshalb besonders fatal gewesen, da er sich im Nachhinein nicht hätte rekonstruieren lassen.
Die "Zecke" operiert nur im flüchtigen Hauptspeicher des Computers und vermeidet sorgsam alle Operationen, die Spuren hinterlassen könnten. Bei der anschließenden Kontrolle zeigten sämtliche Protokolldateien hinterher nur grüne, also unbedenkliche Einträge.
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Kleins Trick: Er gab den hinter den elektronischen Firmentoren lagernden Programmen Anweisungen, mit denen er sich einen privaten Zugang durch die Schutzmauern bauen konnte. Da die "Firewalls" den eigenen Programmen blind vertrauten, reagierten sie nicht.
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Fazit
Was den in Köln anwesenden Fachleuten besonders den Angstschweiß auf die Stirn trieb: Die von Tobias Klein aufgezeigte Schwachstelle ist kein Programmierfehler einer einzelnen Firewall, sondern eine systembedingte Lücke. "Gegen diese Lücke gibt es noch kein Patentrezept", glaubt Tobias Klein, "nur die Ausdehnung der Schutzmaßnahmen auf die Anwenderprogramme und die Kombination aller bekannten Maßnahmen Sicherheitsmaßnahmen kann diese Lücke kurzfristig wieder schließen". Ein möglicher Ausweg ist, innerhalb des Firmennetzes strenge Restriktionen für Nutzer und Programme aufzustellen. Wenn alles verboten ist, was nicht wegen der betrieblichen Abläufe erlaubt werden muss, kann ein Eindringling zumeist keinen wirklich großen Schaden anrichten.
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Quelle: Tom's Hardware Guide vom 04.02.2005
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greetz
magic
Erschreckende Entwicklung, die sich da anbahnt...