Schule aufhören und FH oder doch was anderes ?

Also momentan gehe ich in die 10.Klasse eines allgemeinen stinknormalen Gymnasiums in Niedersachsen. Mein Notendurchschnitt is nicht so toll, was vorallem an Französisch sowie anderen Sprachen liegt. Bin nicht ganz der Sprachexperte obwohl ich englisch recht gut kann. Mein Interessenschwerpunkt liegt was die Schulfächer angeht ganz klar auf den Naturwissenschaftlichen Fächern, sprich: Mathe, Physik, Chemie und ggf. Bio. Bin schon mal sehr knapp an der Versetzung vorbeigerattert, und auch so ist es jedes Jahr spannend wie ich weiterkomme. Hab's bisher aber immer wieder hinbiegen können. Bin also bisher noch nicht sitzengeblieben oder so. Ob ich das Abi an dieser Schule schaff weiß ich allerdings nicht genau. Deswegen hab ich mir schon gedanken über alternative Möglichkeiten gemacht. Ob ich das Gymnasium weitermache werden wohl meine Noten der 11ten entscheiden sowie die Oberstufenreform die bald in Kraft tritt, dann soll man ja zwischen verschiedenen Profilen wählen können. Auch wenn sich keiner genauer was darunter vorstellen kann. Wäre gut wenn da jemand genauere Informationen hätte. Ich bin alles in allem zu folgenden 2 Möglichkeiten gekommen:

-Ich reiß mich zusammen und lern fleißig sodass ich mit Mühe und Not mein Abi schaff. Auch auf die Gefahr hin in der Oberstufe möglicherweise ein Jahr wiederholen zu müssen.

-Ich mache noch die 11te und anschließend ein 1 jähriges Praktiukum sodass ich die Fachhochschulreife hab und geh dann auf die FH studieren (optional anschließend noch ein Studium an der Uni)

Momentan bin ich total unentschieden, diese beiden Möglichkeiten halte ich aber am vernümftigsten. Was ich studieren würde steht aber noch in den Sternen, wahrscheinlich aber Informatik oder etwas anderes mit Schwerpunkt Computertechnik. Leider ist es so das mit der Oberstufenreform auch noch die 13te Klasse abgeschaffen wird sodass in einem Jahr plötzlich doppelt soviele Abiturienten dastehen. Da ich ,wenn ich mein Abi überhaupt schaffe, es keine besondere Glanzleistung wird werde ich wohl im Konkurenzkampf gnadenlos untergehen. Selbst wenn ich 1 Jahr sitzenbleiben sollte komme ich in den Jahrgang der dann nur noch 12 Jahre hat sodass mich das gleiche erwartet. Das könnte ich mit dem Studium an der FH umgehen, hätte aber kein Abi.

Was soll ich machen ? Welchen Weg sollte ich einschlagen ? Was empfehlt ihr mir ? ?(
 
Ich reiß mich zusammen und lern fleißig sodass ich mit Mühe und Not mein Abi schaff. Auch auf die Gefahr hin in der Oberstufe möglicherweise ein Jahr wiederholen zu müssen.
Wenn Du Dein Abi nur mit Müh und Not schaffst, wie willst Du denn dann Informatik studieren? Weißt Du überhaupt, was da alles von Dir verlangt wird?

Ich kann Dir nur den Rat geben, Dich in dieser Zeit reinzuknien und einen vernünftigen Abschluß zu machen, denn später wirst Du es bereuen!
 
Ich selbst stecke nun seit 09/04 in meiner ausbildung und kann nur sagen, dass die Schulzeit die zeit war, in der man am meisten "eier schaukeln" konnte. Wer nun sein Abi "nur" mit ach und krach schafft, wird es später wirklich nicht leicht haben.

Lasst euch bloß nicht auf leute ein, die sagen: Ach, uni is locker - bissel rumhängen und nem prof zuhören -- natürlich. im ersten mom ist es das, aber später kommt's erwachen.

eine "recht gute" Freundin von mir studiert auf lehramt. Abi mit 1,6 (oder besser?) und nun grade eine mathe-prüfung mit ach und krach geschafft (verdammt knapp)
 
Ich kenn da auch jemanden, nennen wir ihn doch einfach mal ... Tec :D, der studiert Informatik und hat mir da mal ein wenig Prüfungsstoff zugeschickt ... das is der Hammer, was die da alles büffeln müssen.

Lasst euch bloß nicht auf leute ein, die sagen: Ach, uni is locker - bissel rumhängen und nem prof zuhören -- natürlich. im ersten mom ist es das, aber später kommt's erwachen.
Ne, das sind die, die BWL studieren ;P
 
nun gut, *schluck*, dann muss meine Faulheit ein wenig beiseite geschoben werden, denn das ist der Hauptgrund für alle meine Probleme. Den Stoff kann ich eigentlich. Und dumm bin ich auch nicht, was man daran sehen kann das wenn ich meinen innerin Schweinehund überwinde und ein wenig lerne fast immer ne 2 oder ähnliches schaff. (Außer in Französisch ;) )

Ich kann Dir nur den Rat geben, Dich in dieser Zeit reinzuknien und einen vernünftigen Abschluß zu machen, denn später wirst Du es bereuen!

Hmm, ja, das wird wohl das Beste sein. Naja, ein Spaß wird das nicht grad :(


Weiß jemand von euch genaueres zur Oberstufenreform ? Ich weiß nicht ob die nur in Niedersachsen oder auch in anderen Bundesländern gemacht wird, vielleicht sogar national. Aber es soll dann wählbare Profile geben wie z.B. sprachliche oder naturwissenschaftliche Profile bei denen sich die Kurse d.h. der Stundenplan je nachdem ändert und richtet. Dann hat man z.B. nur 3 Stunden englisch pro Woche dafür aber 7 Stunden Mathe oder so. Weiß aber auch nicht genau wie das abläuft. Und mit den ganzen LKs.


PS: Kennt von euch jemand Love Hina ? Falls ja, ihr könnt mich exellent mit Keitaro vergleichen, ich seh sogar genau so aus 8)
 
also bei mir sah das in der zehnten auch nich gut aus ;)

war einfach zu faul

jetzt sitz ich in der 12. und alles läuft gut also ich empfehle dir weiterzumachen
 
Auch von mir der Rat:
Hänge Dich rein und mach nen guten Schnitt - irgendwann ärgerst Du Dich nur!

eine "recht gute" Freundin von mir studiert auf lehramt. Abi mit 1,6 (oder besser?) und nun grade eine mathe-prüfung mit ach und krach geschafft (verdammt knapp)
Allerdings solltest Du nicht vergessen, dass Wissen und Verstehen zweierlei Dinge sind...ich kenn da 'ne Menge Frauen mit super Abi-Schnitt und Totalversagen beim Studium.
Außerdem sagt die Abinote etc. nichts darüber aus, wie gut man mit dem jeweiligen Prof klar kommt - hatte in der Lehre Theorie mit 89% und Praxis mit 91% bestanden, Fachhochschulreife dann mit 1,3 (lediglich Chemie, Sozialkunde [eine Hexe als Lehrerin] und Englisch mit 2) - und trotzdem hat das Vordiplom gerade mal ne 2,8 - derzeit steh ich bei 2,5. Ein Bsp.ist Physik - in der FOS mit 1,0 durch - auf der FH mit Ach und Krach anna 4 vorbei - nicht weil ich das ncht kann oder kapiere, der Prof und seine Prüfungsansichten sind einfach sehr...ähm..bescheiden.

Das könnte ich mit dem Studium an der FH umgehen, hätte aber kein Abi.
Ich erkenne dort eine Fehleinschätzung der Ansprüche auf einer FH - es ist sogar von Vorteil, wenn man vor Besuch einer solchen einen Beruf im Fachgebiet erlernt.
Das Leistungsniveau auf einer FH variiert natürlich von Standort zu Standort - hier in Dresden ist es recht hoch und die Profs halten was auf die FH und wir haben somit einen recht hohen "Ausschuss".
 
ich war auch mal in deiner situation.
hatte das abi dann ned geschafft und mach heute die fachhochschulreife nach, damit ich studieren kann.

damals als ich aufm gymi war, war mir nicht klar warum ich das tue. ich würde mich druchaus als begabt bezeichnen, aber wenn ich kein ziel habe, dann ist mir nicht klar warum ich dafür arbeiten soll.

nach dem nicht bestandenen abi dann hab ich mich ernsthaft mit meinen zielen auseinander gesetzt. ich wünschte meine eltern hätten mir das früher mal gesagt, aber die leben nur so vor sich hin.

ich empfehl dir, schreib dir auf, was sind deine interessen, eventuell berufsziele, wenn du diese schon weisst. mach dir klar welche vorraussetzung für genau dieses ziel klar und halte dieses ziel (zb NC für universität X mit studiengang Y ) schriftlich fest.
am besten du schreibst es ganz gross auf die erste seite deines schulblocks (so mach ich das jetzt wenn ich ein ziel hab).
 
Sieh zu das du das Abi bekommst damit hast du schon mal ne einigermassen gute Grundlage besser als es nicht zu machen und es später zu bereuhen...

Was Noten angeht sie sagen nicht wirklich was aus... Meist kann man schon gute Noten bekommen wenn man die Lehrer kennt also Ihre Eigenschaften manchen Lehrern ist es scheiß egal das man pünktlich ist hauptsache man kennt seinen stoff... andere reißen einen den Kopf ab kommt man nur ne Sekunde zu spät... wenn man da mit umgehen kann mit den eigenschaften der Leute dann hat man es schon mal erheblich leichter und bessere Noten meist auch ;)
Klar können muss man den Kram dennoch :D
 
Tja hier meine Erfahrungswerte:

War im Gym auch saufaul und hab das Abi noch mit ach und krach geschaft. Wie du war ich in Sprachen nicht unbedingt top und hab in 1. Linie ebenfalls mit Französisch gekämpft.

Da ich natürlich am Tag nach dem Abi nicht umgehend fleißiger war, ich zu faul zum Arbeiten war begann ich mit dem Studium.

Eigentlich nicht die Vorraussetzung für ein Studium generell. Da mich aber die Themen interessiert haben (beim Studium hab ich mir ja das Themengebiet selber ausgesucht) und ich bei den Vorlesungen begann auf einmal aufzupassen und zuzuhören statt die Zeit abzusitzen, hab ich das Studium prima hinbekommen ohne jetzt gleich zum Streber zu mutieren.

Fazit: Abi hinbiegen da extrem wichtig. Dann studieren, aber nicht die Zeit vertrödeln. Wenns Spaß macht gehts ganz von alleine (naja lernen wirst trotzdem müssen), wenn nicht die Notbremse ziehen und Arbeiten gehen (nicht sinnlos die Jahre an der Uni vertrödeln).
 
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