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Im Patentstreit um SCO-Code, der angeblich in Linux enthalten sein soll, ist eine für die Abzocker-Firma verhängisvolle E-Mail aufgetaucht.
Die E-Mail lege nahe, dass eine von SCO selbst durchgeführte Suche nach möglichen Patentverletzungen erfolglos verlaufen sei, berichtet "Cnet". SCO habe bestätigt, dass die E-Mail aus dem Jahr 2002 authentisch sei.
Die E-Mail bei Groklaw stammt von einem Techniker des Unternehmens und wurde am 13. August 2002 von einem Senior Vice President an den SCO-Chef Darl McBride weiter geleitet.
"Am Ende haben wir absolut nichts gefunden, das heißt keinen Beweis für irgendeine Copyright- Verletzung oder was auch immer", heißt es darin.
Der Gutachter Bob Schwartz war zuvor damit beauftragt worden, den Code verschiedener Linux-Versionen mit dem SCO-Code zu vergleichen - laut E-Mail ohne Erfolg.
SCO hatte in den neunziger Jahren unter dem Namen Caldera Systems selbst mit Linux-Software gehandelt, die Entwicklung im Sommer 2003 jedoch eingestellt.
Ob die kursierende E-Mail als Beweisstück vor Gericht stichhaltig sein könnte, wird von Beobachtern allerdings bezweifelt.
Details der Untersuchung würden nicht erwähnt, schreibt "Cnet". "Diese E-Mail erzeugt möglicherweise mehr Fragen als Antworten", meint SCO-Sprecher Blake Stowell. Zudem ist nicht klar, ob McBride die E-Mail erhalten hat - wenn doch, dann habe er wissentlich falsche Forderungen gestellt.
IBM lehnte einen Kommentar zunächst ab.
Text & Quelle: futurezone.orf.at
Die E-Mail lege nahe, dass eine von SCO selbst durchgeführte Suche nach möglichen Patentverletzungen erfolglos verlaufen sei, berichtet "Cnet". SCO habe bestätigt, dass die E-Mail aus dem Jahr 2002 authentisch sei.
Die E-Mail bei Groklaw stammt von einem Techniker des Unternehmens und wurde am 13. August 2002 von einem Senior Vice President an den SCO-Chef Darl McBride weiter geleitet.
"Am Ende haben wir absolut nichts gefunden, das heißt keinen Beweis für irgendeine Copyright- Verletzung oder was auch immer", heißt es darin.
Der Gutachter Bob Schwartz war zuvor damit beauftragt worden, den Code verschiedener Linux-Versionen mit dem SCO-Code zu vergleichen - laut E-Mail ohne Erfolg.
SCO hatte in den neunziger Jahren unter dem Namen Caldera Systems selbst mit Linux-Software gehandelt, die Entwicklung im Sommer 2003 jedoch eingestellt.
Ob die kursierende E-Mail als Beweisstück vor Gericht stichhaltig sein könnte, wird von Beobachtern allerdings bezweifelt.
Details der Untersuchung würden nicht erwähnt, schreibt "Cnet". "Diese E-Mail erzeugt möglicherweise mehr Fragen als Antworten", meint SCO-Sprecher Blake Stowell. Zudem ist nicht klar, ob McBride die E-Mail erhalten hat - wenn doch, dann habe er wissentlich falsche Forderungen gestellt.
IBM lehnte einen Kommentar zunächst ab.
Text & Quelle: futurezone.orf.at