@end4win:
Finde deinen Beitrag sehr gut, aber ich meine, das hat sich vor kurzem geändert:
Original von end4win
- es wird zur Zeit nicht das Downloaden bestraft sondern das Anbieten, was mit dem
richtigen einstellen des Clients in allen mir bekannten Programmen zu verhindern
ist.
Original von valenterry
Du magst das richtige meinen, aber bitte versuch die richtigen Begriffe zu benutzen. Man sollte die miesen Kampagnen der MI nicht noch unterstützen und die deutsche Sprache verunstalten.
Wie auch immer es genannt werden soll, es ist Unrecht.
Original von valenterry
Inwieweit _ausgebliebene_ Einnahmen einen Verlust darstellen, ist eine sehr philosophische Frage.
Für denjenigen der illegal kopiert sicher, aber für denjenigen, der davon lebt ist die Frage keineswegs philosophisch.
Original von valenterry
Dazu ein Beispiel: Otto hat kaum Geld. 100% seines Geldes, muss er für seinen Grundbedarf ausgeben. Nun lädt sich Otto ein Musikstück herunter, welches er sich nicht und niemals leisten könnte.
Wie würdest du diese Situation moralisch betrachten? Würdest du es ihm verbieten?
Gegenfrage: Mir gefallen teuere Sportautos so sehr, ich kann mir aber keinen Leisten. Also nehme ich mir einfach einen, weil ich mir niemals einen leisten werde. Wie würdest Du die Situation moralisch betrachten. Würdest Du mich bestrafen?
Und jetzt komm nicht mit, dass ein Ferrari teuerer ist als ein Track. Es geht ums Prinzip. Nur ein bisschen illegal ist auch illegal. Und wie end4win schon so schön sagt, Musik ist kein Grundnahrungsmittel. Man wird ohne auch ganz gut leben können.
Original von valenterry
Und was ist, wenn er dadurch zumindest ein bisschen glücklicher und besser gelaunt und weniger sozial ausgeschlossen ist, sodass er auch in seinem Beruf engagierter ist und mehr leistet, was letztendlich wieder allen zu Gute kommt?
Wegen eines Tracks? Eher unwahrscheinlich. Und wenn einem ein Track doch wirklich so wichtig sein sollte, wird man die paar Euro schon für diesen Track erübrigen (sonst wäre er nicht so wichtig).
@CDW:
Mag sein, dass die Strafen oder Abmahngebühren zu hoch sind. Das weiß ich nicht, hatte noch nichts damit zu tun.
Aber das kann einem doch egal sein, solange man sich seine Musik legal beschafft.
Ich z.B. bin der Meinung, dass die Strafen für Gewaltverbrechen viel zu niedrig ausfallen. Aber eigentlich ist mir persönlich das recht egal, da ich nicht vor habe jemandem körperlichen Schaden zu zufügen.
Des Weiteren finde sich die Forderungen der Musikindustrie nach hohen Strafen trotzdem verständlich. Wenn mir jemand Schaden zufügt, würde ich das genau so machen.
Das liegt doch in meiner/euerer Hand, ob man in so eine Situation kommt.
@beavisbee:
Ich habe doch geschrieben, dass die MI Fehler gemacht hat und immer noch macht. Dagegen ist auch nichts zu sagen. Aber als Folge davon sich in die Illegalität zu begeben ist meiner Meinung nach der falsche weg.
Wie end4win sagte, es wird kopiert und getauscht, weil es einfach geht. Früher, als das nur mit großem Aufwand möglich war, haben die Leute, die mit der Politik der IM nicht einverstanden waren, die Ware einfach nicht gekauft, und damit hatte es ich. Das ist eine ziemlich fadenscheinige Ausrede.
Die Ärzte sind als Beispiel nur mäßig geeignet. Zum einen sind sie schon etabliert, und zum anderen machen sie mittlerweile viel Geld über Auftritte und Tantiemen.
Es gibt aber unbekannte Künstler, die haben diesen Bekanntheitsgrad nicht. Es gibt auch Künstler, wie z.B. bei EDM, da gibt es keine Auftritte o.ä. Die leben vom reinen Verkauf der Tracks und vielleicht von einigen DJ-Auftritten.
Wenn dir die Verteilung des Geldes, dass Du für eine CD/MP3/was auch immer nicht gefällt, dann kauf sie einfach nicht. Wenn Du sie kaufst, kriegt der Künstler etwas ab. Wenn Du sie illegal kopierst, kriegt er nichts. Besser wenig, als nichts, oder? Und das Aushandeln wer wie viele Anteile daran verdient, liegt nur am Label und Künstler, und nicht an dir.
Wenn der Künstler einen vertrag abschließt, macht er das freiwillig.
Wer Kinder unbeaufsichtigt ins Netz lässt, ist in meinen Augen faul, auch wenn er bis 17 Uhr arbeiten muss. Das I-Netz muss für ein Kind doch nicht rund um die Uhr verfügbar sein. Und in der heutigen Zeit sollte ein Kind schon vor der Pubertät gelernt haben, was es im Netz auf keinen Fall darf. Oder würdest Du deinen Kindern (auch wenn sie schon 14-15 sind) nicht davon abraten XXX-Seiten zu besuchen oder Chats mit ?netten Onkeln?, die dein Kind zu einem Treffen bewegen wollen?
An jeder Baustelle findest Du das Schild ?Eltern haften für ihre Kinder.?. Selbstverständlich kann man ein Kind nicht 24/7 überwachen, und man muss ihm auch oft einfach trauen. Die eigentliche Arbeit liegt darin das Kind so zu erziehen, dass es eben möglichst wenig anstellt und gut durchs leben kommt. Und dazu gehört auch eine moralische Erziehung.
Wenn man Kinder macht, hat man auch die Verantwortung dafür, die man nicht so einfach auf Staat, Industrie oder den lieben Gott abwälzen kann.
Natürlich ist es nicht nötig sich einen Track zu kaufen, wenn man ihn nur ein mal hören will, oder wenn man den Künstler noch nicht kennt. Das mache ich auch nicht. Daher habe ich mich bei Napster angemeldet. Dort zahle ich 10 ? pauschal pro Monat und kann auf eine große und täglich wachsende Musikdatenbank zugreifen. Durch den niedrigen Preis sind die Tracks natürlich geschützt, aber die Tracks, die mir besonders gut gefallen, kaufe ich mir dann auch richtig auf Tonträger (in meinem Falle auf Vinyl (Vinyl ist auch immer noch ohne Kopierschutz

), aber es geht auch auf CD oder direkt als MP3 oder WAV).
So gebe ich wenig Geld aus für Musik, habe trotzdem eine große Auswahl und bleibe legal. So hat jeder was davon.
An sonsten gibt es auch noch genug Internetradios, da findet jeder etwas für seinen Geschmack, abwechslungsreich, völlig kostenlos und legal
Wie ich schon gesagt habe, es gibt Wege legal kostenlos oder sehr günstig Musik zu hören. Aber so lange man dafür nichts zahlen muss, wird das Tauschen weiter gehen. Und das hat nichts mit Armut oder Protest zu tun.