sollen im Freistaat die Lizenzverträge für MS verlängert werden - eine Auseinandersetzung zw. den Fraktionen...

dhubs

Stammuser
Servus u. guten Abend, :)

...im Moment gehts mal wieder hoch her in den einzelnen Bundesländern - die Forderung nach Souveränität die wird ja imer wieder gestellt

Das bayerische Finanzministerium will weiterhin Microsoft-Produkte im Freistaat einsetzen und dafür einen millionenschweren Vertrag verlängern. Die Opposition will eine Abkehr vom Tech-Riesen und fordert „digitale Souveränität“.

Es streiten sich die Fraktionen - über eine möglicher Verläugnerung von MS-Lizenzverträgen.
Dabei wird auch - von den Kritikern einer solchen Verlängerung auf die Umstellung - z.B. in Schleswig Holstein verwiesen. Dort rüstet man 30 Tsd Arbeitsplätze um

Grund u. Stoff für ziemlich viel Zoff - in Bayern -
lest mehr zur aktuellen Auseinanderersetzung: https://netzpolitik.org/2026/bayerischer-landtag-streit-um-microsoft-eskaliert/

Wie seht ihr das.

euch allen einen schönen Freitag. :):cool:
 
Ich bin für die Einführung von Faxgeräten und elektrischen Schreibmaschinen.
Nur so kann man dem Datenschutz gerecht werden.
Vorteile:
Große Datenmengen abzugreifen wäre unmöglich. Die Täter würden schon entweder beim Einscannen, dem Nachlegen von Druckerpapier oder beim Wechsel der Druckerpatrone gestellt.
Zudem würden nur Personen mit weitreichenden Kenntnissen des Ablagesystems überhaupt als Täter in Frage kommen.
Von den ganzen Arbeitsplätzen in Handwerk, Industrie, Post und den Verwaltungen ganz zu Schweigen.
Wer außer uns Deutschen wäre den fähig diese Geräte zu produzieren, reparieren und genügend handgeschöpftes Papier mit Wasserzeichen zu produzieren.
Durch die Nutzung von Wachssiegeln könnte man die Imker unterstützen und dem Insektensterben entgegen wirken.

Schönes Wochenende
Die Wiedereinführung von Postkutschen gäbe den Behörden ausreichend Zeit für die Bearbeitung von Anträgen.
 
Hallo u. guten Tag end4win,

vielen Dank für deine Rückmeldung (y)

Ich bin für die Einführung von Faxgeräten und elektrischen Schreibmaschinen.
Nur so kann man dem Datenschutz gerecht werden.
Vorteile:
Große Datenmengen abzugreifen wäre unmöglich. Die Täter würden schon entweder beim Einscannen, dem Nachlegen von Druckerpapier oder beim Wechsel der Druckerpatrone gestellt.
Zudem würden nur Personen mit weitreichenden Kenntnissen des Ablagesystems überhaupt als Täter in Frage kommen.
Von den ganzen Arbeitsplätzen in Handwerk, Industrie, Post und den Verwaltungen ganz zu Schweigen.
Wer außer uns Deutschen wäre den fähig diese Geräte zu produzieren, reparieren und genügend handgeschöpftes Papier mit Wasserzeichen zu produzieren.
Durch die Nutzung von Wachssiegeln könnte man die Imker unterstützen und dem Insektensterben entgegen wirken.

Ja - gewiss - und aufs Ganze gesehen hast Recht: Das Ganze Ding (der Transformation ins Digitale) geht im Grund ja nur noch mit nem kräftigen Schuss Ironie und Witz. :)

Schönes Wochenende
Die Wiedereinführung von Postkutschen gäbe den Behörden ausreichend Zeit für die Bearbeitung von Anträgen.

Auf alle Fälle.

Und ja - als Bürger - da sind wir im Grunde "mittendrin" - m.a.W. wenns läuft, dann haben wir alles was davon - und wenn nicht - dann gehts uns ja auch alle was an.

Wie auch immer - wir sind da mittendrinne ....


Schönen Mittwoch noch. :)
 
Ja - gewiss - und aufs Ganze gesehen hast Recht: Das Ganze Ding (der Transformation ins Digitale) geht im Grund ja nur noch mit nem kräftigen Schuss Ironie und Witz.
Naja, bei mir ist es leider inzwischen reiner Sarkasmus.
Immer wieder die gleiche Leier, wahnsinnige Kosten welche eingespart werden können und eine angebliche Souveränität die erreicht wird und ganz hinten dann die wirklichen Probleme, welche die Nutzung von ausländischer Infrastruktur bringt. Es ist eben egal was auf dem Desktop läuft wichtig ist wo und wie die Daten bereitgestellt werden.
Da hat es Schleswig Holstein ja geschafft den Mailverkehr in die eigene Hand zu nehmen(y) , ist also gar nicht so schwer.
Es ist die digitale Infrastruktur hinter dem Desktop welche aufgebaut werden muss und dies ohne, wo kann ich Kosten einsparen, sondern wie kann ich es gestalten, dass ich hinterher nicht Palantir brauche um Daten unter den Bundesländern auszutauschen.
Hier wird ein Konzept des Bundes, der Bundesländer und Kommunen benötigt, sonst bleibt es eben bei einzelnen Ländern, welche Teilerfolge erzielen, allerdings immer mit dem Risiko mit der nächsten Regierung aus Kostengründen wieder bei "MS & Co" zu landen.
Ich war ja echt überrascht als unsere Arbeitsministerin ankündigte, dass die Sozialleistungen, auf Empfehlung der eingesetzten Kommission, zukünftig zentral verwaltet werden soll und nicht mehr über -zig Behörden und Zuständigkeiten. Leider ist die Umsetzung schon wieder auf die nächste Legislaturperiode verschoben, aufgrund der nötigen Verhandlungen mit Ländern und Kommunen. Föderalismus lässt grüßen.
Die Frage ist halt wie dann die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag und Bundesländern sich gestaltet und ob die Chance auf solch eine Reform nicht bereits verspielt ist.

Gruß
 
Servus


Immer wieder die gleiche Leier, wahnsinnige Kosten welche eingespart werden können und eine angebliche Souveränität die erreicht wird und ganz hinten dann die wirklichen Probleme, welche die Nutzung von ausländischer Infrastruktur bringt.

wird im Moment halt grad iwie sich zuspitzen - m.a.W. also die Frage nach Datensouveränität - die stellt sich angesichts der polit. Großwetterlage ja immer dringlicher.

Da hat es Schleswig Holstein ja geschafft den Mailverkehr in die eigene Hand zu nehmen(y) , ist also gar nicht so schwer.
Es ist die digitale Infrastruktur hinter dem Desktop welche aufgebaut werden muss und dies ohne, wo kann ich Kosten einsparen, sondern wie kann ich es gestalten, dass ich hinterher nicht Palantir brauche um Daten unter den Bundesländern auszutauschen.

Ja - stimmt schon. Das mit der Infrastruktur.

Hier wird ein Konzept des Bundes, der Bundesländer und Kommunen benötigt, sonst bleibt es eben bei einzelnen Ländern, welche Teilerfolge erzielen, allerdings immer mit dem Risiko mit der nächsten Regierung aus Kostengründen wieder bei "MS & Co" zu landen.

klar - die Sache mit dem "Ansatzpunkt" - von wo aus treibt man die "Innovation" - von Oben nach Unten - oder vllt. andersrum.
Das ist auch eine wichtige Frage - zweifelos.

Mal sehen wie sich das Schleswig Holstein-Projekt entwickelt - auch trotz der gelegentlichen Pannen und Schwierigkeiten..

Gruß
 
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