Genau mein Themengebiet!
@orniflyer
Bitte - belese Dich erst und poste dann , okay?!
Also...erst mal zur Begriffsklärung - die Lichtgeschwindigkeit ist immer vom Material abhängig! Das heißt, in einem LWL ist die Geschwindigkeit des Lichtes langsamer als im Vakuum - die Berechnung basiert auf den Maxwellschen Gleichungen und ich möchte darauf aufgrund des riesigen Umfangs an theoretischer Elektrotechnik nicht näher eingehen.
Die Übertragung zum nordamerikanischen Kontinent wird tatsächlich mittels Glasfaserkabel realisiert - via Satellit könnte die Datenrate nicht wirklich erreicht werden. Dabei werden je nach eingesetzter LWL-Technologie aller paar hundert bis tausend Kilometer Repeater eingesetzt.
Die Geschwindigkeit in einem Kupferleiter entspricht ungefähr 2/3 der Lichtgeschwindigkeit - dies ist wiederum mit den Maxwellschen Gleichungen berechenbar.
Strom ist salopp gesagt eine Größenangabe und hier fehl am Platze, bei Datenübertragungen ist die Angabe von Informationen passender bzw. überhaupt richtig. Die Impulse werden optoelektronisch mittels diverser Methoden in eine Glasfaserkabel eingespeist. Bei der Übertragung gibt es viele Dinge zu beachten - als Stichwort gebe ich Dir dabei Moden- und Materialdispersion, aber auch Solitoneneffekt (wird in Zukunft sehr bedeutend werden!).
Funkwellen sind sehr wohl in der Lage, die Entfernung zwischen Europa und Nordamerika zu überbrücken - es kommt halt nur auf die genutzte Frequenz und die Abstrahlungsstärke an, ebenso auf die atmosphärische Beschaffenheit und den Abstrahlwinkel. Die Berechnungen hierzu siond wieder etwas umfangreicher...
