Subnetting - Die Grundlagen

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In manchen Fällen ist es erforderlich, dass Netzadministratoren Netze, besonders größere, in kleinere Netze unterteilen. Diese kleineren Abschnitte werden als Subnetze bezeichnet und ermöglichen eine flexible Adressierung.

Ähnlich wie der Abschnitt für die Host-Adressen in Adressen der Klassen A, B und C werden auch die Subnetzadressen lokal und in der Regel vom Netzadministrator zugewiesen. Außerdem sind Subnetzadressen, wie andere IP-Adressen auch , immer eindeutig.

Subnetzadressen umfassen den Netzanteil der Klasse A, Klasse B oder Klasse C plus ein Subnetzfeld und ein Host-Feld. Das Subnetzfeld und das Host-Feld werden aus dem ursprünglichen Host-Abschnitt für das ganze Netz erstellt. Mit der Möglichkeit, selbst festzulegen, wie der ursprüngliche Host-Abschnitt in das neue Subnetz- und Host-Feld unterteilt werden soll, erhält der Netzadministrator Flexibilität bei der Adressierung. Zur Erstellung einer Subnetzadresse entlehnt der Netzadministrator Bits aus dem ursprünglichen Host-Feld und kennzeichnet sie als Subnetzfeld.

Zur Erstellung einer Subnetzadresse entlehnt der Netzadministrator Bits aus dem Host-Feld und kennzeichnet sie als Subnetzfeld. Es müssen immer mindestens zwei Bits entlehnt werden. Wenn Sie nur ein Bit entlehnen, um ein Subnetz zu erstellen, dann haben Sie anschließend nur eine Netzadresse - das .0-Netz - und die Broadcast-Adresse - das .1-Netz. Maximal können so viele Bits entlehnt werden, dass mindestens zwei Bits für die Host-Adressen übrig bleiben.

Subnetze werden hauptsächlich verwendet, um die Größe einer Broadcast-Domäne zu verringern. Broadcasts werden an alle Hosts in einem Netz oder Subnetz gesendet. Wenn durch den Broadcast-Verkehr zu viel Bandbreite belegt wird, kann der Netzadministrator die Größe der Broadcast-Domäne verringern.

Die Subnetzmaske (offizielle Bezeichnung: erweitertes Netzpräfix) ist keine Adresse, sondern legt fest, welcher Teil einer IP-Adresse die Netzadresse und welcher Teil die Host-Adresse darstellt. Eine Subnetzmaske ist 32 Bits lang und besteht aus 4 Oktetten, wie dies auch bei einer IP-Adresse der Fall ist.

Um die Subnetmask für eine bestimmte Subnet-IP-Adresse zu ermitteln geht man wie folgt vor:

(1) Zuerst stellt man die Subnet-IP-Adresse im Binärformat dar.
(2) Den Netz- und den Subnetzbereich ersetzt man mit Einser
(3) Den restlichen Hostteil ersetzt man mit Nuller
(4) Zum Schluss wird das ganze wieder ins Dezimalformat umgewandelt.
 
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