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Gismon
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Suchfunktion in Windows XP kontaktiert Microsoft
Ende voriger Woche meldete der News-Dienst The Register
<http://www.theregister.co.uk>; , dass Windows XP bei der simplen Suche
nach Dateien versucht, eine Verbindung zu Microsoft-Servern aufzubauen.
Ähnlichen Hinweisen war die c't-Redaktion bereits nachgegangen, ohne
jedoch jemals eine solche Kontaktaufnahme beobachtet zu haben. Jetzt ist
klar geworden, woran das liegt: Die verschiedenen Länderversionen von
Windows XP verhalten sich unterschiedlich.
Während die US-Version bei jedem Aufruf der Suchfunktion -- selbst bei
der lokalen Suche nach Dateien -- auf einen Server bei Microsoft
zugreift (sa.windows.com), lässt sich bei der deutschen Fassung von XP
so etwas nicht beobachten. Die Zugriffe auf den Microsoft-Server selbst
sind wenig aufregend: Es werden Beobachtungen der c't-Redaktion mittels
Netzwerk-Sniffer zufolge keine Daten gesendet, sondern je nach
Suchanfrage einige .xsl-Dateien vom Microsoft-Server geholt -- wozu die
gut sind, verrät Microsoft nicht. Von Spionage kann aber wohl kaum die
Rede sein.
Freilich sind solche versteckten Kontaktaufnahmen ein Ärgernis, egal ob
das Betriebssystem ohne ersichtlichen Grund eine Verbindung zum Internet
aufnimmt oder ein Router das unnützerweise erledigt. Abhilfe für die
merkwürdige Funktion verspricht das Abschalten des in Windows XP um
animierte Figuren ergänzten Suchassistenten. In der an Windows 2000
angelehnten schlichten Erscheinungsweise greift XP bei einer lokalen
Suche nicht auf die Microsoft-Server zu. Leicht geht diese
Konfigurationsänderung mit dem Policy Editor und einem
Konfigurationstipp
<%20http://www.heise.de/ct/tipps/tipps.shtml?tipp=765>; aus unserer
Tipp-Datenbank <%20http://www.heise.de/ct/tipps/tipps.shtml>; . (ps
<mailto
s@ct.heise.de> /c't)
Gismon_
Ende voriger Woche meldete der News-Dienst The Register
<http://www.theregister.co.uk>; , dass Windows XP bei der simplen Suche
nach Dateien versucht, eine Verbindung zu Microsoft-Servern aufzubauen.
Ähnlichen Hinweisen war die c't-Redaktion bereits nachgegangen, ohne
jedoch jemals eine solche Kontaktaufnahme beobachtet zu haben. Jetzt ist
klar geworden, woran das liegt: Die verschiedenen Länderversionen von
Windows XP verhalten sich unterschiedlich.
Während die US-Version bei jedem Aufruf der Suchfunktion -- selbst bei
der lokalen Suche nach Dateien -- auf einen Server bei Microsoft
zugreift (sa.windows.com), lässt sich bei der deutschen Fassung von XP
so etwas nicht beobachten. Die Zugriffe auf den Microsoft-Server selbst
sind wenig aufregend: Es werden Beobachtungen der c't-Redaktion mittels
Netzwerk-Sniffer zufolge keine Daten gesendet, sondern je nach
Suchanfrage einige .xsl-Dateien vom Microsoft-Server geholt -- wozu die
gut sind, verrät Microsoft nicht. Von Spionage kann aber wohl kaum die
Rede sein.
Freilich sind solche versteckten Kontaktaufnahmen ein Ärgernis, egal ob
das Betriebssystem ohne ersichtlichen Grund eine Verbindung zum Internet
aufnimmt oder ein Router das unnützerweise erledigt. Abhilfe für die
merkwürdige Funktion verspricht das Abschalten des in Windows XP um
animierte Figuren ergänzten Suchassistenten. In der an Windows 2000
angelehnten schlichten Erscheinungsweise greift XP bei einer lokalen
Suche nicht auf die Microsoft-Server zu. Leicht geht diese
Konfigurationsänderung mit dem Policy Editor und einem
Konfigurationstipp
<%20http://www.heise.de/ct/tipps/tipps.shtml?tipp=765>; aus unserer
Tipp-Datenbank <%20http://www.heise.de/ct/tipps/tipps.shtml>; . (ps
<mailto
Gismon_