Hallo,
wie schon erwähnt, wenn der Prof. sich eingeschossen hat, hat man verloren. Deswegen sollte es erst gar nicht soweit kommen.
Ein paar Fehler, die viele gern bei Präsentationen (/Referaten) machen, ist gleich am Anfang zu sagen, wo die sich nicht so gut auskennen. Da kommen so Standardsätze wie 'Zu ... konnte ich leider nichts genaueres finden', oder 'Zu ... habe ich mich nicht so doll befasst' usw.
Du musst sicher auftreten und vorallem als Experte auftreten, sprich, du musst selbstsicher wirken und auch selbstsicher rüberkommen. Auch da spielt die Körpersprache eine entscheidene Rolle.
Wenn du immer verlegen auf den Boden (oder auf ein Zettel) guckst, wirkt das nicht überzeugend und lässt dich nicht als Experte darstehen.
Stattdessen sollte man schon den Augenkontakt suchen und nicht irgendwie verlegen ausweichen.
Falls dennoch mal eine Frage zu einem Thema kommt, zu dem nichts weißt, nicht gleich das Handtuch werfen.
Meistens schafft man es, um die Frage solange zu labern, dass man irgendwie abschweift oder man die Frage nicht konkret beantworten muss.
Professoren können das auch ganz gut, in einer Gesprächsrunde auf n-tv (o.ä.) wurde ein Professor dazu befragt, ob er für oder gegen das Rauchverbot sei.
Eigentlich erwartet man eine klare Antwort, doch dieser fing nach dem Motto an, dass man das gar nicht so direkt beantworten kann, man muss sich erstmal die kulturelle Geschichte des Rauchens angucken usw. usw., und am Ende hat dieser keine wirkliche Stellung bezogen.
Soetwas kann man auch durchaus versuchen.
Ansonsten, wenn man wirklich festsitz, niemals nach dem Motto 'Tut mir leid, das weiß ich leider nicht' aufhören, sondern dies lieber so formulieren 'Leider bin ich mit ... nicht so vertaut, aber Sie haben recht, ... ist schon ein sehr intressantes Thema, [optional: wo sie es jetzt sagen, leider habe ich dies bei den Vorbereitungen noch nicht wirklich erkannt]