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Watchme
Guest
Derzeit scheint Intel jede Konkurrenz durch die Vorstellung immer schnellerer Pentium-4-Prozessoren im Keim zu ersticken. AMD gerät allmählich ins Hintertreffen, obwohl der Athlon XP mit zum Besten gehört, was der Markt hergibt. Ist denn überhaupt noch jemand übrig, um Intel Paroli zu bieten?
Auf den ersten Blick scheint der C3-Prozessor gänzlich uninteressant. Kann sich ein Prozessor mit lediglich 1 GHz auf dem Markt noch etablieren? Nun, dazu muss man erst einmal zwei Schwächen des Pentium 4 beleuchten: Zum einen ist er relativ teuer, zum anderen wird er im Betrieb sehr heiß - fast so warm wie ein AMD Athlon XP. So hat ein Pentium 4 "Willamette" bei 2 GHz Takt eine maximale Verlustleistung von 75 W! Auch AMD verdient keine Lorbeeren, denn der Athlon XP 2000+ bei 1666 MHz braucht mit über 70 W nicht nennenswert weniger. Der C3 dagegen - soviel sei gesagt - kommt mit einem Bruchteil dessen aus.
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Im Vergleich mit einem Pentium 4 oder einem AMD Athlon ist der C3 recht einfach aufgebaut. Das erklärt seine Vorzüge sowie auch die Nachteile, die vor allem in unseren Performance-Messungen ersichtlich werden.
VIA hat versucht den Prozessor-Kern so klein wie möglich zu gestalten - was auch eine der wichtigsten Maßnahmen für die geringe Verlustleistung darstellt. Daher sind auch die Caches verhältnismäßig klein geraten. Jeweils 64 KB Daten- und Befehls-Cache plus 64 KB L2-Cache sind weniger, als die Konkurrenten zu bieten haben.
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Um die Bedeutung dieser Grösse zu verdeutlichen, hier ein paar Stützen: 12 Watt [die der C3 verbraucht] - soviel benötigt eine Festplatte im Leerlauf, eine kräftige Energiesparbirne oder ein CD- Player. Im Gegensatz dazu reichen die 70 Watt eines Athlon XP oder eines Pentium 4 locker aus, um ein Zimmer zu erleuchten, einen starken Ventilator zu betreiben oder sogar einen kleinen Fernseher in Betrieb zu nehmen! Nach mehreren Stunden Arbeit in einem geschlossenen Raum haben Sie sicherlich auch schon einmal den Temperaturanstieg bemerkt?
Abschliessend sei gesagt, dass ein moderner Prozessor heute mehr Hitze pro Flächeneinheit produziert als eine Hertplatte. Das ist kein Witz; seit dem Pentium II sind Prozessoren sehr effiziente Heizelemente. In diesem Zusammenhang wären Computergehäuse wünschenswert, die diese Wärme gezielt an die Umgebung abgeben - in nördlichen Ländern sicherlich ein Vorteil.
QUELLE
Auf den ersten Blick scheint der C3-Prozessor gänzlich uninteressant. Kann sich ein Prozessor mit lediglich 1 GHz auf dem Markt noch etablieren? Nun, dazu muss man erst einmal zwei Schwächen des Pentium 4 beleuchten: Zum einen ist er relativ teuer, zum anderen wird er im Betrieb sehr heiß - fast so warm wie ein AMD Athlon XP. So hat ein Pentium 4 "Willamette" bei 2 GHz Takt eine maximale Verlustleistung von 75 W! Auch AMD verdient keine Lorbeeren, denn der Athlon XP 2000+ bei 1666 MHz braucht mit über 70 W nicht nennenswert weniger. Der C3 dagegen - soviel sei gesagt - kommt mit einem Bruchteil dessen aus.
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Im Vergleich mit einem Pentium 4 oder einem AMD Athlon ist der C3 recht einfach aufgebaut. Das erklärt seine Vorzüge sowie auch die Nachteile, die vor allem in unseren Performance-Messungen ersichtlich werden.
VIA hat versucht den Prozessor-Kern so klein wie möglich zu gestalten - was auch eine der wichtigsten Maßnahmen für die geringe Verlustleistung darstellt. Daher sind auch die Caches verhältnismäßig klein geraten. Jeweils 64 KB Daten- und Befehls-Cache plus 64 KB L2-Cache sind weniger, als die Konkurrenten zu bieten haben.
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Um die Bedeutung dieser Grösse zu verdeutlichen, hier ein paar Stützen: 12 Watt [die der C3 verbraucht] - soviel benötigt eine Festplatte im Leerlauf, eine kräftige Energiesparbirne oder ein CD- Player. Im Gegensatz dazu reichen die 70 Watt eines Athlon XP oder eines Pentium 4 locker aus, um ein Zimmer zu erleuchten, einen starken Ventilator zu betreiben oder sogar einen kleinen Fernseher in Betrieb zu nehmen! Nach mehreren Stunden Arbeit in einem geschlossenen Raum haben Sie sicherlich auch schon einmal den Temperaturanstieg bemerkt?
Abschliessend sei gesagt, dass ein moderner Prozessor heute mehr Hitze pro Flächeneinheit produziert als eine Hertplatte. Das ist kein Witz; seit dem Pentium II sind Prozessoren sehr effiziente Heizelemente. In diesem Zusammenhang wären Computergehäuse wünschenswert, die diese Wärme gezielt an die Umgebung abgeben - in nördlichen Ländern sicherlich ein Vorteil.
QUELLE