Was haltet ihr von (K)Ubuntu-Linux?

Was haltet ihr von (K)Ubuntu-Linux?

  • eine echte Alternative zu Debian auf Desktop-Rechnern

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • nicht schon wieder ein überflüssiger Debian-Klon

    Abstimmungen: 0 0,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    0
Mhh, Dude. Ich weiß jetzt nicht auf wen dieser Seitenhieb bezogen war.
Falls du micht damit meinst: Ich schiebe es in keinem Fall auf die Distri, ich habe nur bisher nie mit sudo arbeiten müssen und finde es gewöhnungsbedürftig.

Ich bin es seit jeher gewöhnt, mit meinem guten alten root-Account zu arbeiten. Bei der Installation von CrossOveroffice hatte ich schlichtweg das Problem, dass ich trotz root-Rechten CXOffice nicht davon überzeugen konnte, dass /root mein Home-Dir ist und nicht /home/suidroot.

Dies ist auch auf der Site von ubuntu irgendwo als Problem dokumentiert.
Sicher lässt sich das alles lösen, keine Frage.
Es ist für einen Dau auch vielleicht nicht schlecht, trotzdem bleibe ich gern meinen alten Gewohnheiten treu. Nenn mich altmodisch, wenn du willst. ;)
Weiterhin bin ich kein Linux-Crack der Spass daran hat, Stunden mit Konfigurationen zu verbringen.
Ich halte Linux für ein sehr gutes OS und freue mich, dass es endlich vernünftige Desktop-Alternativen gibt. Und genau das ist es, was ich will.
Ein stabiles Sytem, das schnell installiert ist, nicht Windows-basiert läuft und einigermaßen zeitsparend zu administrieren ist. Suse fand ich nicht besonders überzeugend und denke, mit diesem Debian-basierten Sys eine gute Alternative gefunden zu haben.

Es gibt auch da jetzt bestimmt, wie so oft Unmengen an Diskussionsbedarf (zu SUDO), den ich aber nicht weiter kommentieren werde. Jedem das Seine.
Ubuntu macht einen netten Eindruck, ich konnte, nachdem ich alles auf "alt" eingestellt habe, problemos damit arbeiten und denke, es bietet mir, das was ich brauche.

root
 
Original von hbier
Hatte kurzzeitig dein Ubuntu aufm PC aber letztendlich ist das sarge stable besser imho. Wäre sarge immer noch testing, dann hätte ich wohl ubuntu behalten, rein ideologisch.
...
Für Anfänger scheint das ganz interessant zu sein. Besonders Kubuntu ist das SuSE unter den Debians. :D Aber wie gesagt nichts für mich.
Für mich wäre es auch nicht wirklich etwas, ich bin da ebenfalls lieber bei Debian und neuerdings auch ein wenig am Spielen mit Gentoo, wie du ja mitbekommen hast ;)

Das Schöne an Ubuntu ist aber, dass ich das Ding installiere und dann schon standardmäßig alles läuft was ich brauche, ohne dass das System überladen wirkt. Wenn ich bei Debian für meine gesamte Sys-Konfig eine Weile brauche bis wirklich alles so läuft wie ich es mir vorstelle (von Gentoo wollen wir hier mal lieber gar nicht reden *g*) dann habe ich bei Ubuntu dagegen schon nach einer sehr kurzen Zeit ein benutzbares System.
Das ist meiner Meinung nach der große Vortei daran, von daher finde ich deine Idee mit dem "Suse der Debian-Distri" gar nicht mal so unpassend.


Das mit dem inaktiven root-Acc ist wohl wie weiter oben gesast wohl eher eine Gewöhnungssache. Ich bin es jedoch gewohnt dass mir per su der root-Acc zur Verfügung steht und ich lasse mir jetzt auch von einer neuen Distri nicht vorschreiben dass sich das von jetzt auf gleich ändern sollte.
 
Original von SUID:root
Mhh, Dude. Ich weiß jetzt nicht auf wen dieser Seitenhieb bezogen war.

ne, sollte wie gesagt nicht irgendwie herablassend rueberkommen. ich will auch nicht den eindruck erwecken, dass ich der oberbescheidwisser bin.
in dem thread ist einfach staendig eine aussage in der richtung von "ich kann mich nicht als root einloggen, deshalb ist ubuntu doof" aufgetaucht, die ich nicht nachvollziehen kann.

ich habe nur bisher nie mit sudo arbeiten müssen und finde es gewöhnungsbedürftig.

ich finds eigentlich viel praktischer mich nicht als root einloggen zu muessen. dadurch kann ich systemadministration durchfuehren und gleichzeitig noch mails lesen und alle sonstigen user-aufgaben erledigen. wenn man keine lust hat ueberall "sudo" davor zu schreiben holt man sich einfach mit "sudo -s" ne rootshell. oder man setzt ein rootpasswort und verwendet "su". als root einloggen halte ich fuer relativ riskant. aber wenn du weisst was du tust... ;)

Bei der Installation von CrossOveroffice hatte ich schlichtweg das Problem, dass ich trotz root-Rechten CXOffice nicht davon überzeugen konnte, dass /root mein Home-Dir ist und nicht /home/suidroot.

dieses crossoveroffice ding kenn ich nicht, aber wenn man das nur als root benutzen und installieren kann scheint mir die software irgendwie nicht so umwerfen gut zu sein... bin ja schon still. ;)

Suse fand ich nicht besonders überzeugend und denke, mit diesem Debian-basierten Sys eine gute Alternative gefunden zu haben.
Ubuntu macht einen netten Eindruck, ich konnte, nachdem ich alles auf "alt" eingestellt habe, problemos damit arbeiten und denke, es bietet mir, das was ich brauche.

da sind wir uns einig.

edit: was ich uebrigens interessant finde; niemand hat bisher darueber gemeckert, dass defaultmaessig kein gcc installiert ist. man stelle sich das mal vor, ein unix-artiges betriebssystem ohne c compiler. skandal! ist ja wie bei solaris. ;)
das war das einzige was mich bei ubuntu ein wenig irritiert hat. aber auch nur, weil ich das da gerade von cd auf nem rechner installiert hatte der kein netz hatte. aber genau fuer solche faelle will man ja das komfortable paketmanagement a la debian haben.
 
als root einloggen halte ich fuer relativ riskant. aber wenn du weisst was du tust...

Solang ich nicht als root im Web serve, Dienste wie IRC nutze, sehe ich das als relativ unproblematisch an. Es geht mir hierbei lediglich um Konfiguration, nicht um User-Betrieb.
Wer root als sein Standard-Acc für alle Aktivitäten verwendet, dem ist eh nicht zu helfen. Ich denke auch, dass das jahrelang ohne sudo ganz gut ging und des weiteren sehe ich jetzt nicht die Gefahr, dass mein Rechner, Ziel eines Evil-Hackers wird. Da wären wir dann wieder bei der Debatte, wie weit man was schützen muss und wann etwas noch in einem Verhältnis zu einem Nutzen steht.

dieses crossoveroffice ding kenn ich nicht, aber wenn man das nur als root benutzen und installieren kann scheint mir die software irgendwie nicht so umwerfen gut zu sein... bin ja schon still

Hehee, nein, es läuft auch nicht nur unter root. Allerdings kann ich entscheiden, ob ich es _nur_ als root verwenden möchte, oder ob ich es allen Usern zu Verfügung stelle. Da ich das besagte Produkt von einem anderen System portierte, wollte ich zunächst testen, ob es überhaupt auf meinem Ubuntu-Testsystem läuft. Deshalb entschied ich mich für die _nur_ root Install.
Nachdem das nicht funktionierte, wählte ich die andere Variante, legte einen zweiten User an, loggte mich mit dem ein und konnte es nutzen. Trotzdem blieb mir die Chance verwehrt, es unter meinem Hauptuser zu verwenden.
Im klassischen Fall hätte ich es unter root installiert/konfiguriert und die Option "alle User" aktiviert, dann hätte es mein Hauptbenutzer verwenden können. Vermutlich liegt da das Problem bei sudo.
Alles etwas verwirrend und für mich auch nicht ganz nachvollziehbar.
In diesem Zusammenhang nervte es micht einfach, nicht meine gewohnte Umgebung vorzufinden, sondern mich auch noch mit sudo rumärgern zu müssen.
Morgen werde ich das nochmal testen, diesmal unter der klassischen Umgebung, dann werde ich sehen, ob es daran lag.

Letztendlich geht jetzt (fast) alles und ich werde das System morgen sowieso wieder platt machen. :D

CrossOverOffice (kommerziell) stellt einem einen sehr guten Emulator zur Verfügung, der es ermöglicht, Windows-Applikationen (damit meine ich keine Spiele) unter Linux zu betreiben, was ich zeitweise ganz praktisch finde. Ich hatte es als reguläre Lizenz in einer anderen Linuxversion erworben, die nicht mehr weiterentwickelt wird und die ich nicht mehr verwende.

Viele Grüsse

root
 
*push*

So, nachdem ich jetzt mal länger Kubuntu am laufen hatte, möchte ich mal meine Erfahrungen berichten:

Die Grundüberlegung war vor etwa 10 oder 12 Wochen, dass ich meine Eltern von Win wegbringe, da der PC ständig nicht das tun wollte was er sollte.
Welche Überlegung lag also näher, ihnen einmal Linux zu installieren?
Es musste allerdings zur Umgewöhnung etwas sein, was wirklich Einsteigerfreundlich ist und was sie auch wenigstens oberflächlich selber administrieren können.
Da ich sowieso schon debianbegeistert bin, fiel meine Wahl damals auf ein Kubuntu-System in der Version 5.04 mit einem schicken KDE-Desktop.

Also runtergeladen und installiert, oder siehe da - es läuft auf Anhieb wie erwartet. Dann noch ein paar Kleinigkeiten eingerichtet wie der Zugriff auf den Printserver, home-Verzeichnisse und ein root-PW (*g*).
Nach ein paar Minuten war das dann erledigt und ich zeigte meinen Eltern im Laufe der nächsten Tage, wie sie mit dem neuen System umgehen könnnen, d.h. fürs erste mal Verknüpfungen mit allen für sie wichtigen Programmen auf den Desktop und dann später auch ein paar erweiterte Dinge.
In den ersten paar Tagen zeigten sie sich auf wirklich begeistert von dem System und ich dachte dass es so bleiben könnte, wenn alles so gut läuft.
Nach und nach kamen aber immer wieder Klagen, dass einige Programme abstürzen, oder dass nach dem Neustarten mal die Maus oder die Tastatur nicht funktionieren wollen.
Anfangs hielt ich das für einen Fehler von meinen Eltern, lief das System in meiner Anwesenheit doch immer ohne Probleme.

Dann wollte ich auf dem betreffenden Rechner irgendwann mal etwas von ebay ersteigern und mach das Ding an, kurz bevor die Auktion ausläuft. Ging wie gewohnt alles schön bequem, ich wurde per Autologin eingeloggt, öffnete den Firefox und besuchte per Lesezeichen die Seite von ebay.
Wie immer war ich aber spät dran und die Auktion lief in weniger als einer Minute aus, also wollte ich mich schnell einloggen und mitbieten.
Und was musste ich feststellen?
Richtig, die Tastatur war tot, und lies sich auch nicht wiederbeleben. Die Auktion war natürlich schon lange abgelaufen, bis ich als letzten Ausweg das System neustartete.

Danach ging alles wieder relativ gut, aber durch den Fehler mißtrauisch geworden wollte ich mal in die Logs schauen.
Aber nein, weit gefehlt, die Logs waren teilweise auf eine Größe von mehreren Gbs angewachsen und alle Editoren weigerten sich standhaft, so große Textdateien darzustellen.
Irgendwann hatte ich dann keine Lust mehr und löschte die Logs kurzerhand, um mir die Fehlermeldungen dann beim nächsten Neustart anzuschauen.
Aber was passierte natürlich? Nach dem nächsten und auch den folgen Reboots lief wieder alles wie in Butter, von Fehlern in den Logs weit und breit keine Spur zu sehen.
Zunächst dachte ich dann an einen Hardwaredefekt und ging davon aus, dass das Mainboard einen Schlag weg hatte, weil sich beim Zusammenbau des PC's das Netzteil mit einem lauten Knall verabschiedet hatte.
Icih war also schon kurz davor, bei alternate ein neues Board zu bestellen, bis dann die neue Ubuntuversion 5.10 erschien.
Ich dachte mir, dass jetzt ein Update ein nicht mehr schaden konnte und aktualisierte die Maschine.
Aber weit gefehlt.

Nach dem Update hatte der Xserver komplett eine Macke, mann musste teilweise mehrere Male neustarten bis auch X korrekt lief, andere Male widerrum ging es problemlos.
Also als letzten Ausweg Xorg neuinstalliert, dann hat er fürs erste beim Starten keine Macken mehr gemacht. Die Probleme, dass Maus und Tastarur nicht erkannt wurden blieben allerdings, dazu kam noch dass sporadisch eine viel zu hohe Auflösung eingestellt wurde, so dass der Monitor übersteuert wurde und nur noch Müll anzeigte.
Zu allem Überfluss fing dann auch noch der kdm an zu spinnen, d.h. ab und zu startete er, öfter verweigerte er aber jegliche Aktion. Nach einem "/etc/init.d/kdm restart" ging aber seltsamerweise wieder alles.

Völlig frustiert beschloss ich, noch einmal Debian auf der Kiste auszuprobieren bevor ich das Geld meiner Eltern für neue Hardware ausgab.
Also installiert, eingerichtet und was soll ich sagen? Es läuft.
Der Rechner geht jetzt schon knapp eine Woche, ohne auch nur einmal Murks gemacht zu haben. Alle Dienste laufen in der gewohnten hohen Geschwindigkeit und Stabilität, und auch das Mainboard versieht seinen Diest auch wieder ohne jegliche Fehler.

Ihr könnt von mir aus noch so sehr über Debian und seine lange Release-Zyklen meckern, aber es läuft ganz einfach und ist so leicht auch nicht zu bremsen.
Gut, die Einrichtung hat vielleicht doppelt so lange gedauert wie von Kubuntu, aber dafür haben meine Eltern jetzt eine stabiles System, mit dem sie genau so gut klarkommen wie mit dem alten, solange KDE auch schön läuft.

Von mir aus kann Ubuntu also auch weiterhin in höchsten Tönen gelobt werden, nach dieser Odysee kommt mir der Mist nicht mehr auf die Platte. Mag sein, dass ich jetzt ein Einzelfall war und es bei anderen besser läuft, aber auf so einen unausgereiften Kram kann ich persönlich gut verzichten, denn imho muss ein System vor alle eines haben: Stabilität.
Und das war mir mit Ubuntu einfach nicht gegeben.

Fazit: Nicht empfehlenswert, selbst Anfänger würde ich davon abraten und sie stattdessen zu Knoppix schicken, wenn sie etwas debianbasiertes kennenlernen wollen und sich nicht an das Orginal trauen.

Das war mein Erfahrungsbericht über Kubuntulinux.
 
solche heisenbugs sind immer aetzend. und wenn dann auch noch alles automatisch eingerichtet wurde hat man gar keinen anhaltspunkt wo man suchen koennte, weil man das system ja auch nicht wirklich kennt. das ist definitiv ein problem bei diesen ganzen automatismen. solange alles funktioniert wie man es haben will ists praktisch, aber wenn man was aendern will oder ein problem beheben muss...
auf meinem kubuntu laptop hab ich uebrigens mittlerweile kde zugunsten von fluxbox aufgegeben. da der rechner die meiste zeit aus laermschutz- und akkulaufzeitgruenden auf 600 mhz runtergetaktet ist war mir kde auf dauer zu langsam.
ueber den wechsel zu einer heimwerkerking-distribution hab ich auch schon nachgedacht. werd bei der naechsten gelegenheit mal wieder das gute alte slackware antesten oder eventuell doch bei gentoo landen. zwar hab ich mit kubuntu keine probleme wie du sie beschreibst, aber manche teile der automatischen konfiguration nerven ein wenig, also ists besser wenn ich gleich alles selbst mache. dann hab wenigstens nen besseren ueberblick was auf dem rechner so passiert.
was die empfehlungen fuer anfaenger angeht; da hab ich mir auch vor kurzem erst ueberlegt, dass man eigentlich doch lieber was empfehlen sollte wo man alles selbst machen muss. das ist vielleicht nicht "anfaengerfreundlich", aber es erleichtert definitiv den support. ausserdem verleitet eine distribution wo eh alles automagisch geht dazu erst recht die installationsanleitung nicht zu lesen.

edit: ach ja, vergessen; debian nehm ich aus dem gleichen grund nicht, aus dem du kubuntu wieder gekickt hast. damit hatte ich auch ganz furchtbare probleme auf dem rechner. daran sieht man mal wieder, dass es keine "beste" distribution gibt, sondern jeder rumprobieren muss um rauszufinden was am besten funktioniert.
 
was die empfehlungen fuer anfaenger angeht; da hab ich mir auch vor kurzem erst ueberlegt, dass man eigentlich doch lieber was empfehlen sollte wo man alles selbst machen muss. das ist vielleicht nicht "anfaengerfreundlich", aber es erleichtert definitiv den support.
Grundsätzlich gebe ich dir da ja Recht, aber wie sollen denn 2 50-Jährige Personen, die noch keinen Kontakt mit Linux hatten, damit klarkommen, das System wenigstens ein wenig oberflächlich einzurichten, wenn nicht einmal ich den Nerv hatte Gentoo über längere Zeit zu behalten?
Und vor allem einem User, der sein ganzen Leben Win benutzt hat wirst du auch nicht begreiflich machen können, warum so etwas nötig ist.

Aber in einem Punkt liegst du richtig: Bei Gentoo oder einem ähnliche aufgebautem System weiß man ganz einfach, was läuft und was da grade nicht klappt, während du bei vielen der "anfängerfreundlichen Systeme" einfach keinen Überblick hast, was jetzt mit welchen Optionen installiert ist und wie arbeitet.

edit: ach ja, vergessen; debian nehm ich aus dem gleichen grund nicht, aus dem du kubuntu wieder gekickt hast. damit hatte ich auch ganz furchtbare probleme auf dem rechner. daran sieht man mal wieder, dass es keine "beste" distribution gibt, sondern jeder rumprobieren muss um rauszufinden was am besten funktioniert.
Mit Debian? Nein, Asche über mein Haupt :)
Ernsthaft: Ich finde, dass ist grade das schöne an den vielen Linux-Distris, dass man sich genau das aussuchen kann was man selber für das Beste hält.
Ob es jetzt Ubuntu oder Gentoo ist, haupsache der Anwender kommt damit klar und ist zufrieden.
 
Original von Voodoo
was die empfehlungen fuer anfaenger angeht; da hab ich mir auch vor kurzem erst ueberlegt, dass man eigentlich doch lieber was empfehlen sollte wo man alles selbst machen muss. das ist vielleicht nicht "anfaengerfreundlich", aber es erleichtert definitiv den support.
Grundsätzlich gebe ich dir da ja Recht, aber wie sollen denn 2 50-Jährige Personen, die noch keinen Kontakt mit Linux hatten, damit klarkommen, das System wenigstens ein wenig oberflächlich einzurichten, wenn nicht einmal ich den Nerv hatte Gentoo über längere Zeit zu behalten?

das war jetzt nicht konkret auf deinen fall bezogen. unter anfaenger versteh ich eher jemand der mehr oder weniger freiwillig was ueber die funktionsweise und bedienung seines betriebssystems lernen will. meine mutter kann auch seit einiger zeit emails verschicken und beherrscht die grundlagen des websurfens, aber von der bedienung des betriebssystems (in dem fall win2k) hat sie absolut keine ahnung (und auch kein interesse viel darueber zu lernen). leider gibts ja bei computern den unterschied zwischen "bedienen koennen" und "verstehen" noch nicht so wirklich, im vergleich zu vielen, aehnlich komplexen dingen des alltags (autos, als allseits beliebtes beispiel).
 
Original von Voodoo
Ob es jetzt Ubuntu oder Gentoo ist, haupsache der Anwender kommt damit klar und ist zufrieden.
Amen :D

Für mich persönlich war Gentoo die erste Wahl und zwar aus dem Grund, dass ich einfach zu faul gewesen wäre mich auch nur einmal mit Sachen wie Kernel backen auseinander gesetzt hätte.
Man wächst mit seinen Aufgaben ;)

Und wie hier schon ausreichend erläutert wurde, kann man dabei nur dazu lernen.
Ich kann jedem Anfänger nur empfehlen nicht immer den bequemsten Weg zu gehen, wenn ein anderer vllt interessanter ist.
(Erdbebensichere Stabilität ist mir persönlich nicht so wichtig, hängt vllt vom Benutzer ab, ich hatte bis jetzt keine Probleme (na gut, eins))

Bei deinen Eltern, also generell "normalsterblichen"(:P) Usern, steht natürlich die Stabilität und "DAU-Sicherheit" (soll heißen einfache Administration) im Vordergrund. Compiler, root-Acc und anderer Schnickschnack sind eher überflüssig bzw. müssen bei Bedarf nachinstalliert werden.

Und wenn dann mal wirklich was nicht geht... Lost in Linux?
 
natürlich. nur muss man akzeptieren, dass es zielgruppen gibt, die sich einen dreck dafür interessieren, was unter "der haube" passiert - solange das system rennt. und da muss eben windows, macos, suse oder mandriva her.
 
Das ist übel, was Vodoo da schildert. Sowas ist sicher total nervig
Allerdings muss da wirklich alles zusammen gekommen sein, denn wir reden hier ja nicht über einen Fehler sondern über einen totalen Zusammenbruch.

Hatte bisher keine Probleme dieser Art. Hier läuft es auch schon einige Monate auf mehreren Notebooks und alles ist top.

Voodoo, was machst du jetzt als Alternaitve? Wieder Windows drauf? Oder stellst du deinen Eltern jetzt die laufende Kiste hin? :D

Gruss

root
 
Voodoo, was machst du jetzt als Alternaitve? Wieder Windows drauf? Oder stellst du deinen Eltern jetzt die laufende Kiste hin? großes Grinsen
Das schreibt er doch. :)
"Völlig frustiert beschloss ich, noch einmal Debian auf der Kiste auszuprobieren bevor ich das Geld meiner Eltern für neue Hardware ausgab.
Also installiert, eingerichtet und was soll ich sagen? Es läuft."
 
Original von SUID:root
Voodoo, was machst du jetzt als Alternaitve? Wieder Windows drauf? Oder stellst du deinen Eltern jetzt die laufende Kiste hin? :D
Richtig, die kriegen die laufende Kiste :)
Es ging mir bei Ubuntu ja eigentlich nur darum, dass sie ein Anwenderfreundliches System "zum Kennenlernen" von Linux bekommen. Die Umstellung zu Debian ist auch minimal für sie, solange KDE auch schön weiterhin läuft.

Und alles was über eine graphische Administration unter X hinausgelaufen wäre, hätten die beiden wohl auch mit Ubuntu nicht hinbekommen.
Aber solange es läuft und sie zufrieden sind werde ich mich hüten, etwas an der Kiste zu verändern :)
 
ubuntu hat mir meinen W-LAN-Ar%^ gerettet.
Ich weiss nicht, was ich immer falsch gemacht habe, aber ich habe unter debian locker 10 Kernel gebacken und immer wars dasselbe problem:W-LAN-Karte rein und schon stockte das System und lies sich nur durch rebooten wieder zum leben erwecken...
mein Acer Aspire 1300 rennt unter Ubuntu super. (naja gut, mein touchpad muss ich nochmal neu konfen)... Aber hardwaretechnisch wird alles sofort erkannt und eingebunden.

*thumbs up*
 
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