Was tun, nach der Ausbildung?

Ich schätze das Problem, welches ich nun beschreiben werde, haben
viele Leute in meinem Alter.

Und zwar ist es die Suche nach einer festen Arbeitsstelle, nach der Ausbildung.
Wenn man im Internet nach Stellenangeboten sucht, gibts da Angebote,
welche fast unrealistisch klingen.

Übertriebenes Beispiel:
Wir suchen einen 20 Jährigen Mitarbeiter, mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung. Zusätzlich sollte er schon viele Erfahrungen mit dem Umgang von Geschäftskunden gemacht haben und nachweislich einen Vertriebsgewinn von 5 Mio. ? getätigt haben....

Von solchen Angeboten ist das Internet gerammelt voll...

Ich habe mich nun erstmal darauf beschränkt, herauszufinden, welche Berufe
überhaupt für mcih in Frage kommen. Wenn ich das weiß, gehts weiter...

Ich bin ja nun in der Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration
und arbeite hier sehr viel im Management.
Ich denke ich kann sehr gut organisieren und koordinieren, und daher
wäre mir ein späterer Arbeitsplatz im Bereich Management sehr lieb.

Hat jemand von euch Vorschläge, welche Berufe da alle in Frage kämen?
Oder hat jemand vieleicht ein vergleichbares Problem?

Ich würde gerne eure Meinung hören.

MfG

KroaX
 
Hi :)

Ich stelle mir gerade eine ähnliche Frage. Allerdings stellt sich bei mir sogar die Frage ob ich der IT Jobmäßig treu bleibe. Ich habe manchmal das Gefühl, was die Industrie braucht, sind Burgerwender und keine Chefköche ... also metaphorisch gesprochen. Mich hat die Frage nach dem weiteren Werdegang unter dem Aspekt der Weiterbildung auch hier schon interessiert.

Ausserdem gibt es hier im Board noch einen Thread der sich mit dem Thema Selbstständigkeit auseniandersetzt, was ich persönlich auch durchaus als Alternative in Betracht ziehen würde.

Gruß

CubiC
 
Selbst wenn man sich Selbstständig machen möchte, so braucht man dazu, erstmal ein wenig Kohle ;)

Und mit welchem Beruf mach ich die??? *g*
 
Zuerst einmal rausfinden ....

... was mann kann. Mein Tipp an alle, die keinen Job finden:

Zuerst mal meine Story:

Nach meiner Ausbildung zum Dachdecker hatte ich einen Unfall bei der Bundeswehr. Daraufhin habe ich zum FISI umgeschult. Nun stand ich vor dem selben Problem. Kein Job!!
Ich habe mir folgende Frage gestellt: Bleib ich beim AAmt oder Geld verdienen.
Also nahm ich zum Spott der meisten Leute einen Job als Gerüstbauer an. Mit diesem Job überbrückte ich die Zeit, bis ich meinen jetzigen Job als Admin fand.

Fazit: Bitte nicht auf eine Richtung versteiffen. Aus einem Job raus bewirbt es sich immer besser. Außerdem hat mehr Geld zum mehr Bewerben.

So wars bei mir. Ob es jemand auch so macht, ist jedem sein persönliches Problem.
Aber ich kann nur dazu Raten!
 
Selbst wenn man sich Selbstständig machen möchte, so braucht man dazu, erstmal ein wenig Kohle
Erkundige dich nach Förderprogrammen. Selbst das A-Amt fördert.
Und (abhängig vom Berufszweig) muss der Schritt in die Selbständigkeit kein Vermögen kosten.
 
naja dein jetziger Betrieb kann dich net uebernehmen?
check mal die grossen unternehmen wie MS IBM Siemes ect....
die frage ist auch ob du bereit bist umzuziehen bzw in anderen (Bundes)Laendern zu arbeiten.....
 
@KroaX
ich kann dir nur den Tipp geben (wie du es selbst schon in deinem Beitrag erwähnt hast), sich auf mehrere Berufe bzw. nicht nur auf die IT zu beschränken. Der Bereich ist total überlaufen und die Nachfrage ist zu hoch bzw. das Angebot zu niedrig.

@CubiC
in der Hinsicht hast du auf jeden Fall recht!
 
das Problem im IT Bereich ist, das es 1000 leute gibt, die besser sind als du(nicht auf dich bezogen, sondern allgemein) ;)
 
Original von KroaX
das Problem im IT Bereich ist, das es 1000 leute gibt, die besser sind als du(nicht auf dich bezogen, sondern allgemein) ;)

Das ist aber fast grundsätzlich so in "guten" Berufen. Aber wenn man nicht wirklich gut in dem Beruf ist, dann macht es warscheinlich auch nicht besonders viel Spaß, da Kunden fehlen und Probleme eher schlecht als Recht gelöst werden, dann sollte man sich sowieso nach etwas anderen umsehen.
 
Was ich in dem Zusammenhang als Arbeitnehmen mit einem sicheren Arbeitsplatz in letzter Zeit gemerkt habe ist, dass weniger irgendwelche Berufsbezeichnungen gesucht werden. Bsp.: mein Chef suchte einen Programmierer der VB beherrscht. Beworben haben sich enorm viele Leute, die Ausbildungsberufe reichten von Systemadministrator bis Dachdecker - aber alle konnten scheinbar VB. Bei einigen merkte man bereits bei der Bewerbung, dass das nur wieder ein Notjob sein sollte - oder man erkannte sofort, dass sie VB nicht so beherrschten wie mein Chef es brauchte. Letztlich wurde ein 54jähriger ehemaliger Schornsteinfeger eingestellt. Der hatte vor 3 Jahren eine Weiterbildung gemacht und beherrscht zu dem Erstaunen aller die Software (und PC-Hardware) besser als manch frisch ausgebildeter Informatiker (und arbeitet auch abends und nachts zu hause weiter - ein richtiger Bastler).

Mein Fazit: lieber um die eigenen Eigenschaften und Fähigkeiten kümmern und diese bei der Bewerbung oder im Internet präsentieren als auf Berufsbezeichnungen pochen.
 
Nun, das Problem ist, dass die reine informatik eine so tote Kunst ist wie sie reine Mathematik! DA ich bereits 2 Berufe habe und gerade meinen dritten erlerne (naja - Studium ist ja auch so was wie Berufsausbildung ;)) kann ich nur eins sagen - die Standardsachen kann mittlerweile jeder programmieren/managen, der sich dafür etwas interessiert. Die Bezeichnung des Informatikers war vor 20 Jahren noch wahrscheinlich wichtig - jetzt aber braucht man diese reinen, im fachlichen gesehen engstirningen, kaum noch. Nehmt mir bitte das engstirnig nicht überl - ich meine damit die fachübergreifende Unversiertheit. Ich bin jetzt die letzten 3 Wochen im Praxissemster und habe viele Dinge meines Fachgebietes (Elektrotechnik) gemacht und jede Menge programmiert. Natürlich kann ein richtiger Programmierer die Progs bestimmt besser und schneller machen, so dass sie weniger Speicher benutzen und und und. Aber darauf kommt es gar nicht an! Es muss funktionieren, ansprechend und bedienbar sein (ich denke, da kenn ich mich aus). Nur die Funktion ist nur gewährleistet, wenn man auch von Elektrotechnik Ahnung hat, da es sich ausschließlich um das Ansprechen und Steuern von Elektronik handelt. Man kann als Firma keinen extra Informatiker anstellen (okay - ganz große können das), der ein paar Programmroutinen schreibt, sonst aber auf die Zuarbeit des Elektro-Ingenieurs angewiesen ist.
Was ich im Endeffekt damit sagen möchte ist, dass Ihr, die gerade am Ende der Ausbildung stehen, Euern Horizont erweitern oder bereits vorhandenes Wissen permanent ausbauen müsst! Es schadet auch nicht, mal in einer nur Fachnahen Sparte zu arbeiten, da das den eigenen Einsatzumfang steigert.
Gerade in der Zeit, in der man jung ist, sollte man einiges ausprobieren. Sich, für den Fall dass es überhaupt klappt, in einer großen Firma niederzulassen dürfte wohl dem Selbstverwirklichungsstreben der meisten entgegenwirken, denn vor allem dort ist sie in Gefahr, engen Abteilungseinteilungen und Zuständigkeiten sei Dank.
 
Original von Ernesto
naja dein jetziger Betrieb kann dich net uebernehmen?
check mal die grossen unternehmen wie MS IBM Siemes ect....
die frage ist auch ob du bereit bist umzuziehen bzw in anderen (Bundes)Laendern zu arbeiten.....

entschuldige das ich grade fast platze....
a) Siemens hat genauso wie die Telekom fast 55.000 Leute entlassen.
b) KEIN grosses Unternehmen gibt dir auch nur ein bsichen uebernahme garantie
c) wenn du da hingest darfste maximal PCs abpacken (im Ernst!)

Fazit: vergiss es.. ich suche und suche und suche, aber es kommen nix als Absagen!

das einzige was ab und an was bringt ist ne Zeitarbeitsfirma, die dich in dem Berufszweig einsetzt den du gelernt hast
 
i know... bin ja auch bei der telekom... und die entlassen jedes jahr ihre 4000 azubis ... und ich werde da wohl keine ausnahme sein...

die chancen übernommen zu werden sind wirklich sehr sehr gering
 
Ich hab nach der Ausbildung erstmal Fachabi nachgemacht --> kann ich nur empfehlen ist ne geile Zeit ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
meine Laufbahn:
Realschule => Ausbildung Einzelhandelskaufmann (wenige Vorteile, viele Nachteile) => Fachabi (@Vorredner:auf jeden Fall ne geile Zeit) => Ausbildung FISI. Wurde nach der Ausbildung übernommen und wenn ich meinem Chef nicht den goldenen Löfel klaue, ...

Aber auf ewig in der selben Firma rumzusitzen hat keiner Bock. Ich lese oft aus Interesse die Stellenangebote in Zeitungen, usw. Aber was da gesucht wird ist genau das, was der Threadersteller schon gesagt hat. Kaum einer von uns kann diesem Anforderungsprofil entsprechen. Es gibt kaum noch Schulungen oder Seminare. Ich versuche mir soviel wie möglich zu Hause zu erarbeiten, wie z.B. neue Technologie oder das lang und breit diskutierte Thema "Internet-Sicherheit". Zum Nachteil meiner Zuckerschnute ;). Aber sie akzeptiert das. So habe ich kürzlich meinen CCNA zu Ende gebracht, wir haben diesen in der Berufsschule angefangen, aber da lagen die Interessen nicht auf dieser Zertifizierung. Kaum einer kam über das erste Kapitel hinaus. Tja, ich hab dann mehr als die letzten 3 von zu Hause erledigt.

Fazit: Versucht euch über privat zugelegte Kenntnisse bei einem Bewerbungsgespräch/Bewerbungsmappe zu verkaufen.
 
Hi

Also wer noch nen Platz als Azubi sucht, dem kann ich die Bundeswehr empfehlen.

Die Anforderungen sind nicht alzu hoch und die Kollegen sehr nett (bei mir zu mindest ;))

Nach der ausbildung kannst du einen Überbrückungsfertrag über sechs Monate machen, um Zeit zu bekommen. Danach kannst du entweder zum Freien Wettbewerb hinaus gehen oder bei der Bundeswehr als Stufz bleiben.

Tja zumindes ist das bei mir so. :D
 
Nach der Ausbildung würde ich mich auf jeden fall weiterbilden, wenn das möglich ist.
Auch wenn man vom Arbeitgeber einen Unbefristeten Vertrag bekommt ist das keine Garantie, denn die Firma kann jederzeit ins Ausland wandern.

Manchmal muss man aber einfach den Betrieb wechseln, ich sehe es jezt gerade an unseren Azubis, die ihren Gesellen gemacht haben, der den Brief praktisch und theoretisch sehr gut gemacht hat (Dreher) darf jezt die reinste deppenarbeit machen, obwohl er zum drehen besser zu gebrauchen wäre.

Da ich mir soetwas nicht antun will, geh ich nach meiner Ausbildung erstmal zum Bund und entweder bleib ich da oder, wenn es nix für mich sein sollte, Weiterbildung

Ich lerne Mechatroniker, mit Sekundarabschluss I

grüße
Sven
 
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