Welche Distribution

Hallo Hackerboardfreunde,

ich möchte mich im Bereich von Netzwerken (wie eig. das Internet funktioniert); Programmieren und vorallem dem ominösen "Hacken" weiterbilden.

Ich finde diesen Bereich der Informatik sehr interessant.

Ich habe gelesen, wenn man richtig programmieren lernen will und auch mal in diesen "Hackerbereich" schauen will, sollte man sich eine Linux/Unix Distribution ranholen.

Doch da habe ich mal ein paar Fragen:

Ist es wirklich wichtig welches OS ich nutze?
Man ließt immer Kernel kompilieren, was ist damit gemeint. Sofern ich Kernel richtig verstehe, verteilt dieser Aufgaben für CPU/RAM und Graka usw. Richtig?

Würde mich freuen, wenn Ihr ein paar meiner Grundfragen beantworten könntet.


LG
 
ich möchte mich im Bereich von Netzwerken (wie eig. das Internet funktioniert);
Für grundlegende Fragen, empfiehlt sich Grundlagenliteratur: https://www.amazon.de/Computernetzwerke-Andrew-S-Tanenbaum/dp/3827370469

Einfach die Suchfunktionen bemühen, es existieren ein Haufen Threads, die sämtliche Fragen rund um den Einstieg ins Programmieren behandeln.

und vorallem dem ominösen "Hacken" weiterbilden.
Welche Richtung? Es geht von Kryptographie, über Hard-/Software bis zu Systemsicherheit und noch viel weiter ;)


Ich habe gelesen, wenn man richtig programmieren lernen will und auch mal in diesen "Hackerbereich" schauen will, sollte man sich eine Linux/Unix Distribution ranholen.
Das ist ein Gerücht und dient einzig dazu Leute zu überzeugen sich den Schrott überhaupt anzutun (http://www.hackerboard.de/linux-unix/40171-linux-flame.html)

Ist es wirklich wichtig welches OS ich nutze?
Nein.

Man ließt immer Kernel kompilieren, was ist damit gemeint. Sofern ich Kernel richtig verstehe, verteilt dieser Aufgaben für CPU/RAM und Graka usw. Richtig?
Ganz vereinfacht gesagt bietet der Kernel eine Schnittstelle zwischen Hard- und Software, welche von normalen Programm dann genutzt werden kann. Beim Kompilieren eines Kernels lernst du ungefähr soviel über ein Betriebssystem, wie beim Einbau einer CPU über die deren interne Verdrahtung.
 
Wenn du dich weiterbilden möchte solltest du das auf einem System tun, was du kennst. Ansonsten wirst du an der 1. Barriere Batriebssystem scheitern.

Das OS ist auch nur Mittel zum Zweck.

Kannst du genauer sagen welche Kenntnisse du besitzt und wie du dich weiterbilden möchtest?
 
Also,

was das "Hacken" angeht will ich vorallem Fehler auf Websites finden können; (Passwörter "knacken" können) und diese Fehler beheben können, dass es sicherer wird.

Mit dem Programmieren will ich mir einige Tools schreiben, die meinen Alltag etwas erleichtern (AutoBackups - nichts professionelles).


Ich dachte mir, dass wenn ich so anfangen will, ich viele VM´s nutzen werden, korrekt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wenn du ein Linux zum Hacken suchst, dan nschau dir Backtrack an

Das ist seeeehr gut und hat viele Tools vorinstalliert.

Allerdings sind fast alles Komandozeilentools also mußt du dich da erst einlesen.

Mfg. Crazy
 
Falls du dir das ganze anhand von Praxisbeispielen lernen möchtest schau dir, am besten in der Reihenfolge, folgende Seiten an.

Seite mit, in einen Augen, einfachereren Hackits (Php, Sql, Crackmes, Programmierung und vieles mehr)
Hack This Site!

Diese Seite bietet auch alles möglich an. Ich finde se etwas schwerer.
:: Happy-Security :: - Hackits, Challenges, Tutorials

Falls du dann auf den Geschmack gekommen bist hier noch eine Seite die auch einige Challenges enthält, allerdings auch sehr viele andere Seiten verlinkt hat.
[WeChall] About WeChall

Alle diese Comunities bieten auch Chats und Foren wo man wenn man wirklich nicht mehr weiter kommt nach Tips fragen kann.

Ich wünsche dir viel Spaß beim spielen und lernen :)

edit: Peinlich, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Da bin ich wohl "etwas" an deiner Frage vorbei geschossen ;)
Ich lasse das da oben trotzdem einfach mal stehen.
Falls du eine Distibution haben möchtest wo schon viele Werkzeuge vorinstaliert sind ist Backtrack eine gute Wahl.
Allerdings kannst du natürlch auch z.B. nen Debian nehmen und dort instalieren was du brauchst.
 
Zitat von xrayn
Beim Kompilieren eines Kernels lernst du ungefähr soviel über ein Betriebssystem, wie beim Einbau einer CPU über die deren interne Verdrahtung.

Woher weißt Du das?
Hast schon mal Deinen Windows-Kernel kompiliert, gell?

Also ich finds auch nicht gut, dass xrayn hier das Image vom durchblickenden-Linux-Kernel-Kompilierer beschaedigt.
 
Also ich finds auch nicht gut, dass xrayn hier das Image vom durchblickenden-Linux-Kernel-Kompilierer beschaedigt.
Schuldig im Sinne der Anklage :(

Woher weißt Du das?
Hast schon mal Deinen Windows-Kernel kompiliert, gell?
Ich hab zu mindest versucht. Ich dachte damit könnte man eine bessere Treiberunterstützung für Linux machen, damit man da besser mit Linux zB WoW zocken kann.

Das war gar nicht so einfach. Zunächst musste man irgendwie den Kernel disassemblieren, da M$ es ja keinen Sourcecode zur Verfügung stellt :rolleyes:. Und die von M$ benutzen so ein komisches Format für die Binärdateien, PE oder so, auf jeden Fall klappt das nicht so einfach damit auf Linux zu arbeitenX(X( .Wie auch immer, dann hab ich versucht den Assemblercode mit dem Linuxassambler neu zu bilden, was natürlich nicht geklappt hat, da unter Linux At&t-Assembler benutzt wird und unter Windows. Also hab ich n Pythonscript geschrieben, welches den Intel-Assembler in AT&T umwandelt :) :thumb_up:. Danach konnte man immerhin einzelne Blöcke des Kernels für Linux kompilieren. Allerdings ist das Linken dann dauernd fehlgeschlagen, da die glibc die ganzen Funktionen nicht exportiert und wenn man andere Funktionen mit gleicher Argumentenanzahl einfach nur umbenennt wirft er dauernd Exceptions beim ausführen. Ich muss zugeben, ich habe auch noch nicht herausgefunden, wie man den Teil den ich kompiliert hab direkt beim booten starten kann, bis jetzt läuft das nur, wenn Linux schon geladen ist...

Aber vllt kann mir einer von euch ja dabei weiterhelfen, ich habe nämlich in der Computerbild gelesen, dass man zum Hacken Backtrack benutzen soll (weil Unix mit einem Microkernel ja sicherer ist als Windows und mehr Tools deshalb darauf laufen), aber ich würde auch gerne weiter WoW zocken und brauch deshalb die Windowstreiber/Kernel. Beides gleichzeitig installieren geht nicht, weil er dann immer die ganze Festplatte löscht :wall:
 
Wenn du wirklich etwas lernen möchtest, würde ich dir etwas ganz grundlegendes und wirklich gut dokumentiertes empfehlen. So etwa mit einer Debian Basisinstallation oder einer FreeBSD Basisinstallation anzufangen und dich nach und nach mit den frei online verfügbaren Handbüchern durchzuarbeiten.
Das dauert zwar seine Zeit, aber man nimmt meiner Meinung nach eine Menge mit.
Heute ist das zwar absolut nicht mehr notwendig und man kann sich sein Fedora, Ubuntu, wasweissich installieren und weiter machen als hätte man das Betriebssystem nie gewechselt. Aber nicht immer ist der leichteste und direkteste Weg auch der Beste. Ist natürlich auch ne Typfrage. Wenn ich die Zeit jedoch hätte, würde ich diesen Weg auch heute noch jederzeit vorziehen.
 
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