Wie bist du politisch eingestellt?

Original von Oi!Alex
Also abgesehen das man den Post von CoiBoi einfach ignorieren sollte (ich zitiere nur "Komonismus, bzw Sozalismus"), würde mich das sehr interessieren wieso du meinst das die aktuelle Politik sehr weit rechts positioniert ist?

Naja ich vergleiche die Situation mit der Situation von vor einigen Jahren.
Man kann das zum Beispiel an der breiten politischen Ablehnung gegen die Linkspartei erkennen. Man kann zwar von ihrer Politik halten was man will, aber dennoch finde ich es total falsch sie als extreme Partei darzustellen. Ich denke, dass man die Linkspartei heute mit der SPD von vor einigen Jahren (vor Schröder) vergleichen könnte.
Ein weiteres schönes Beispiel ist die Initiative "Pro Reli" aus Berlin. Ich glaube nicht, dass so eine Initiative vor einigen Jahren schon so eine relativ große Zustimmung bekommen hätte. Ich würde die Wiedereinführung des Religionsunterrichts (hier in BW gibts ihn leider noch) eher als Rückschritt ansehen.
Allgemein habe ich das Gefühl, dass es in unserer Politik momentan sehr konservativ abläuft und das verbinde ich eher mit rechts.

Was ich unter links verstehe, ist eher die gesellschaftliche Einstellung wie sie wohl in den 68ern vorherrschte und nicht der Schrott wie der Sozialismus/Kommunismus aus der DDR.
Da läufts jedenfalls Momentan in die komplett andere Richtung und deshalb sehe ich die Politik eher rechts aufgestellt.
 
Original von xblax
Was ich unter links verstehe, ist eher die gesellschaftliche Einstellung wie sie wohl in den 68ern vorherrschte und nicht der Schrott wie der Sozialismus/Kommunismus aus der DDR.
Da läufts jedenfalls Momentan in die komplett andere Richtung und deshalb sehe ich die Politik eher rechts aufgestellt.

Das ist Wunschdenken. Es gibt nicht wenige Befuehrworter der DDR in der "der Linken" und ich glaub auch nicht, dass der Rest der Bande ne Traene drum vergießen wuerd, wenn so eine Diktatur wieder aufgebaut wird. Und die sind auf alle Faelle extrem, man gucke sich mal deren Forderungen an wie, Austritt aus der Nato, UN, EU oder deren absurde Ideen wie man Leute bestraft die sich im Beruf anstrengen und einen max. Lohn festsetzt, alles drueber wird man denn Enteignet oder deren ueberaus laecherliche Idee von einem Grundeinkommen fuer jeden Buerger. Die sind kein Deut besser als die NPD.

Und nein unsere Politk ist im Moment alles andere als konservativ schließlich ist die SPD ja mit am Hebel und wenn du wen aus der SPD konservativ bezeichnest wird der sich wohl beleidigt fuehlen ;)
 
Original von xrayn
Es gibt nicht wenige Befuehrworter der DDR in der "der Linken"
Wie viele? Die Mehrheit? Wer genau?

Original von xrayn
und ich glaub auch nicht, dass der Rest der Bande ne Traene drum vergießen wuerd, wenn so eine Diktatur wieder aufgebaut wird.
Glaubst du oder weißt du oder denkst du nur?

Original von xrayn
Und die sind auf alle Faelle extrem, man gucke sich mal deren Forderungen an wie, Austritt aus der Nato, UN, EU
Austritt aus der Nato ist extrem? Ich würde eher sagen, aktives Mitglied in der Nato sein ist "extrem".
Wer genau will den EU Austritt? Ich rufe die Startseite der Linken auf und was lese ich?
Und mit der Stärkung der direkten Demokratie, mit mehr Mitsprachemöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger und mehr Entscheidungsrechten des Europäischen Parlaments wird das Interesse an Europa wachsen", ermuntert Spitzenkandidat Lothar Bisky, Parteivorsitzender der LINKEN und der Europäischen Linken: "Wir wollen eine starke linke Fraktion im Europäischen Parlament, um einen Politikwechsel zu erreichen."
Auch bei den Positionen kann ich keinen Forderung nach Austritt aus der EU erkennen. Eher im Gegenteil.
http://die-linke.de/wahlen/positionen/themen_az/eh/europaeische_linke/

Original von xrayn
oder deren absurde Ideen wie man Leute bestraft die sich im Beruf anstrengen und einen max. Lohn festsetzt, alles drueber wird man denn Enteignet
Was für ein Unsinn. Wer 15 Millionen verdient, strengt sich also nur besonders an.

Original von xrayn
oder deren ueberaus laecherliche Idee von einem Grundeinkommen fuer jeden Buerger.
Finde ich nicht lächerlich. Aber um zurückzukommen: Unter Anderem das bedingungslose Grundeinkommen macht die Linke zu einer extremen Partei und nicht besser als die NPD?

Original von xrayn
Die sind kein Deut besser als die NPD.
Weil sie ein überaus übermächtiges Militärbündnis abschaffen wollen, für ein friedliches Europa eintreten, überaus unfaire Löhne verhindern wollen und das Grundeinkommen wollen?

Ahja.

Original von xrayn
Und nein unsere Politk ist im Moment alles andere als konservativ schließlich ist die SPD ja mit am Hebel und wenn du wen aus der SPD konservativ bezeichnest wird der sich wohl beleidigt fuehlen ;)
Ob die SPD mit Bauchschmerzen den Gesetzesvorschlägen der CDU zustimmt oder nicht, ist im Ergebnis nicht mehr wichtig. Wenn dein einziges Argument dagegen ist, dass die SPD nicht so bezeichnet werden möchte, dann gute Nacht.
 
"Grundeinkommen" ist dämlich. Das ist genau der Kerngedanke des Kommunismus, der nicht funktioniert. Und warum?

Weil dann jeder auf der faulen Haut liegt. Warum lange studieren, sich den Arsch aufreissen, wenn man auch ohne die kleinste Anstrengung genug zum leben haben kann? Ohne Markt funktioniert das System nicht, dann gibt es keine Motivation.
 
Weil sie ein überaus übermächtiges Militärbündnis abschaffen wollen, für ein friedliches Europa eintreten, überaus unfaire Löhne verhindern wollen und das Grundeinkommen wollen?

Das klingt alles ganz ganz prima und waere wundervoll wenn es funktioniert.
Aber was diese ganzen kleinen piss-parteien nicht haben, sind realistische Konzepte wie sie ihr
Programm umsetzen wollen.

Die koennen Stundenlang palavern was alles kacke laeuft und wie es sein muesste.
Aber WIE und zwar nachvollziehbar und konkret, das wissen sie nie.

Beim beschneiden der Spitzengehaelter stimme ich zu.
Das haette 2 Vorteile: Die ueberschuessige Kohle kann in den Betrieb gesteckt werden um ihn zu staerken, oder aber in die Mitarbeiter.
Der wichtigere Vorteil waere aber: Die Spitzenmanager faenden das Land unattraktiv und wuerden in andere Laender gehen.


Alternativ kann man auch mal darueber nachdenken, obs nicht zeit waere mal wieder ein paar B***** zu bauen oder auf gewisse Leute zu s********.

Ich waere mindestens ein Symphatisant.
 
Original von 90nop
"Grundeinkommen" ist dämlich. Das ist genau der Kerngedanke des Kommunismus, der nicht funktioniert. Und warum?

Weil dann jeder auf der faulen Haut liegt.
Grundeinkommen heißt doch nicht, dass jeder einfach auf der faulen Haut liegen kann wenn er will. Wer sich sich verweigert sollte selbstverständlich auch wie jetzt nur einen gewissen Sozialhilfesatz bekommen und nicht mehr. Allerdings kann es nicht sein, dass jemand einen Vollzeitjob hat und immernoch nicht mehr verdient als jemand der Harz IV bezieht.
Dass Planwirtschaft nicht funktioniert ist klar, aber eine soziale Marktwirschaft die klarere Grenzen des Kapitalismus festlegt schon. Vielleicht wäre das nicht *ganz* so effektiv, aber zumindest menschlicher.

Warum lange studieren, sich den Arsch aufreissen, wenn man auch ohne die kleinste Anstrengung genug zum leben haben kann? Ohne Markt funktioniert das System nicht, dann gibt es keine Motivation.
Ja ist ja auch kein Wunder, dass es keine Motivation für sowas gibt, denn das wird einem in der Schule auch nicht vermittelt. Es ist immer nur alles darauf ausgelegt möglichst schnell "Karriere" zu machen und um die Bildung ansich geht es nur ganz selten.
Wenn man studiert dann sollte man das machen weil man Spaß daran hat und weil man sich selber bilden möchte. Wenn man diesen Anspruch nicht hat, dann kann man sicher auch mit weniger Geld ein angenehmes Leben führen.

Original von Chromatin
Das klingt alles ganz ganz prima und waere wundervoll wenn es funktioniert.
Aber was diese ganzen kleinen piss-parteien nicht haben, sind realistische Konzepte wie sie ihr
Programm umsetzen wollen.
Ich habe lieber Parteien, die Ideale haben und wissen was sie erreichen wollen. Wenn es dann hinterher doch nicht alles so umgesetzt werden kann wie man es gerne hätte ist es nicht so schlimm, solange man es ernsthaft versucht hat.

In Deutschland scheint allgemein die Meinung zu herrschen, dass alles was grundlegende Reformen und eine Veränderung von festgefahrenen Strukturen mitsichbringt, radikal und extremistisch ist.
 
@Chris_XY: ja das Wahlprogramm ist natuerlich so ausgelegt, dass es toll klingt, ist bei der NPD uebrignes nichts anders aus, sie existiert ja auch immernoch und wurde nie verboten. Und manche werden diese Partei vermutlich auch nicht extrem bezeichnen, ich glaube nicht, dass du denen zustimmen wirst. Man sollte nicht blind dem Wahlprogramm vertrauen, sondern die Partei kritisch ueberpruefen, ganz besonders deren Vergangenheit und Wertvorstellungen.

Noch ein paar Gedanken:
Mehr direkte Demokratie - Populismus aus dem Lehrbuch, geh mal auf die Straße und frag mal wie unsere Minister denn so heißen. Es gibt so viele Leute die einfach keine Ahnung von Politik haben, geschweige denn irgendwelche langzeitlichen Folgen ihrer Entscheidungen auch nur erahnen koennen. Nein solchen Menschen moechte ich nicht mein Steuergeld anvertrauen.

Wer 15 Mio verdient arbeitet hart - Aeh ja, ansonsten wuerde er die nicht verdienen, zu mindest traegt er mehr Verantwortung als der Arbeiter der um 9 kommt und um 17 Uhr wieder geht. Wenn ein Arbeiter mal einen Fehler macht, kostet das vllt 1000 Euro, wenn ein Manager Fehler macht, kostet das 1000 Arbeitplaetze, von daher finde ich solch hohe Loehne sehr wohl angebracht. Auch gegen Bonizahlungen ist nichts einzuwenden und ich halte nichts von einer Begrenzung vom Lohn, besser waere es sowohl Erfolge positiv und Misserfolge negativ zu Beguenstigen, sprich wenn ein Manager Fehler macht, bekommt er halt etwas Lohn weniger. Im uebrigen sitzen im Aufsichtsrat auch IMMER Arbeitnehmer die mit entscheiden koennen, wie der Vorstand entlohnt werden soll.

Die Linke freut sich nicht ueber die DDR - Ja und die die NPD trauert nicht der Hitlerzeit hinterher.

Abruestung, Frieden fuer alle - Ja in meiner Traumwelt bin ich auch dafuer, aber erklaer mal den (Achtung aktuelles Thema) Piraten, die gern mal n Frachter mitgehen lassen, ohne Gewalt anzuwenden, dass die das mal bitte seinlassen moegen oder der Zivilbevoelkerung in Afrika, dass die Blauhelme leider abruecken und sie nicht mehr schuetzen koennen, da so ein paar Menschen in wohl temperierten Raeumen denken, dass ohne Soldaten schneller Frieden entsteht.

Veraenderungen von festgefahrenen Strukturen == radikal, extremistisch - Wenn grundlegende moralische Vorstellungen, wie viel Arbeit == viel Lohn (und das Gegenteil) oder Grundrechte wie das auf Eigentum einfach außer Kraft gesetzt werden - dann ja!

1 Mai Demos - Der Organisator der einen Demo (weiß nicht mehr den genauen Namen, meine aber der ist Vorsitzender in der Jungendorganisation der Linken oder sonst wo, auf jeden Fall ist er ein hoeheres Parteimitglied) meinte doch tatsaechlich, er haette solche Krawalle nicht vorausgeahnt. Entweder der ist sehr naiv (dies Eindruck konnte ich allerdings nicht gewinnen) oder er nimmt es mit vollem Bewusstsein in kauf. (Im Nachhinein hat er sich nicht einmal davon distanziert, sondern es einfach nur hingenommen) - Es ist jedes Jahr das gleiche und jedes Jahr sind die Polizisten dran Schuld, dass sie in der Flugbahn vom Steinen, Flaschen oder Brandsaetzen sind. Jedes Jahr provoziert die Polizei die Demonstranten und jedes Jahr sehe ich wie Demonstranten die Polizisten beschimpfen und beleidigen. Ich frage mich allen ernstes, wie die Polizei es schafft die Demonstranten in so zu provozieren, dass es jedes mal so stark eskaliert. Schade, dass die Organisatoren nicht einmal vorher mit den Teilnehmern klar machen koennen, dass sie nicht auf die Provokationen reagieren sollen, welche das auch immer sein moegen - vllt wie es ein Demonstrant bei der Demo Heiligendamm mal meinte "es ist die bloße Anwesenheit"...


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@all :
am 7. Juni ist in Deutschland Europawahl!
am 27. September ist Bundestagswahl!

Geht waehlen, und wenn ihr keine Ahnung davon habt, wen ihr waehlen wollt und euch auch nicht mit Politik auseinander setzen wollt, geht trotzdem waehlen und sorgt mit eurer Stimme dafuer, dass Nazis und Kommunisten keine Chance kriegen, denn je groeßer deren relativer Stimmenanteil ist, desto mehr Geld bekommen die von euch - sprich durchs nicht waehlen unterstuetzt ihr indirekt Anti-Demokratische Parteien. Und sagt das ruhig euren Freunden, von denen ihr wisst, dass die nicht waehlen gehen wollen.
 
Das mit dem Hohen Lohn der Manager, ist einerseits verstaendlich anderseits stimme ich dem nicht zu weil es schon sehr stark ausuferte/ausufert, nichts gegen hohe Löhne aber sie muessen im Verhaeltniss stehen, aber bei einigen Managern ist es teilweise pure Gier,
und waehlen gehen ohne sich Gedanken gemacht zu haben ist mindestens genaus gefaehrlich wie nicht waehlen gehen,Ergo informiert Euch, dann duerft ihr Euch auch beschweren,
geht einfach mal zu den Staenden der Partein, und nehmt die 1h so richtig ins Kreuzverhoer, fuehlt ihnen auf den Zahn und lest das Programm kritisch.
Ansonsten
sage ich nur
AMEN, Alter..
 
Original von xrayn
@Chris_XY: ja das Wahlprogramm ist natuerlich so ausgelegt, dass es toll klingt
Wenn du meinst, dass die Linke eine entgegengesetzte Position zu ihrem Walhprogramm vertritt, wäre zumindest eine Begründung nett.

Original von xrayn
ist bei der NPD uebrignes nichts anders aus, sie existiert ja auch immernoch und wurde nie verboten.
Ja, einfach Parteien verbieten, die einem nicht gefallen. Das ist Demokratie.

Original von xrayn
Man sollte nicht blind dem Wahlprogramm vertrauen, sondern die Partei kritisch ueberpruefen, ganz besonders deren Vergangenheit und Wertvorstellungen.
Aus welcher seriösen Quelle beziehst du denn deine Informationen über die Linke?

Original von xrayn
Mehr direkte Demokratie - Populismus aus dem Lehrbuch, geh mal auf die Straße und frag mal wie unsere Minister denn so heißen. Es gibt so viele Leute die einfach keine Ahnung von Politik haben, geschweige denn irgendwelche langzeitlichen Folgen ihrer Entscheidungen auch nur erahnen koennen. Nein solchen Menschen moechte ich nicht mein Steuergeld anvertrauen.
Mit anderen Worten: Du bist gegen den Grundgedanken der Demokratie und möchtest von der Elite regiert werden.
Vielleicht wären die Leute ja interessierter, wenn der Staat allgemein transparenter und durchschaubarer arbeiten würde.

Original von xrayn
Wer 15 Mio verdient arbeitet hart - Aeh ja, ansonsten wuerde er die nicht verdienen, zu mindest traegt er mehr Verantwortung als der Arbeiter der um 9 kommt und um 17 Uhr wieder geht.
Die Arbeiter sind immer noch die Basis des Unternehmens. Ohne die Arbeiter wäre das Unternehmen - genau, NICHTS.
Ohne Manager gäbe es zunächst natürlich erst einmal Probleme, aber das kann auch funktionieren.
http://indypeer.org/show_file_page.php?file_id=339

Original von xrayn
Wenn ein Arbeiter mal einen Fehler macht, kostet das vllt 1000 Euro, wenn ein Manager Fehler macht, kostet das 1000 Arbeitplaetze, von daher finde ich solch hohe Loehne sehr wohl angebracht.
Was passiert denn, wenn ein Manager einen Fehler macht und das Unternehmen gegen die Wand fährt? Na?

Original von xrayn
sprich wenn ein Manager Fehler macht, bekommt er halt etwas Lohn weniger.
Also nur noch 12 Millionen. Klar.

Versteh' mich nicht falsch, meinetwegen können die Manager viel mehr Verdienen als die "normalen" Arbeitnehmer. Aber 10 Mal so viel ist auch schon verdammt viel mehr.

Original von xrayn
Die Linke freut sich nicht ueber die DDR - Ja und die die NPD trauert nicht der Hitlerzeit hinterher.
Ist das schon dein ganzes Argument? Das ist schwach.

Original von xrayn
Abruestung, Frieden fuer alle - Ja in meiner Traumwelt bin ich auch dafuer, aber erklaer mal den (Achtung aktuelles Thema) Piraten, die gern mal n Frachter mitgehen lassen, ohne Gewalt anzuwenden, dass die das mal bitte seinlassen moegen
Da werden unheimlich viele Probleme gelöst, wenn Soldaten unsere Waren schützen, ja.
Am besten eine Mauer um Somalia bauen und bewaffnete Soldaten patroullieren. Hauptsache unsere Waren sind sicher!

Original von xrayn
oder der Zivilbevoelkerung in Afrika, dass die Blauhelme leider abruecken und sie nicht mehr schuetzen koennen, da so ein paar Menschen in wohl temperierten Raeumen denken, dass ohne Soldaten schneller Frieden entsteht.
Da macht sich aber jemand Sorgen um Afrika. Entsteht denn MIT Soldaten Frieden?

Original von xrayn
Veraenderungen von festgefahrenen Strukturen == radikal, extremistisch - Wenn grundlegende moralische Vorstellungen, wie viel Arbeit == viel Lohn (und das Gegenteil) oder Grundrechte wie das auf Eigentum einfach außer Kraft gesetzt werden - dann ja!
Ich sehe weder, wo die Linke viel Arbeit == viel Lohn noch ein Recht auf Eigentum abschaffen möchte. Klär mich bitte auf.

Original von xrayn
und sorgt mit eurer Stimme dafuer, dass Nazis und Kommunisten keine Chance kriegen, denn je groeßer deren relativer Stimmenanteil ist, desto mehr Geld bekommen die von euch - sprich durchs nicht waehlen unterstuetzt ihr indirekt Anti-Demokratische Parteien.
Du willst weder faire Löhne, noch pazifistsche Parteien, noch Basisdemokratie.
Lass mich raten: Du (oder deine Eltern) verdienst relativ viel, Mittel- oder Oberschicht und ihr wählt die FDP?
 
Eine Partei wird nicht verboten weil sie eine andere Meinung vertritt, sondern weil sie Verfassungsfeindlich ist.

Klar kannst du behaupten das das Parteiprogramm das ist was gemacht wird, aber denk doch mal nach:
Eine Partei redet wenn sie stimmen braucht alles schoen, etc aber wenn man sich mal ihre Geschichte anschaut, dann kann man erkennen was es mit der Partei ihren versprechen etc auf sich hat.
Und mal ehrlich wenn man ein Programm nicht kritisch hinterfragt, dann ist die Demokratie nur schall und rauch, und DANN wirst du von der Elite kontrolliert, um mal bei deinen Worten zu bleiben.

Und mal ehrlich, wegen Hauptsache unsere Waren sind sicher, wenn dir etwas gestohlen wird, willste es auch wiederhaben, und stehst nicht daneben und gut, ist.
So eine Position kann man leicht vertreten wenn es einen nicht selbst betrifft, aber wenn es soweit ist dann ist das geschrei gross.

btw;wir leben in einem 1ste Welt land, und du magst den Lebensstandard genauso wie ich, und jeder andere hier, klar wuerde ich es auch gerne sehen wenn weniger Menschen ausgebeutet werden,aber mal ehrlich, irgendjemand muss unten sein, damit wir oben sein koennen,(zumindest in diesem Wirtschaftssystem, was sich bis dato etabliert,weil bewaehrt hat), falls es anders geht, und man mir aufzeigen kann wie das realistisch umzusetzen ist, haste meine stimme aber bis dahin...)


Frieden entsteht nur durch Stabilitaet, und manchmal koennen Soldaten das erreichen,zugegeben nicht immer und manchmal ist es kontraproduktiv aber halt nur manchmal.

In den anderen Sachen kenn ich mich nicht so aus,aber noch was:
Basisdemokratie ist sehr sehr gefaehrlich,denn mir ist ehrlich gesagt nicht wohl wenn sowas gemacht wird, denn die Durchschnittsbevoelkerung ist dumm und Impulsiv, sie ist wankelmuetig und sehr emotional, und willst mir doch weiss machen das du wilslt das mister ich habe immer den neusten Ringtone im Jamba Sparabo , sagen soll wie dieses Land was machen soll.

Um soetwas auszuschliessen und das Volk nicht vollkommen zu uebergehen gibt es halt Petitionen.
mfg

sw33t
 
Ich könnte jetzt schummeln und unser politisches System abschaffen und neu aufbauen (hab ich weiter oben mal geschrieben), das lass ich jetzt mal.

Das Problem was wir haben ist für mich eigentlich weniger, dass "das System" an sich schlecht ist, sondern dass es schlecht umgesetzt wird. Ich schätze dass die Mehrheit der aktuellen Politikergeneration genausowenig Ahnung von VWL hat wie von Internet-Technologien. Natürlich gibt es hin und wieder kluge Köpfe die wirklich wissen was sie tun, aber dem Volk kann man das natürlich nicht verkaufen. Die meisten Regierungsentscheidungen die ich mitverfolge sind meilenweit von jeder wissenschaftlichen Grundlage entfernt und somit schlicht und ergreifend Stuss. Auf der Grundlage vergeht einem dann auch die Lust über Parteiprogramme zu diskutieren.

Dann gibt es noch den schönen Fall, dass zwar eine wissenschaftliche Grundlage da ist, die aber radikal falsch implementiert wird, sodaß sie nicht funktioniert. Unser Hartz IV (Fordern und Fördern) klang mal in Form von Anthony Giddens Drittem Weg ziemlich gut. Das was ich heute davon sehe ist Rotz, nichts weiter. Die Bedürftigen, die davon leben, brauchen m.E. auch nicht mehr Geld, sondern eher eine Behörde, die ihrer Aufgabe gewachsen ist (in meinem Bekanntenkreis höre ich von Bearbeitungszeiten bei Anträgen in der Größenordnung mehrere Monate), und eine etwas sinnvollere Ausarbeitung der Gesetze.

Die Verfilzung von Regierung und Wirtschaft ist auch bekannt. Wir kennen alle die Telekom, und wir kennen alle die Deutsche Bahn. Stellen wir uns mal vor die DB wäre ein kleines mittelständisches Unternehmen. Was wäre dann wohl passiert? Tja... da wäre die Staatsanwaltschaft evtl. etwas drastischer geworden, was die Ermittlungsmethoden angeht. Da brauchts nichmal eine Verschärfung der Gesetze oder Schadensersatz für die Betroffenen nach Robin Hood Manier, sondern eher das konsequente Ausschöpfen der vorhandenen Gesetze.

Die Partei die diese Probleme nachhaltig löst suche ich leider noch.

SCNR
 
Chris_XY, du scheinst etwas sehr naiv an die Dinger heranzugehen. Lass mich dir ein Beispiel geben, wo Politiker nicht das eingehalten haben, was sie versprochen haben: Erhebung des Mehrwertsteuersatzes, die CDU forderte 2% die SPD 0% was ist rausgekommen, richtig die Mitte 3%. Es ist voellig normal das Parteien nicht alles das machen, was im Wahlprogramm steht. Deinen Wunsch dir ein konkretes Beispiel zu nennen, wo die Linkspartei entgegen ihrem Wahlprogramm handelte, kann ich dir leider nicht erfuellen, lediglich einzelne Personen nennen - aber das wirst du sicher damit nichtig machen in dem du dich darauf berufst, dass es von einer einzelnen Person gefordert wurde und nicht von der Partei.

Zum Thema Parteien verbieten die einem nicht Gefallen, ja das kann Demokratie sein, wenn die Mehrheit der Meinung ist, Demokratie heißt Herrschaft der Mehrheit. Wir leben aber auch in einem Rechtsstaat, dh auch wenn die Mehrheit gegen Blitzkaesten ist, werden diese bestimmt nicht verboten.

>>Aus welcher seriösen Quelle beziehst du denn deine Informationen über die Linke?
Aus ganz verschiedenen, hauptsaechlich aus der Zeitung und aus politischen Diskussionen, wo auch immer wieder Vertreter der Partei eingeladen werden.


>>Mit anderen Worten: Du bist gegen den Grundgedanken der Demokratie und möchtest von der Elite regiert werden.
>>Vielleicht wären die Leute ja interessierter, wenn der Staat allgemein transparenter und durchschaubarer arbeiten würde.
Nein ich hab nichts gegen Demokratie und ich haette auch kein Problem mit mehr direkter Demokratie, wenn die Buerger unseres Staates sich mehr mit Politik auseinandersetzen wuerden. Deshalb gibst du mit deiner Stimme deine Macht ab an denjenigen wo du glaubst, das der das Beste damit macht. Bist damit nicht zufrieden kannst du dich ja auch selbst waehlen lassen. Politik ist nicht einfach und alle Zusammenhaenge zu durchschauen schafft wohl nicht jeder Buerger, bzw daran hat auch nicht jeder Buerger Interesse, zb die Jamba-Klingeltongernation^^

>>Die Arbeiter sind immer noch die Basis des Unternehmens. Ohne die Arbeiter wäre das Unternehmen - genau, NICHTS.
>>Ohne Manager gäbe es zunächst natürlich erst einmal Probleme, aber das kann auch funktionieren.
Ohne Manager waere das Unternehmen auch NICHTS und je nach Groeße in kuerzester Zeit pleite gehn, das Erste was die Arbeiter machen wuerden, waere ihren Lohn zu erhoehen, Arbeitszeiten zu verkuerzen, Ferientage zu erhoehen und Urlaubs- und Weihnachtsgelder zu erhoehen. Ein großes Unternehmen ohne Chef ist wie eine Schulklasse ohne Lehrer - ich glaube nicht, dass Schueler, wenn sie entscheiden koennten mehr Schulstunden einfuehren wuerde, die Ferien kuerzen und viel effektiver lernen wuerden. Ein solcher idealistischer Gedanke ist zwar schoen, hat aber nichts mit der Realitaet zu tun.

>>Was passiert denn, wenn ein Manager einen Fehler macht und das Unternehmen gegen die Wand fährt? Na?
Nun in den meisten Faellen wird Insolvenz angemeldet, dann kommen Leute die versuchen das Unternehmen wieder auf Vordermann zu bringen, in dem sie mit den Glaeubigern reden, bestimmte Firmenteile verkaufen/stilllegen, Arbeiter entlassen (die dann ALLE Unterstuetzung vom Staat bekommen, da muss keiner auf der Straße leben) und der Manager (worauf du warscheinlich hinaus wolltest) wird, je nachdem wie es in seinem Vertrag steht entlassen, meist mit einer Abfindung, welche vom Aufsichtsrat (nochmal, da sitzen auch Arbeiter drinne!) genehmigt wurde. Wenn das wem nicht passt, dann soll er mit den Betriebsraeten im voraus reden, aber nicht im nachhinein meckern.

>>Also nur noch 12 Millionen. Klar.
Das mit der positiven und negativen Entlohnung ist keine Realitaet, sondern ein Vorschlag meinerseits.

>>Ist das schon dein ganzes Argument? Das ist schwach.
Du erkennst Sarkasmus auch nicht, wenn er nackt mitm Naziflagge (nur statt Hakenkreuz, Hammer und Sichel) vor die tanzen wuerde? Außerdem wird doch genau mit diesem Argument die NPD von der Linken attackiert?

>>Da macht sich aber jemand Sorgen um Afrika. Entsteht denn MIT Soldaten Frieden?
Wie willst du sonst s.g. Befreiungsarmeen daran hindern, dass sie die Zivilbevoelkerung unterwerfen und auszubeuten? Wir koennen der SLA und der JEM unten in Dafur mal ne Mail schreiben und sie bitten aufzuhoeren sich gegenseitig an die Gurgel zu gehen. Die werden bestimmt einsichtig ihre Waffen verschrotten und aufhoeren Genozide zu begehen. Und ja mit den Blauhelmen ist dort wesentlich mehr Ruhe als ohne.

>>Ich sehe weder, wo die Linke viel Arbeit == viel Lohn noch ein Recht auf Eigentum abschaffen möchte. Klär mich bitte auf.
Eine Begrenzung von Loehnen auf eine Millionen Euro im Jahr waere soetwas.

>>Du willst weder faire Löhne, noch pazifistsche Parteien, noch Basisdemokratie.
Was ist fair, was ist sozial Gerecht? Warum ist es fair, dass Gold so Teuer ist? Weil es ein seltenes Element ist. Warum ist Silizium so billig, weil es so viel davon gibt. Warum verdient ein Akademiker dann mehr aus eine Frisoese? Aus dem gleichem Grund. Pazifismus ist eine Einstellung eines Individuums, wenn die ganze Welt so eingestellt waere, saehe ich auch keinen Grund fuer Soldaten, da wir aber leider auf keiner Pollypocketinsel leben, brauch wir halt welche. Außerdem leisten Soldaten weit aus mehr als iwelche Piraten zu jagen oder sonst wen zu erschießen.

>>Lass mich raten: Du (oder deine Eltern) verdienst relativ viel, Mittel- oder Oberschicht und ihr wählt die FDP?
Nein ich bin leider nicht so Reich, dass ich dem klischeehaften FDP-Waehlere entspreche, aber wenn ich sofort Reich (da wuerde mich schon die Definition der Linken von 63k im Jahr reichen) werde, nur weil ich die FDP gewaehlt hab, wuerde ich mich dazu hinreißen lassen.


Wenn ich mir mal das Wahlprogramm der Linken angucke und sehe was die dort fordern, wie gratis KiTas, bessere Bildung, besser Kuendigungsschutz, Rente ab 65, mehr Rente, Grundeinkommen usw. Dann frag ich mich, wer das bezahlen soll. Selbst, wenn man es den "Reichen" (klar ab 65k im Jahr macht man mind. 3 Mal Urlaub, muss jeden morgen nachdem man aus seiner Villa kommt damit rumqaeulen ob man nun den Ferrari, Mercedes oder BMW zur Arbeit nimmt...) nimmt reicht das einfach nicht aus, toll der Arbeiter weiß nun, dass die da oben weniger verdienen, etwas davon haben tut er aber trotzdem nicht (darauf muesst mal achten, wenn ihr Parteimitglieder reden halten hoert, die umgehen diesen Punkt jedes mal sehr geschickt). Es ist zwar schoen und gut, wenn das alles moeglich waere aber es ist halt unrealistisch. Genauso unrealistisch wie das Gelaber von anderen Parteien "gestaerkt aus einer Krise hervorgehn", klar genauso gestaerkt wie ich nach nem Maratonlauf auch einfach das doppelte gleich hinterherlaufen koennte. Schade das die Mehrheit der Bev. auf solche idiotischen Floskeln stehen.

Das Leben ist kein Wunschkonzert und es bringt nichts wenn man sich irgendwelche Ziele setzt die man einfach nicht erreichen kann, so nobel die auch sein moegen. Ich stelle mir Fragen und versuche sie realistisch zu beantworten (klar koennte ich mir meine Zukunft als multi Milliadaer vorstellen, aber ob das nun realistisch ist...). Grade in politische Diskussionen lassen sie viel zu viele Menschen von Gefuehlen und ihrem eigenen Wohlergehen, weil sie keine Ahnung haben wie die Dinge funktionieren.

Das einzige was die Linke mit Bravur leistet ist den Klassenkampf in Deutschland auf die Spitze zu treiben. Dem Arbeiter reden sie ein, dass er nichts Wert ist, dass es ihm total schlecht geht und das an allem die Reichen da oben Schuld sind. Sry, aber das ist reiner Populismus und hat nichts aber auch gar nichts mit Realitaet zu tun, im uebringen kommen mir da zwangslaeufig grausige Bilder aus der Vergangenheit hoch, wo in Deutschland schon mal eine Bevoelkerungsgruppe gegen eine andere gehetzt wurde.

@thyrael.lu FACK
Ich wuerde auch das Momentane System kippen, und eine Expertenregierung aufsetzen, da ich glaube, dass das die beste Loesung waere. Allerdings wuerde ich mir nicht anmaßen zu Garantieren, dass das wirklich gut gehen wuerde und nicht wie schon viele andere Versuche, wo auch ausschließlich das Beste gewollt wurde, in noch groeßerem Leid, oft sogar Diktaturen endet. Die Gefahr besteht einfach. Im Prinzip ist es in Deutschland, im Vergleich zu anderen Laendern jammern auf hohem Niveau, nirgens anders sind die Sozialleistung so hoch wie hier.


*edit*
Wer es noch nicht kennt: http://www.wahl-o-mat.de/europa/
 
> Lass mich dir ein Beispiel geben, wo Politiker nicht das eingehalten haben, was sie versprochen haben
Ich redete von der Linken. Dass CDU und SPD nicht wählbar sind, ist ja kein Geheimnis.

> Es ist voellig normal das Parteien nicht alles das machen, was im Wahlprogramm steht.
Was zur Folge hat, dass man sie nicht mehr wählt. Zumindest wenn man nicht eien Partei wählt, nur weil man sie seit 25 Jahren schon wählt.

> lediglich einzelne Personen nennen - aber das wirst du sicher damit nichtig machen in dem du dich darauf berufst, dass es von einer einzelnen Person gefordert wurde und nicht von der Partei.
Richtig.

> dh auch wenn die Mehrheit gegen Blitzkaesten ist, werden diese bestimmt nicht verboten.
Willst du jetzt auf eine Grundsatzdebatte hinaus? Wer genau gibt dann dem Polizisten das Recht, dir eine Geldstrafe abzunehmen, wenn die Mehrheit der Menschen es beschließen würde?

> hauptsaechlich aus der Zeitung und aus politischen Diskussionen, wo auch immer wieder Vertreter der Partei eingeladen werden.
Na denn - Quellen zu Behauptungen.

> Politik ist nicht einfach und alle Zusammenhaenge zu durchschauen schafft wohl nicht jeder Buerger
Natürlich ist Politik einfach. Man kann es sich aber natürlich auch kompliziert machen. Und wer sollte daran denn Interesse haben!

> Ohne Manager waere das Unternehmen auch NICHTS und je nach Groeße in kuerzester Zeit pleite gehn, das Erste was die Arbeiter machen wuerden, waere ihren Lohn zu erhoehen, Arbeitszeiten zu verkuerzen, Ferientage zu erhoehen und Urlaubs- und Weihnachtsgelder zu erhoehen.
[ ] Du hast die Doku angeschaut, die ich gepostet habe

> Die werden bestimmt einsichtig ihre Waffen verschrotten und aufhoeren Genozide zu begehen. Und ja mit den Blauhelmen ist dort wesentlich mehr Ruhe als ohne.
Ihre Waffen. Der war gut.

>>Ich sehe weder, wo die Linke viel Arbeit == viel Lohn noch ein Recht auf Eigentum abschaffen möchte. Klär mich bitte auf.
>Eine Begrenzung von Loehnen auf eine Millionen Euro im Jahr waere soetwas.
Ah, eine Millionen pro Jahr ist also nicht "viel" für dich.
Mit meinem aktuellen Lohn (offiziell: Taschengeld) darf ich dafür 416 Jahre arbeiten. Damit ich EIN Jahresgehalt eines Managers bekomme.

> Warum verdient ein Akademiker dann mehr aus eine Frisoese?
Ja. Ich wäre zum Beispiel dafür, dass die Kanalreinigung und die Müllabfuhr mal anständig verdienen. Dass Berufsgruppen, die für die Allgemeinheit wichtige Arbeit verrichten, auch angemessen dafür bezahlt werden.

> Außerdem leisten Soldaten weit aus mehr als iwelche Piraten zu jagen oder sonst wen zu erschießen.
Naja den Rest könnten sie ja machen, OHNE Soldaten zu sein.

> Wenn ich mir mal das Wahlprogramm der Linken angucke und sehe was die dort fordern, wie gratis KiTas, bessere Bildung, besser Kuendigungsschutz, Rente ab 65, mehr Rente, Grundeinkommen usw. Dann frag ich mich, wer das bezahlen soll.
Wenn ich mir das soziale Netz in Deutschland anschaue, frage ich mich, wer das bezahlen soll. Deutschland hat 1,6 Bio Schulden. Na und?

> toll der Arbeiter weiß nun, dass die da oben weniger verdienen, etwas davon haben tut er aber trotzdem nicht (darauf muesst mal achten, wenn ihr Parteimitglieder reden halten hoert, die umgehen diesen Punkt jedes mal sehr geschickt).
Oder die sagen, dass das Grundeinkommen dafür sorgen würde.

> Grade in politische Diskussionen lassen sie viel zu viele Menschen von Gefuehlen und ihrem eigenen Wohlergehen, weil sie keine Ahnung haben wie die Dinge funktionieren.
Ja.

> im Vergleich zu anderen Laendern jammern auf hohem Niveau, nirgens anders sind die Sozialleistung so hoch wie hier.
Na dann abschaffen. Wer soll das denn bezahlen.
 
>>Ich redete von der Linken. Dass CDU und SPD nicht wählbar sind, ist ja kein Geheimnis.
Ach du glaubst, dass alle Menschen die in der Linkspartei sind gute und ehrliche Menschen sind? Ok. Was ist dem mit Gysi (Fraktionsvorsitzender der Linken)?
-Wahrscheinlicher Ex-StaSi Mitarbeiter (und dass das nicht positiv ist, brauch dir wohl nicht zu erzaehlen)
-bei den SED-Geldern war er auch nicht so ganz offen
-und schließlich hat er wie SPD und CDU Mitglieder Bonusmeilen von offiziellen Fluegen privat genutzt, also quasi das Volk betrogen.
Ich glaube nicht, dass jeder Mensch, der in der SED, aeh Linken sitzt ein guter Mensch ist und nur nach hoechsten moralischen Vorstellungen handelt.


>>Was zur Folge hat, dass man sie nicht mehr wählt. Zumindest wenn man nicht eien Partei wählt, nur weil man sie seit 25 Jahren schon wählt.
Der Grund sind Koalitionen in denen man auf einen gemeinsamen Nenner kommen muss.


>>>> lediglich einzelne Personen nennen - aber das wirst du sicher damit nichtig machen in dem du dich darauf berufst, dass es von einer einzelnen Person gefordert wurde und nicht von der Partei.
>>Richtig.
http://de.wikipedia.org/wiki/Partei...lismus#Die_PDS_in_der_Regierungsverantwortung das lass ich dann einfach mal so stehen.


>>Willst du jetzt auf eine Grundsatzdebatte hinaus? Wer genau gibt dann dem Polizisten das Recht, dir eine Geldstrafe abzunehmen, wenn die Mehrheit der Menschen es beschließen würde?
Nein, das kann die Mehrheit nicht beschließen, es sei denn es gibt Gesetze dafuer, aber warum sollte die Mehrheit ein gesteigertes Interesse haben meine 2-3 Euro abzugreifen?


>>Na denn - Quellen zu Behauptungen.
Also an Zeitungen: FAZ, FR, hin und wieder Sueddeutsche, ansonsten, Anne Will, Menschen bei Maischberger, Hart aber Fair, Bush@ntv, Studio Friedman, Was erlauben Strunz, Links Rechts. Ganz selten mal Spiegel oder Stern.


>>Natürlich ist Politik einfach. Man kann es sich aber natürlich auch kompliziert machen. Und wer sollte daran denn Interesse haben!
Na dann bist du entweder uebermaeßig klug oder die Bevoelkerung uebermaeßig dumm. Versuch mal innerhalb von 10 Saetzen zu erklaeren wie ein Gesetz entsteht.


>>[ ] Du hast die Doku angeschaut, die ich gepostet habe
Nein, warum sollte ich auch? Wenn sie dein urspruengliches Argument stuetzen sollte, dann zeigt sie eine Firma die ohne Manager funktioniert oder sonst was, was deine These stuetzt, dafuer muss ich mir das nicht angucken. Aber da du das Argument mit den einzelnen Personen nicht als solche akzeptiert hast, sehe ich keinen Grund warum ich diesen Einzelfall schwerer gewichten sollte.


>>Ihre Waffen. Der war gut.
Wessen Waffen sonst? Wenn du dir ein Buch kaufst, gehoert es doch auch dir und nicht weiter dem/der AutorIn.


>>Ah, eine Millionen pro Jahr ist also nicht "viel" für dich. Mit meinem aktuellen Lohn (offiziell: Taschengeld) darf ich dafür 416 Jahre arbeiten. Damit ich EIN Jahresgehalt eines Managers bekomme.
Ich gehe mal davon aus, dass du weder den ganzen Tag dafuer arbeitest, noch eine lange und sehr teure Studium/Ausbildung fuer dein Taschengeld vorlegen mussest. Und nochmal, damit es in deinen Kopf geht, die Arbeiter entscheiden ueber die Loehne der Manager durch den Betriebsrat mit! Nur am Rande fuer mich ist eine Millionen im Jahr sogar sehr viel. Wie gesagt ich waere sogar schon mit der Definition der Linken von "Reich" -63k- zufrieden.


>>Ja. Ich wäre zum Beispiel dafür, dass die Kanalreinigung und die Müllabfuhr mal anständig verdienen. Dass Berufsgruppen, die für die Allgemeinheit wichtige Arbeit verrichten, auch angemessen dafür bezahlt werden.
Gemessen an ihrer Ausbildung wird Menschen, die bei der Staedtereinigung angestellt sind, sehr gut bezahlt. (~2700 im Monat)


>>Oder die sagen, dass das Grundeinkommen dafür sorgen würde.
Erklaer mir mal wie du das bezahlen willst.


Mir ist aufgefallen, dass du keine deiner Aussagen irgendwie begruendet hast und mit Parolen um dich wirfst als ob es kein Morgen gaebe. Ich kann verstehen, dass sich mehr fuer die wenig Verdienenen, mehr Jobs, mehr Stuetze vom Staat und vor allem mehr fuer alle, denen es schlecht geht toll anhoert, aber das ist leider fernab von jeglicher Realitaet. Du solltest dringend mal einen Realitaetsabgleich mit deinen Vorstellungen machen, fang am besten bei den Menschen an. Wichtig ist dabei, dass du auf die Mehrheit immer achtest, es wird naemlich immer Einzelfaelle geben, die eine Ausnahme darstellen. Auf Ausnahmen kann man aber nichts aufbauen.
 
> Ach du glaubst, dass alle Menschen die in der Linkspartei sind gute und ehrliche Menschen sind? Ok. Was ist dem mit Gysi (Fraktionsvorsitzender der Linken)?
-Wahrscheinlicher Ex-StaSi Mitarbeiter (und dass das nicht positiv ist, brauch dir wohl nicht zu erzaehlen)
-bei den SED-Geldern war er auch nicht so ganz offen
-und schließlich hat er wie SPD und CDU Mitglieder Bonusmeilen von offiziellen Fluegen privat genutzt, also quasi das Volk betrogen.
^Na siehst du, es geht doch mit den Argumenten.
Nein, ich glaube nicht, dass in der Linken nur "gute Menschen" sind. Ich bin nur dagegen, dass sie so verteufelt wird. Was G. Gysi anstellt, wenn er mal an der Regierung ist, ist reine Spekulation.

> Nein, das kann die Mehrheit nicht beschließen, es sei denn es gibt Gesetze dafuer, aber warum sollte die Mehrheit ein gesteigertes Interesse haben meine 2-3 Euro abzugreifen?
Wenn du geblitzt wirst...

>>Na denn - Quellen zu Behauptungen.
Also an Zeitungen: FAZ, FR, hin und wieder Sueddeutsche, ansonsten, Anne Will, Menschen bei Maischberger, Hart aber Fair, Bush@ntv, Studio Friedman, Was erlauben Strunz, Links Rechts. Ganz selten mal Spiegel oder Stern.
Vergiss nicht die Quelle: google.de anzugeben.

> Na dann bist du entweder uebermaeßig klug oder die Bevoelkerung uebermaeßig dumm. Versuch mal innerhalb von 10 Saetzen zu erklaeren wie ein Gesetz entsteht.
Warum ich und warum nur 10 Sätze? Wozu gibt's denn die bpb?
http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=ZRIB5C


>>[ ] Du hast die Doku angeschaut, die ich gepostet habe
>Nein, warum sollte ich auch? Wenn sie dein urspruengliches Argument stuetzen sollte, dann zeigt sie eine Firma die ohne Manager funktioniert oder sonst was, was deine These stuetzt, dafuer muss ich mir das nicht angucken. Aber da du das Argument mit den einzelnen Personen nicht als solche akzeptiert hast, sehe ich keinen Grund warum ich diesen Einzelfall schwerer gewichten sollte.
Du hast dir nicht mal die Beschreibung dazu durchgelesen. Schade.

> Wessen Waffen sonst? Wenn du dir ein Buch kaufst, gehoert es doch auch dir und nicht weiter dem/der AutorIn.
Klar, aber das ist nicht der Punkt.

> Ich gehe mal davon aus, dass du weder den ganzen Tag dafuer arbeitest
Normaler 8 Stunden Tag, wenn abends Veranstaltungen sind, gerne auch mal bis spät in die Nacht.

> noch eine lange und sehr teure Studium/Ausbildung fuer dein Taschengeld vorlegen mussest.
German plz.
Nein, ich habe noch kein Studium. Ich werde im Wintersemester damit anfangen und darf 612? pro Semster zahlen.

> Und nochmal, damit es in deinen Kopf geht, die Arbeiter entscheiden ueber die Loehne der Manager durch den Betriebsrat mit!
Ja, selber schuld. Und?

> Gemessen an ihrer Ausbildung wird Menschen, die bei der Staedtereinigung angestellt sind, sehr gut bezahlt. (~2700 im Monat)
Gemessen an ihrer Ausbildung, pah. Ich wünsche dir mal, dass die Müllabfuhr und Kanalreinigung in deiner Gegend mal 1 bis 2 Jahre streiken.

>>Oder die sagen, dass das Grundeinkommen dafür sorgen würde.
>Erklaer mir mal wie du das bezahlen willst.
Nur weil du so asozial bist und nicht arbeiten würdest, muss das nicht heißen, dass es jeder tun würde
 
>>Nur weil du so asozial bist und nicht arbeiten würdest, muss das nicht heißen, dass es jeder tun würde

Abgesehen davon, dass diese Behauptung mehr als nur falsch und beleidigend ist, sagt sie auch eine Menge ueber dich aus. In der Diskussion sollte man sachlich bleiben und Argumente gegeneinander abwaegen, seinen Gegenueber zu beleidigen, dient der Sache in keinster Weise. Schade eigentlich, denn solche Diskussionen koennen auch anderen neue Blickwinkel eroeffnen.


Was solls fuer mich hat sie die Sache hiermit erledigt, eventuell sollte man den Thread trennen, denn mit den urspruenglichen Thema hat es nur den Ueberbegriff "Politik" gemein. Wie sagt man doch so schoen: back 2 topic.
 
Ich glaube wenn man über Poltik diskurtieren möchte sollte man das 1. auf einem gewissen Nieveau tun 2. nicht alles verallgemeinern und 3. sich auf ein spezielles Thema fixieren.

Ich habe hier den Thread nur aufgemacht um grob die politische Einstellung von euch mitzubekommen.

Danke
 
Original von Chris_XY
>>Ich sehe weder, wo die Linke viel Arbeit == viel Lohn noch ein Recht auf Eigentum abschaffen möchte. Klär mich bitte auf.
>Eine Begrenzung von Loehnen auf eine Millionen Euro im Jahr waere soetwas.
Ah, eine Millionen pro Jahr ist also nicht "viel" für dich.
Mit meinem aktuellen Lohn (offiziell: Taschengeld) darf ich dafür 416 Jahre arbeiten. Damit ich EIN Jahresgehalt eines Managers bekomme.

Es spielt keine Rolle, ob du 1 Million für viel oder wenig ansiehst oder was du verdienst. Das Geld was die Manager verdienen gehört dem Unternehmen und sonst keinem, sofern es auf legale und zwanglose Weise entstanden ist, was der Fall ist, von dem man ausgehen kann. Daher hat der Staat auch nicht zu verordnen an wen das in welcher Höhe für welche Leistung abgegeben wird(Solange keine Straftaten im Spiel sind, etc.) oder was der Besitzer sonst damit machen will. Das Konzept nennt sich auch Privateigentum und genau dieses Recht wäre durch einen Maximal- oder Mindestlohn verletzt, da sich somit der Staat anmaßen könnte über das Eigentum seiner Bürger bestimmen zu können.

Willst du jetzt auf eine Grundsatzdebatte hinaus? Wer genau gibt dann dem Polizisten das Recht, dir eine Geldstrafe abzunehmen, wenn die Mehrheit der Menschen es beschließen würde?

Ich denke es stimmt hier jeder zu, dass eine Demokratie ohne jegliche Begrenzung der Befugnisse der Regierung(etwa durch eine Verfassung) nichts anderes ist als eine Tyrannei der Mehrheit und als solche nicht besser als eine Diktatur.
 
Eine Dikatur der Mehrheit ist natürlich keine Lösung. Aber da braucht man sich momentan wirklich keine Sorgen machen, da es in Deutschland momentan fast keine Elemente der direkten Demokratie gibt.

Aber das konzept des Privateigentums muss natürlich seine Grenzen finden. Denn wenn es in keiner Weise begrenzt ist, dann ist das nichts anderes als Kapitalismus in Reinform. Da Deutschland aber ein Sozialstaat ist, steht im Grundgesetz:

Artikel 14:

(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
Und genau da kann man auch ansetzen, um gewisse Grenzen zu rechtfertigen.

Außerdem sollte der Staat auch darauf achten, dass sich keine Zweiklassengesellschaft entwickelt. Es ist nicht richtig, dass sich Leute, die viel Verdienen, aus den Sozialversicherungssystemen (Krankenkasse/Rentenkasse) einfach ausklinken können um sich so ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zu entziehen.
z.B. das Privatversicherungssystem (Krankenkassen) hat da meiner Meinung nach keinen Platz.
 
Mal so am Rande zum "aktuellen" Thema Piraten (das genau genommen, aber schon recht alt ist):

http://www.welt.de/vermischtes/article3540804/Wie-ich-vom-Fischer-zum-Piraten-wurde.html
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,594302,00.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30272/1.html

Ich glaube einige haben immer noch nicht ganz begriffen, wie wichtig es geworden ist, Informationen aus verschieden Quellen zu verifizieren bevor man sie lauthals raus posaunt. Die Gleichschaltung hat schon lange globale Ausmaße angenommen und wer seine Informationen nur aus den bekannten öffentlichen Medien bezieht, kann meiner Meinung nach keinen eigenen Standpunkt mehr vertreten.

Man sollte einen Sachverhalt immer aus verschiedenen Informationsquellen gegenprüfen und damit meine ich nicht nur die BILD gegen 'ne andere Zeitung auszutauschen, sondern die Situation aus verschiedenen Blickwinkeln heraus betrachten. Nur so kann man sich ein unabhängiges Bild von der Lage machen und nicht wenn man den Müll glaubt, der auf allen Titelblättern steht oder in den TV-Nachrichten erzählt wird.
 
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