xandros desktop2???

hallo, ich habe mich mal wieder entschlossen, meinen pc mit linux zu bestücken. einen server habe ich schon mit debian woody am laufen, aber als desktop will ich lieber etwas aktuelles haben. in einschlägigen foren haben die leute sehr viel über debian, stabilität und aktuallität gesprochen. dort ist man zur einhelligen meinung gekommen, dass debian auf einem server recht gut ist. dieser meinung schliesse ich mich auch vollkommen an.


was ich nach langer überlegung und suche nach einer alternative für den desktop zu xandros geführt hat. für alle die damit noch nichts anfangen können:

http://www.xandros-forum.de/
http://www.gnulinux.de/modules.php?name=4nForum

http://www.xandros.net/

xandros basiert auf debian und kann auch die pakete verwalten. weiterhin gibt es eine recht gut gepflegte updatequelle..... das sind entscheidende punkte für mich. die installation ist prima und es gibt noch die möglichkeit m$-programme zu nutzen.

der einzige hacken ist der preis ca. 100? *huff*

jetzt meine frage. gibt es hier jemand, der xandros mal getestet hat oder damit arbeitet? mich würden ein paar infor dazu interessieren. vielleicht sind ja auch noch ein paar private hompages damit gespickt, die man nicht so leicht mit google findet...

wer kann einem zum kauf raten oder abhalten??? für ein gutes os kann man ruhig etwas kohle legen. manch anderer kauft sich im monat 3 games... :)
 
Also wenn du dich mit Debian bereits auskennst solltest du auch in der Lage sein, Debian testing als Desktop-System einzurichten, habe ich bei mir laufen mit Gnome 2.4, KDE 3.2.2 usw.
Von daher meine ich, dass du dir das Geld durchaus sparen kannst :)

Greets, Ziri
 
das problem ist aber, dass....

... die testing (sarge) auch immer wieder eine spur hinterher ist. wenn ich backports öffne, kann man sich derbe das system zerschießen. das soll alles vermieden werden. deshalb stellt sich diese frage bei mir. xandros baut ja selbst auf debian auf. es gibt hier und da noch veränderungen und alles ist auf genau dieses system mit seinen abhängigkeiten abgestimmt...like windows:)

man kann sich ja auch eine "testversion" besorgen. nur wenn es richtig gut ist werde ich sie mir kaufen. es geht mir um die erfahrungen, die andere vielleicht haben.
 
Also kurz:
Wenn du das richtig anpackst kannst du jeden Aerger vermeiden, indem du testing als Basis installierst, aber auch unstable in deiner sources.list hast (in der apt.conf dann Default-Release: testing oder so, siehe APT HOWTO). Dann brauichst du keine Backports und kannst dir die paar Sachen, die dir selbst in testing nicht aktuell genug sind, aus unstable holen. Das mache ich auf meinem Desktop seit mehreren Jahren so, die Installation befindet sich bereits auf dem dritten Rechner :)

Also, wenn du dich mit Debian schon auskennst, versuch es, ich sage dir es ist kein allzu grosses Problem.

Greets, Ziri
 
Nur mal so nebenbei:
Als Desktoplinuxsystem finde ich Gentoo auch ziemlich gut.
Wenn man die Philosophie mag und es einen nicht stört Programme i.A. selbst zu kompilieren ists ne tolle Sache.

Nornagest
 
Original von Nornagest
und es einen nicht stört Programme i.A. selbst zu kompilieren

... was emerge ja onehin selber tut, da die meisten sachen im portage liegen, diemanfür eindesktopos braucht ;)
 
NoN:
Ich meine das wegen der Zeit die es nunmal dauert, nicht dem Aufwand, denn emerge ist ja recht komfortabel.
Aber es dauert doch etwas länger z.B: Mozilla (oder Openoffice ;)) selbst zu kompilieren, anstatt es als Binärpaket zu installieren.
 
Original von Nornagest
NoN:
Ich meine das wegen der Zeit die es nunmal dauert, nicht dem Aufwand, denn emerge ist ja recht komfortabel.
Aber es dauert doch etwas länger z.B: Mozilla (oder Openoffice ;)) selbst zu kompilieren, anstatt es als Binärpaket zu installieren.

das interessiert dich aber auch nur bei der installation...bei einem update kannst du das ganze ja ohne probleme im hintergrund laufen lassen.
 
nun gut....ich habs getestet

ich werde mal sehen, ob ich mit gentoo was anfangen kann.
die xandros cd habe ich mir installiert und war das erste mal mit linux richtig zufrieden. alles ohne probleme erkannt und kein eigenes zutun bei samba, usb (canon, 6in1 reader, digicam), dvd-brenner und netz installiert. das update über xandros-network ist ein traum. falls man doch mal soft von anderen distries braucht, ist alles übere dieses tool zu machen. ich konnte das erste mal -ohne readme- meine sd- und mm-cards lesen. die windowsumgebung im netz habe ich ohne probleme gefunden und konnte auf alles zugreifen. weiterhin hat man mit crossover die möglichkeit gehabt, auch win-prog zu starten und zu nutzen. ohne grosses installieren oder einstellen.

nun der knackpunkt. leider gibt es noch nix deutsches nur. dies muss man der distri erst noch per hand beibringen. aber wenn es dutsch gibt, wird ein update zur verfügung gestellt. ansonste halt per hand und deb-paketen :)

so, meine erfahrung mit xandros waren echt gut. ich werde noch diverse andere testen und mich dann entscheiden. aber es war mit abstand die beste distri. vor allem hält sich sich an standards (debian)....

wenn es also eine deutsche version gibt und ich nix besseres finde, werde ich meine "testversion" gegen eine 90? version plus handbuch tauschen.

sollte sich jeder mal anschauen. es macht einfach auch spass, ein system zu haben, welches läuft und man aber trotzdem noch die freiheiten hat, die man von linux gewohnt ist. keine bastelorgie bevor alles erst läuft (30 minuten installation)
 
Klingt gut. Nur wuesste ich nicht, warum jemand, der sich mit Debian sowieso auskennt, das Geld ausgeben sollte ;) Als Alternative zu Mandrake, Suse und Co dagegen sicher hochinteressant.
Gentoo wuerde ich nicht wollen, ich sehe es nicht ein, meinen Computer staendig mit Compilieren zu beschaeftigen, zumal das Portage weniger kann als das Ports-System von FreeBSD und die Verwaltung von Binaerpaketen natuerlich deutlich schlechter ist als bei Debian, also .... where's the point?

Greets, Ziri
 
es geht um folgendes

wenn ich ein debian aufsetze, dauert es halt immer ein bissl. jedes system mus von hand angepasst und eingestellt werden. hardwareerkennung? pustekuchen! immer schön von hand. wenn alles installiert ist, sind schon mal dicke 3-4stunden um. das system läuft und man ist ein bissl glücklich. aber ferig ist man vielleicht noch lange nicht.

nun geht es aber mal darum, neue/aktuelle programme zu installieren.

was ich hasse, sind die abhängigkeiten. ich will mich einfach nicht dafür interessieren, was für pakete fehlen... wenn du schon mal mit backports bei debian gearbeitet hast, wirst du feststellen, dass viele nicht gut gepflegt sind. es ist zwar viel soft vorhanden aber vieles auch buggy. so kannst du dir ganz schnell aus einem sicheren, sehr alten woody ein buggy system basteln.
sarge ist in sachen aktuallität noch etwas alt und hinkt hinterher.

mit xandros ist die produktivität einfach sau schnell vorhanden. du kannst an dem rechner alles machen und, wenn zeit vorhanden ist, dein system kennenlernen. natürlich nur mit der nötigen vorsicht.

es geht einfach um die produktivität. stell dir mal vor, du willst einem bekannten ein linux vorstellen. dein persönl. favorit ist debian und du fängst an 4 stunden oder länger den rechner zu konfigurieren. der bekannte bekommt angst und will nie wieder was von linux wissen.
gut, es gibt suse, mandrake und so... aber diese haben doch von der systemstruktur her ihre eigene suppe am kochen. auch finde ich bei diesen distris das system unheimlich vollgemüllt. dort steckst du noch zeit in die erstpflege und sortierung.....

ich denke, deswegen loht es sich diese distri mal zu testen und vor allem neulingen ans herz zu legen. das crossover macht auch noch geliebte win-soft möglich.... wenn es in deutsch erscheint, sind ca. 90? ein super preis.
 
RE: es geht um folgendes

Original von keytrix
was ich hasse, sind die abhängigkeiten. ich will mich einfach nicht dafür interessieren, was für pakete fehlen... wenn du schon mal mit backports bei debian gearbeitet hast, wirst du feststellen, dass viele nicht gut gepflegt sind. es ist zwar viel soft vorhanden aber vieles auch buggy. so kannst du dir ganz schnell aus einem sicheren, sehr alten woody ein buggy system basteln.
Stimmt, backports sind nicht das Gelbe, deshalb habe ich dir ja auch geschrieben, wie ich das schon lange praktiziere (testing + einzelne Dinge aus unstable) und damit bin ich sehr zufrieden, Abhaengigkeitsprobleme gibt es aeusserst selten.

sarge ist in sachen aktuallität noch etwas alt und hinkt hinterher.
Das kann ich so nicht stehen lassen, in sarge kommt alles, was eben die Stabilitaetstests besteht :) Bei einigen Paketen ist man dann eben nicht ganz aktuell, hier hilft wie gesagt im Bedarfsfall unstable, das passt meistens mit sarge zusammen, ohne jede Menge Zeug nach sich zu ziehen ...

Mit der reinen Installationszeit hast du natuerlich recht, aber wie gesagt, das waere mir nicht so viel Geld wert *g* Muss jeder selbst wissen.

Greets, Ziri
 
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