Zensurvorwurf trübt Weltjugendtag

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Ein technischer Patzer hat nun die Organisatoren des Weltjugendtages in Köln in Bedrängnis gebracht. Da die 880 Computer des Pressezentrums der Veranstaltung den Zugriff auf Websites mit der katholischen Kirche unliebsamen Themen wie Homosexualität verweigerten, konfrontierten die anwesenden Journalisten des "stern" die Organisatoren mit dem Vorwurf der Zensur. Es konnten etwa Seiten der Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexualität und Kirche [www.huk.org] und die des Lesben- und Schwulenverbands [www.lsvd.de] nicht aufgerufen werden. Auch Sex-Angebote und Websites wie kondome.de waren offensichtlich durch einen geheimen "Glaubenswächter" gesperrt.

Erst eine offizielle Stellungnahme, in der ein WJT-Sprecher den Vorwurf der Zensur etschieden zurückwies, brachte Licht in die Angelegenheit. Eine installierte Filtersoftware sollte eigentlich Websites mit rassistischem Inhalt, E-Commerce sowie Pornoangebote sperren. Dabei sei die Begrifflichkeit mit "sex" aus Versehen zu eng gefasst worden, so der Sprecher. Das bestätigte auch die weitere Recherche des "stern". Beim Besuch des Internet-Cafes für die Pilger ließen sich sämtliche URLs problemlos aufrufen, die im Pressezentrum tabu waren.

Link: http://www.stern.de/politik/panorama/544396.html?nv=sb

Text & Quelle: fuzo

wie ich schon immer sagte: keine regierung und schon gar keine religion *darf* irgendeine form der kontrolle über das www bekommen!
 
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