Virtualisierungs Software für Arch Linux Server

Hallo,
Ich habe mir vor kurzer zeit einen Server gekauft, er läuft auch super,
nun suche ich aber eine Software mit der ich ein virtuelles Betriebssystem laufen lassen kann, mit VirtualBox habe ich es schon versucht doch er konnte nicht runterladen.

Technische Daten:
Betriebssytem: Arch Linux ohne Grafische Oberfläche
Prozessor: AMD 64 x2 @ 2,6 Ghz 2,6 Ghz
Arbeitsspeicher: 8GB
Grafikkarte: OnBoard 16Bit
Modell: HP ProLiant DL385

Mfg FFS2309
 
Auf der Kiste kannst du jede für Linux verfügbare Virtualisierungssoftware verwenden. Da du keine Angaben zu deinen Anforderungen machst, wird's wohl erstmal bei dieser Aussage bleiben. Warum willst du virtualisieren? Was willst du Virtualisieren?
 
Mein Problem ist dass bisher kein anderes Linux funktionstüchtig lief außer archlinux deshalb frag ich spiziell für archlinux.

Ich möchte Virtualisieren damit ich von meinem Windows Rechner auf die Virtualisierten Betriebssysteme zugreifen kann ohne dass das Gastsystem hängt , und virtualisieren möchte ich auch um Betriebssysteme zu testen oder zu benutzen ohne sie fest zu Installieren.

Was ich virtualisiere währe hauptsächlich anderes Linux und wenn möglich Windows

Mfg FFS2309
 
Danke für die Antwort doch um IP-Adressen muss ich mir keine sorgen machen denn der Server steht in meinem LAN

Mfg FFS2309
 
Da Windows als Bedingung genannt ist, schränkt das die Auswahl an Virtualisierungssoftware schonmal etwas ein. Container-basierte VMs wie OpenVZ kannst du also schonmal ausklammern. Ich würde da auch am ehesten zu KVM oder VMWare tendieren.
 
Windows ist keine Bedingung ich brauche es nicht bedingt ich meine nur das ich windows drauf emulieren würde wenn es klappt aber ich brauche es nicht ich hab genug Festplatten um komplett von Windows zu booten mir geht es hauptsächlich um linux und FreeBSD
 
Ich würde empfehlen, dass du ArchLinux komplett vom Rechner runterschmeisst und dir VMWare ESXi (die kostenlose Version vom ESX-Server) installierst bzw. ArchLinux nach ESXi migrierst. Da du nur ganz wage Anforderungen an die Lösung hast kann man die letzten Endes bis auf Container-Virtualisierung alles empfehlen, wobei ich ESXi aufgrund des Komforts, der engen Zusammenarbeit beispielsweise mit VMWare Player (z.B. zum lokalen Debugging von virtuellen Maschinen auf dem eigenen Rechner) und der einfachen Verwaltung über eine (leider recht langsame) Oberfläche empfehlen würde.
 
@SchwarzeBeere: Ich glaube nicht, dass ESXi dort laufen wird, wenn er schon mit Linux im Allgemeinen Probleme hat. Letztlich beinhaltet der VMkernel angepasste Linux Treiber und unterstuetzt damit nur einen Bruchteil der Hardware auf der ein Linux Kernel laufen kann.

EDIT: Obwohl, ich sehe gerade das ist ein HP DL385 - da koennte er vllt sogar Glueck haben.

@FFS2309: Check mal voher http://www.vmware.com/resources/compatibility/search.php nach deinem Model
 
@SchwarzeBeere: Ich glaube nicht, dass ESXi dort laufen wird, wenn er schon mit Linux im Allgemeinen Probleme hat. Letztlich beinhaltet der VMkernel angepasste Linux Treiber und unterstuetzt damit nur einen Bruchteil der Hardware auf der ein Linux Kernel laufen kann.

Siehe: VMware from HP for ProLiant Servers - Support Matrix
Weiterhin gibt es Driver CDs für ESX bzw. ESXi 5.0+, die man leicht bei Google finden kann.

Ich sehe den Vorteil von ESX gerade darin, dass ein Zugriff via SSH (zumindest in einer Labor/Testumgebung) nicht zwingend notwendig ist und man sich nicht mit tief im System verankerten Einstellungen befassen muss. In der Regel reicht in diesen Umgebungen die Installation auf dem Zielsystem und die Konfiguration über die vSphere-Oberfläche, was ca. 2h bis 1d dauern wird, je nach Vorwissen und Erfahrung im Bereich Virtualisierung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jo hab ich schon vermutet - nur nicht die Arbeit gemacht das nachzuschlagen ;)

Ich sehe den Vorteil von ESX gerade darin, dass ein Zugriff via SSH (zumindest in einer Labor/Testumgebung) nicht zwingend notwendig ist und man sich nicht mit tief im System verankerten Einstellungen befassen muss. In der Regel reicht in diesen Umgebungen die Installation auf dem Zielsystem und die Konfiguration über die vSphere-Oberfläche, was ca. 2h bis 1d dauern wird, je nach Vorwissen und Erfahrung im Bereich Virtualisierung.

Es ist auch in vielerlei anderer Hinsicht der beste Hypervisor auf dem Markt. Keine Frage. Aber eben auch der teuerste wenn man ihn professionel einsetzen will.
 
Es ist auch in vielerlei anderer Hinsicht der beste Hypervisor auf dem Markt. Keine Frage. Aber eben auch der teuerste wenn man ihn professionel einsetzen will.

Es kommt immer auf die Anforderungen an. Auch KVM und Xen bzw libvirt haben ihre Vorteile, z.B. die Möglichkeit den Hypervisor mit eigenen Programmen und Oberflächen zu steuern, oder Hyper-V in Microsoft-Umgebungen. Weiterhin spielen sicherlich Kosten eine große Rolle.
 
Ja gut, aber Aussagen wie "Wir haben Hyper-V sowieso schon gekauft" sind meiner Meinung nach keine gueltigen Argumente :D Aber vllt liegt das auch daran, dass ich mein Geld kaum im SMB Umfeld verdiene ;)

Momentan beschaeftige ich mich sehr intensiv mit KVM (siehe meine macvtap Frage hier im Forum) und klar, die Moeglichkeiten sind unendlich. Ausserdem sind 90% der VMware Features damit ebenfalls abbildbar. Aber der Konfigurations- und Administrationsaufwand ist enorm. Und was ich so lese hat VMware in Sachen Skalierbarkeit und Performance die Nase vorn.

Aber zurueck zum Thema: FFS2309, du solltest dir ESXi wirklich mal anschauen. Du bekommst ihn kostenfrei von VMware sowie einen standalone Key. Verwaltung mittels vSphere Client. Dazu deinen Browser mal auf die IP vom ESXi halten und den Download Link klicken.

Gruesse
serow
 
Danke aber ESXi habe ich meines wissens nach schonmal getestet installation ging doch die HP Proliant DL385G1 haben anscheinend KEIN AMD-V und wenn doch ist es nicht aktiviert und ich finde auch keine Einstellung , google hilft mir da auch nicht also glaube ich das ich das mit der Virtualisierung schon fast vergessen kann oder ist das trozdem möglich ? meines Wissens nach nähmlich nicht

Mfg FFs2309
 
Also ohne VT-x bzw AMD-V kannst du KVM auch vergessen und ich glaube VirtualBox ebenfalls. Was dir übrigbleibt ist QEMU um ein Binary Translation umzusetzen - aber versprech dir von der Performance keine Wunder :D

Grüße
serow
 
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