A64-OLinuXino (ARM Entwicklungsboard) der bessere Raspberry Pi fuer Bare Metal Prog.

#1
Hallo,

Vorweg:
Ich bin schon lange auf der Suche um ein geeignetes ARM-Entwicklungsboard zu finden, das für eigene Bare-Metal Projekte gut geeignet ist.

Habe wieder einmal bei OLIMEX vorbeigeschaut, und folgendes Board entdeckt:
A64-OLinuXino-1G4GW A64-OLinuXino - Open Source Hardware Board

Was haltet Ihr davon?

Meine Meinung zum Raspberry Pi 3 :

Vorteile:
- Große Community
- Viele Codebeispiele (aber hauptsächlich für Linux)
- Aufgrund der starken Nachfrage, geringer Preis

Nachteile:
- Dokumentation (Datenblätter für die Bauteile, Schaltplan, etc.) sehr bedürftig -> mein wichtigster Punkt
- Ethernet Controller per USB angebunden

Edit:
Falls jemand noch ein anderes Board kennt, wo die Dokumentation auch frei zugänglich ist, bitte melden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Chromatin

Moderator
Mitarbeiter
#2
Es kommt immer drauf an, was du damit machen willst.
Idr. sind die Dinger genau so gut / schlecht wie alle andere ähnlicher Kategorie.
Die Microcontroller sind eh die gleichen. Und auch die ganzen Linxe sind der gleiche Kram.
Wo man an die Grenzen stößt sind da Sachen wie I/O am Bus und der NIC, denn da wird gespart.




Btw: OpenSource..."Entirely designed with open source software CAD tools."

 
#3
Okay, Danke!

Ich will das Entwicklungsboard für Steuerungsaufgaben in der Elektronik verwenden bei der z.B. ein 8 Bit Controller (AVR, PIC, etc.) nicht mehr ausreicht.
Wichtig für mich ist, dass die Schnittstellen (vorerst SPI, I²C, RS232) vom Board gut dokumentiert sind und das ist bei diesem Board aufgrund des vorhandenen
User Manual der Fall. Das auf dem Board auch ein Linux lauffähig ist ist für mich nur zweitrangig . Will das Board für Bare Metal Programmierung (eigener Kernel)
und den Einstieg in die ARM-Welt verwenden.
 

Chromatin

Moderator
Mitarbeiter
#4
Für sowas ist das absolut OK.

Für einen "Einstieg" in die ARM Welt würde ich aber grundsätzlich mit kleineren Setups anfangen. Sprich Spannungsversorgung und Lochraster-Platine, ohne Betriebssystem - und erst danach auf "bequemere" Lösungen umsteigen. Leistungsmäßig ist dein Board da zwar eine andere Hausnummer. Aber man hat (IMHO) viel zu wenig mit der eigentlichen Arbeitsweise von Mikrocontrollern zu tun.
 
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