Vor allem deutsche Linux-Websites sind Opfer des neuen Trends: Microsoft-Hacks sind out, Linux-Hacks sind in, schreiben die Marktanalysten von mi2G in einer heute veröffentlichten Angriffs-Auswertung.
16.05.2002 - Die ersten zwei Mai-Wochen brachten eine erhebliche Vermehrung der Hacks von Linux- Webservern mit sich. Speziell deutschsprachige Websites unter den Domains .de, .at und .ch seien häufig angegriffen worden, so die britischen Marktforscher.
Im Jahr 2001 seien nur 556 DE-Sites mit Linux-System gehackt worden, die ersten fünf Monate des Jahres 2002 würden bereits auf die Tausender- Grenze zuschreiten. Fast 300 dieser Website-Verunstaltungen sind im Mai passiert. Welche Art von Websites erwischt wurde, spielt offenbar keine Rolle: Hotels, Handel, Universitäten und Internet-Provider seien gleichermaßen betroffen.
Die Marktforscher glauben, dass die Menge der deutschen Hacks vor allem darauf zurückzuführen sei, dass hierzulande besonders viel virtuelles Web- Hosting stattfindet: Unter einer IP-Nummer finden sich viele Websites. Hat der Hacker eine Website geknackt, kann er mit einem Script nahezu alle auf dem gleichen Server liegenden Sites auf einen Schlag verunglimpfen.
Die meisten der Hacks stammen von der Gruppe ?hax0rs lab?: 64 Prozent aller ?Defacements? in diesem Jahr gehen auf das Konto dieses Kollektivs, das vor allem Linux, Solaris und FreeBSD als Ziel ihrer Angriffe ausgewählt hat.
Obwohl die Linux- und Unix-Systeme als sicherer gelten als proprietäte Produkte, könne nichts die Sicherheit ersetzen, die durch ordentliches Management und ständiges Aktualisieren von Patches gegeben sei, betont mi2G-Chef DK Matai.
16.05.2002 - Die ersten zwei Mai-Wochen brachten eine erhebliche Vermehrung der Hacks von Linux- Webservern mit sich. Speziell deutschsprachige Websites unter den Domains .de, .at und .ch seien häufig angegriffen worden, so die britischen Marktforscher.
Im Jahr 2001 seien nur 556 DE-Sites mit Linux-System gehackt worden, die ersten fünf Monate des Jahres 2002 würden bereits auf die Tausender- Grenze zuschreiten. Fast 300 dieser Website-Verunstaltungen sind im Mai passiert. Welche Art von Websites erwischt wurde, spielt offenbar keine Rolle: Hotels, Handel, Universitäten und Internet-Provider seien gleichermaßen betroffen.
Die Marktforscher glauben, dass die Menge der deutschen Hacks vor allem darauf zurückzuführen sei, dass hierzulande besonders viel virtuelles Web- Hosting stattfindet: Unter einer IP-Nummer finden sich viele Websites. Hat der Hacker eine Website geknackt, kann er mit einem Script nahezu alle auf dem gleichen Server liegenden Sites auf einen Schlag verunglimpfen.
Die meisten der Hacks stammen von der Gruppe ?hax0rs lab?: 64 Prozent aller ?Defacements? in diesem Jahr gehen auf das Konto dieses Kollektivs, das vor allem Linux, Solaris und FreeBSD als Ziel ihrer Angriffe ausgewählt hat.
Obwohl die Linux- und Unix-Systeme als sicherer gelten als proprietäte Produkte, könne nichts die Sicherheit ersetzen, die durch ordentliches Management und ständiges Aktualisieren von Patches gegeben sei, betont mi2G-Chef DK Matai.